Pressemitteilung | Ostfriesische Inseln: Von Klaus-Peter Wolf bis Sandra Lüpkes – Autoren mit einer besonderen Vorliebe für schöne Tatorte
Die Ostfriesischen Inseln können mitreißend sein. Und damit sind nicht Stürme oder Wellengang gemeint, sondern vielmehr die vielen spannenden Krimis und Romane, die auf den sieben Nordseeinseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge spielen. Die Bücher von Klaus-Peter Wolf, Sandra Lüpkes oder Sylvia Lott sind häufiger Gast in der Spiegel-Bestsellerliste. Ihre Romane versprühen Inselliebe und spielen an authentischen Orten. Oft erzählen sie von teils wahren Inselgeschichten und sind feiner Lesestoff für zu Hause oder eine wunderbare Urlaubslektüre.
Klaus-Peter Wolf beschloss, seine literarischen Leichen an die schönsten Orte der Welt zu legen
Zum Glück gibt es Serienmörder eher selten auf den sieben Ostfriesischen Inseln, sie verstecken sich hier nur in spannenden Kriminalromanen. Der wohl bekannteste Autor, der literarisch Angst und Schrecken zwischen Borkum und Wangerooge verbreitet, ist Klaus-Peter Wolf. Dabei hatte der gebürtige Gelsenkirchener zunächst andere Pläne: Eigentlich wollte er zu Beginn seiner Laufbahn ein großes Gesellschaftspanorama, angesiedelt in der Anonymität einer Großstadt, schreiben. Aber dann erkannte er, dass das keinen wirklichen Zauber bot. „Ich beschloss, meine Leichen an die schönsten Orte der Welt zu legen. Davon sind halt viele in Ostfriesland, unter anderem auf Norderney, Langeoog, Borkum, Wangerooge“, erzählt Wolf, dem sein Onkel die Liebe zum Ostfriesischen weitergab.
Seine Lieblingsinsel ist immer die, auf der seine Romane gerade spielen. Dafür ist er oft auf den Inseln unterwegs. „Alle Romane um den Serienkiller Dr. Bernhard Sommerfeldt haben ganz viel mit Borkum und Norderney zu tun. Es gibt bei mir alle Orte wirklich. Viele Menschen benutzen die Romane wie einen Reiseführer“, sagt Wolf. „22mal ist ein Kriminalroman von mir von null auf Platz 1 in der Spiegel-Bestsellerliste hochgeschossen. Dazu kommen die Verfilmungen, die ebenfalls ein Millionenpublikum erreichen. Etwas Besseres kann einem Tourismus-Manager kaum passieren, als dass die Schönheit der Landschaft in eine spannende Handlung verwickelt wird.“
Dass er so viele Verbrechen auf den Inseln stattfinden lässt, stört niemanden. „Sauer sind Leute höchstens dann, wenn sie nicht vorkommen“, verrät der Schriftsteller, der seine Geschichten mit viel schwarzem Humor würzt. „Ich bekomme Post „Warum ist mein Café nicht erwähnt?“ oder „Können Sie nicht auch mal eine Leiche in mein Restaurant legen“. Diese Plätze kann man sich aber nicht erkaufen. Ich muss sie selbst aussuchen, erleben, erschmecken und es muss dramaturgisch in die Handlung passen.“
Sandra Lüpkes und Ocke Auckes sind Inselkinder
Sandra Lüpkes, die als Kind wegen ihres Asthmas nach Juist zog, lebt mittlerweile in Berlin. Die Liebe zur Insel ist aber geblieben, sie genießt es immer als Gast wiederzukommen. „Ich durfte dort aufwachsen, gesund werden, frei sein und gleichzeitig eingebettet in die Gesetze der Natur“, erinnert sie sich. „Mein Kompass, der mir im Leben die Richtung zeigt, wurde dort eingenordet. Das ist ein großes Geschenk.“
Die Autorin, die mit ihrem Mann Jürgen Kehrer auch Drehbücher (u.a. für „Wilsberg“) schreibt, betreibt den Juist-Podcast „SandBankLiebe“ und ließ einige ihrer Bücher auf der Insel spielen. So auch ihren wohl erfolgreichsten Roman „Die Schule am Meer“. Dieser handelt von einem Landerziehungsheim, einer sogenannten Reformschule, die es wirklich von 1925 bis 1934 auf der Nordseeinsel gab.
