Pressemitteilung | Advent im Thüringer Wald: Historisch auf der Wartburg, kunstvoll auf Schloss Elisabethenburg
Es dauert nicht mehr lang, dann öffnen allerorts wieder die Weihnachtsmärkte. Wer auf der Suche nach einem besonders stimmungsvollen ist, wird in den Burgen und Schlössern oder einer der schönen Altstädte des Thüringer Waldes fündig. Ob der „Historische Weihnachtsmarkt auf der Wartburg“ oder der „Märchen-Advent Schneeflöckchen“ auf Schloss Burgk – jeder hat seinen eigenen Charme.
Historischer Weihnachtsmarkt auf der Wartburg zeigt fast vergessene Handwerkskünste
Der traditionelle „Historische Weihnachtsmarkt auf der Wartburg“ entführt seine Besucher in die Welt des historischen Handels und schon fast vergessener Handwerkskünste. Kerzenzieher, Glasbläser, Gewandmeister, Laternenbauer, Seifensieder, Steinmetze, Kräuterfrauen und Zinngießer lassen sich über die Schulter schauen und präsentieren ihre Waren. Der Festsaal, das Museum und die berühmte Lutherstube der Wartburg, die seit 1999 zum UNESCO-Welterbe gehört, sind in dieser Zeit ebenfalls zu besichtigen.
Die Termine des Weihnachtsmarkts sind an den drei Wochenenden 29./30. November, 6. /7. und 13. /14. Dezember 2025 – jeweils von 10.00 bis 19.00 Uhr.
KunstHandwerkerMarkt auf Schloss Elisabethenburg – mit Bastelstube und Puppentheater
Große Tradition hat der KunstHandwerkerMarkt auf Schloss Elisabethenburg in Meiningen. Am 2. Adventswochenende, am 6./7. Dezember von 11 bis 18 Uhr, findet er seit 26 Jahren statt. Im Marmorsaal des Schlosses bieten Aussteller eine bunte Mischung an Modernem und Traditionellem, Kunst und Handwerk an. Die kleinsten Besucher können in der Bastelstube loslegen, Märchenlesungen lauschen und das Puppentheater besuchen. Im Museumscafé werden Hungrige mit Weihnachtsgebäck sowie Pulsnitzer Lebkuchen (er unterscheidet sich durch eine längere Lagerung und Reifung des Grundteiges vor dem Backen) versorgt. Der Eintritt schließt den Museumsbesuch und alle Veranstaltungen mit ein.
Märchen-Advent „Schneeflöckchen“ auf Schloss Burgk, Weihnachtsmann kommt ins Kloster Veßra
Am ersten Adventssonntag (30. November 2025) lädt das Museum Schloß Burgk Kinder und ihre Familien in den Rittersaal zum Märchen-Advent ein. Das Figurentheater Christiane Weidringer führt die zauberhafte Wintergeschichte „Schneeflöckchen“ nach einer Idee von Hedwig Haberkern auf. Das Stück dauert circa 45 Minuten.
Wer wiederum den Weihnachtsmann treffen will, fährt am zweiten Adventswochenende (6./7. Dezember von 10 bis 20 Uhr) zum Weihnachtsmarkt ins Kloster Veßra. Den Mann im roten Mantel finden Kinder zwischen den Verkaufsständen und Mitmachstationen im Fachwerkbereich des Klosters. In dem bunten Markttreiben vor der eindrucksvollen Kulisse des Klosters und der Kirchenruine gibt es handgefertigte Arbeiten von Händlern und Künstlern zu erwerben. Der Museumseintritt ist für Besucher des Weihnachtsmarktes inklusive. So können die originalen Bauernhäuser, die Dorfkirche und die Mühle erkundet werden.
Meininger Winterzauber: Dort feiern, wo der Weihnachtsbaum herkommt
Am 24. November startet der traditionsreiche Meininger Weihnachtszauber rund um die Eisbahn vor der Stadtkirche. Bis zum 21. Dezember bieten rund 30 festlich geschmückte Hütten auf dem Marktplatz Leckeres und Originelles an. Ein Highlight ist die Eisbahn um den geschmückten Heinrichbrunnen, auf der bis zum 11. Januar Schlittschuh gelaufen werden kann. Auf kleine Weihnachtsfans wartet zudem die Bastelhütte bei wechselnden Angeboten. Für weihnachtliche Klänge sorgen die Meininger Turmbläser vom Turm der Stadtkirche.
Übrigens: Meiningen gilt als Ursprung des Weihnachtsbaums. Auf einem Bild
der britischen Königin Victoria mit ihrem Ehemann Prinz Albert von Sachsen-Coburg war ein geschmückter Weihnachtsbaum zu sehen. Die Illustration ging Mitte des 19. Jahrhunderts um die Welt und sorgte für Aufsehen. Aber: Victorias Lieblingstante, die Meininger Prinzessin und spätere Königin Adelheid war es, bei der die junge Victoria zum ersten Mal einen geschmückten Weihnachtsbaum sah und als Zwölfjjährige in ihrem Tagebuch erwähnte. Demnach war es also eine gebürtige Meiningerin, welche den deutschen Brauch zunächst nach Großbritannien und schließlich auch nach Amerika brachte.
Weihnachtstradition im Thüringer Wald – von „O Tannenbaum“ bis zur ersten Christbaumkugel
Weihnachten und der Thüringer Wald gehören untrennbar zusammen. Denn in Lauscha wurde vor über 170 Jahren die erste Christbaumkugel geblasen und die Region kann auf eine jahrhundertealte Spielzeugtradition zurückblicken. Außerdem stammt das berühmte Weihnachtslied „O Tannenbaum“ aus dem Thüringer Wald. Der Pfarrerssohn Ernst Anschütz aus Goldlauter stieß 1824 beim Durchstöbern alter Archive auf das Stück „O Tannenbaum“, das ursprünglich ein trauriges Liebeslied war. Der Theologe schrieb das Stück um und ließ sich dabei vom grünen Thüringer Wald inspirieren. In Goldlauter erinnert heute ein Liederwanderweg an das weltbekannte Weihnachtslied.
Weitere Informationen unter: www.thueringer-wald.com
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Pressekontakt
Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701
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