Ihre Bücher haben Juist viel Aufmerksamkeit gebracht. „Ich bekomme Feedback dafür, dass ich die Insel durch meine Romane bekannter mache und manche der Gäste überhaupt erst auf die Insel gekommen sind, weil sie beispielsweise „Die Schule am Meer“ gelesen haben.“
Die Autorin Ocke Aukes lebt seit ihrer Kindheit auf Borkum und hat eine sehr sportliche Vergangenheit: Früher nahm sie für den Borkumer Strandsegelverein an Welt- und Europameisterschaften teil. Heute schreibt sie Kriminalromane, Kurzgeschichten und Historienromane. Echtes Inselleben bietet ihre Saga „Das Strandhotel auf Borkum“, die sich der Familie Bakker widmet. Einer der traditionsreichsten Dynastien auf der Nordseeinsel. „Heute“, so verrät Ocke Aukes, „führt die Urururenkelin der Bakkers das arthotel bakker. Denn sie hat den neuen Eigentümer geheiratet. So hat sich der Kreis wieder geschlossen.“ Gerade hat die Schriftstellerin den vierten Band der Saga abgeschlossen, aber zunächst erscheint der 3. Teil im Oktober. Wer also in die spannende Geschichte der Insel eintauchen will, sollte im „Strandhotel auf Borkum“ einchecken.
Sylvia Lott liebt das „Gefühl von Freiheit und Weite“
„Wer einmal vom Inselvirus infiziert ist, bleibt ihm lebenslang verfallen“, sagt auch Bestseller-Autorin Sylvia Lott. „Als Schülerin habe ich in den großen Sommerferien auf den Inseln gejobbt und im Laufe meines Lebens viele schöne „erste Male“ dort erlebt: das erste Mal selbstständig ohne Aufsicht, der erste Knutschfleck, die ersten tollen Strandfeten.“ Beflügelt von schönen Erinnerungen hat Sylvia Lott viele Kapitel ihrer Romane auf den Inseln recherchiert und auch dort geschrieben. Borkum und Norderney sind mehrmals Schauplätze ihrer Romane, wie zum Beispiel in „Die Inselfrauen“, „Der Dünensommer“ oder der vierbändigen Saga rund um den „Inselsalon“. Die Eilande liefern ihr reichlich Inspiration: „Das Gefühl von Freiheit, von Weite, ein Hauch von Ewigkeit. Zugleich eine beruhigende Wiederkehr – von Wind und Wellen und Ebbe und Flut und beim Zurückkehren nach Monaten oder einem Jahr, wenn man Vertrautes und ein Stück Heimat vorfindet“, sagt Sylvia Lott. „Je älter man wird, desto mehr Erlebnisse und Erinnerungen raffen sich dort zusammen. Die Inseln sind für mich Orte, an denen man gut Bilanz ziehen und wieder zu sich kommen kann.“
Lesungen, Krimifestival und Inselwitz
Klaus-Peter Wolf, Sandra Lüpkes, Ocke Aukes und Sylvia Lott sind nur vier von vielen Autoren, die die Ostfriesischen Inseln als Schauplatz ihrer Romane nutzen. Johannes Wilkes schafft spannende Fälle in seinen Spiekeroog-Krimis, Malte Goosmann hat gerade seinen 10. Wangerooge-Krimi herausgebracht. Mit Glück können Urlauber einige von ihnen live erleben: So liest beispielsweise Klaus Peter Wolf im Juli auf Langeoog und Borkum sowie im August auf Norderney, Sandra Lüpkes im Juli auf Juist. Nach der Premiere 2025 sorgt im September auch das zweite Juister Krimifestival „Tatort Töwerland“ für spannende Stunden. Vom 19. bis 24. April 2027 findet auch wieder die Literaturwoche „Eine Insel liest ein Buch“ auf Juist statt.
Wer lieber lacht als auf Tätersuche geht, der hat bestimmt Spaß am Cartoon-Workshop „Inselwitz“ auf Baltrum, den der Baltrumer Cartoonist Denis Metz ins Leben gerufen hat. Metz zeichnet für die Süddeutsche Zeitung und hat bereits viele Bücher mit seinen Cartoons veröffentlicht. So zum Beispiel die schöne Hommage „Loriot zum 100. Geburtstag“.
Weitere Informationen unter: www.ostfriesische-inseln.de
Download der Presseinformationen
Pressekontakt
Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701
Sie suchen weiteres Bildmaterial?
Die Ostfriesischen Inseln – Die Perlenkette der Nordsee An der Nordseeküste findet man gleich siebenmal deutsches Urlaubsglück: die sieben Ostfriesischen Inseln. Von West nach Ost reihen sich Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge als geografische Perlenkette aneinander. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und ihren besonderen Charme – gemeinsam sind ihnen das UNESCO-Weltnaturerbe […] mehr
Ostfriesische Inseln - Weitere Pressemeldungen
Pressemitteilung | Workation auf den Ostfriesischen Inseln: Tiny Workspaces, Brainstormen im Strandkorb und Arbeitsplätze im Café mit Meerblick
Arbeiten mit Aussicht – so geht Workation auf den Ostfriesischen Inseln. Der Trend, an Urlaubsorten zu arbeiten, wird auch an der Nordsee immer beliebter. Entsprechend haben die sieben Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge Möglichkeiten für motivierende Workation anzubieten: Auf Norderney sind seit letztem Jahr Tiny Workspaces buchbar, auf Borkum gibt es im Café Bakkerie sogar eigene Workation-Sets zu leihen. Darüber hinaus bieten viele Ferienwohnungen auf den Inseln gutes WLAN an, damit der Arbeit mit Meerblick nichts im Wege steht.
Pressemitteilung | Ostfriesische Inseln starten in die neue Saison: Die besten Tipps von der spirituellen Wattwanderung bis zum Schlafstrandkorb
Sonne, Strand und Meer sind eigentlich genug Motivation für eine Reise auf die Ostfriesischen Inseln. Aber es gibt noch viel mehr gute Gründe: 10 Tipps – vom Schlafstrandkorb auf Wangerooge bis hin zu den perfekten Orten für den Sonnenaufgang – zeigen, was den Charme von Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge ausmacht.
Pressemitteilung | 40 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Ostfriesische Inseln bleiben Partner für die einzigartige Naturlandschaft
Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Frisch re-zertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung sind sie zusammen mit den nur tierisch bewohnten Inseln wie Memmert und der Kachelotplate Heimat tausender Tier- und Pflanzenarten. Dank diesen steckt das Wattenmeer voller faszinierender Geschichten.
Pressemitteilung | Ostfriesische Inseln Jahresvorschau 2026 – aufregende Festivals, ein Sieben-Insel-Lauf und ganz viel Inselleben
On The Beach. Let the Music Play. Born To Run. Es gibt viele Songs, die einen Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln im Jahr 2026 perfekt beschreiben. Denn neben den wunderbaren langen Sandstränden wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Gäste: Es locken Konzerte mit Top-Stars wie Clueso und Sarah Connor sowie Sport-Events wie der EWE Nordseelauf, bei dem man an acht Tagen über alle sieben Inseln läuft. Außerdem warten verschiedene Festivals, reichlich Genuss und Buntes wie Drachenfeste und Entenrennen.
Pressemitteilung | Kein Winterschlaf auf den Ostfriesischen Inseln – es wird renoviert, geprobt und Insel-Glück verschickt
Auch wenn man es glauben könnte, die Ostfriesischen Inseln verfallen keineswegs in den Winterschlaf. Es spielt keine Rolle, dass deutlich weniger Urlauber da sind als im Sommer – was übrigens seinen eigenen Reiz hat. Denn trotz der wohltuenden Ruhe auf den sieben Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge haben die Insulaner im Winter alle Hände voll zu tun. So wird zum Beispiel im Nordsee Aquarium Borkum die Kleinbeckenanlage erneuert, die Theatergruppe auf Juist probt ein neues Stück und auf Spiekeroog werden unter anderem viele Betriebswohnungen auf Vordermann gebracht.






