Thüringer Wald

Der Thüringer Wald – bekannt durch seine sagenhafte Landschaft, die Lage unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und natürlich durch das bekannte Lied über den nicht minder bekannten Wanderweg durch den Thüringer Wald, den Rennsteig.

Blühende Bergwiesen und frische Waldluft prägen die Naturregion mit ihren 36 Kur- und Erholungsorten zwischen Eisenach im Westen und Blankenstein im Osten. 982 Meter misst der Große Beerberg, der höchste Berg des Mittelgebirges Thüringer Wald. Der Rennsteig, Deutschlands ältester, und bekanntester Wanderweg verbindet gleich drei Nationale Naturlandschaften miteinander: den 220.000 Hektar umfassenden Naturpark Thüringer Wald, das UNESCO Biosphären-Reservat Thüringer Wald mit 33.700 Hektar und den 830 Quadratkilometer großen Naturpark Schiefergebirge/ Obere Saale. Neben dem berühmten Rennsteig führen zahlreiche weitere Wanderwege durch die Naturregion zu unvergesslichen Aussichten oder einmaligen Sehenswürdigkeiten. Im Winter werden viele davon zu unzähligen Loipenkilometern. Viele Ausflugsziele erwarten den Besucher der Naturregion Biosphäre Thüringer Wald, wie etwa die Oberweißbacher Bergbahn, eine Standseilbahn aus dem Jahr 1923, oder der Rennsteiggarten, der größte und artenreichste Alpingarten Deutschlands. Sogar eine in Europa einzigartige Ursaurier-Fundstelle befindet sich im Thüringer Wald am Bromacker bei Tambach-Dietharz. Ein Saurier-Erlebnispfad mit 17 lebensgroßen Ursauriern macht Urgeschichte greifbar.

Auch das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas – Bleilochtalsperre und Hohenwarte Stausee – gehört zur Naturregion Biosphäre Thüringer Wald. Auf insgesamt 80 Kilometern windet sich die Saale an steilen Felsen und weiten Wäldern entlang. Die fjordähnliche Flusslandschaft, das sogenannte Thüringer Meer, bietet nicht nur eine einzigartige Flora und Fauna sondern auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten.



Pressemitteilungen

Auf dem Schieferpfad kommt man unter anderem am Technischen Denkmal 'Historischer Schieferbergbau Lehesten' im Geopark Schieferland vorbei. Das ehemalige Tagebauloch ist heute ein See.  © Dominik Ketz
26. September 2019

Das Grüne Band in Thüringen – eine einmalige Schutzzone für Flora und Fauna. Der ehemalige „Todesstreifen“ ist heute Lebenslinie und Nationales Naturmonument

Am 3. Oktober startet Deutschland in das 30. Jahr seiner Wiedervereinigung. Wo zuvor Grenzanlagen die Menschen trennten, verbindet heute ein breiter Grünstreifen Ost und West. Dieser 50 bis 200 Meter breite Grenzstreifen entstand in der Zeit der Teilung Deutschlands. 28 Jahre lang blieb der Streifen fast unberührt, es entstand ein neuer Lebensraum mit seltenen Pflanzen und Tieren. Ein Schatz, der nach der Wiedervereinigung zum sogenannten Grünen Band wurde. Auf 763 Kilometern zieht sich das Grüne Band auch durch Thüringen und den Thüringer Wald. Hier können Besucher die deutsch-deutsche Geschichte nachvollziehen, die Natur beobachten und vielfältige Wanderungen unternehmen.

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Ausblick auf den Schneekopf - mit Aussichtsturm 1001 Meter ü.NN., der höchste der 7 Gipfel des Gipfelwanderwegs Suhl. © Regionalverbund Thüringer Wald e.V. / Paul Hentschel
6. September 2019

Auf den Spuren des Kindergarten-Erfinders Fröbel, ein Wald-Picknick und eine Zehn-Stunden-Wanderung: die schönsten Wanderideen für den Thüringer Wald im Herbst

337 Quadratkilometer umfasst das UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald und über 80 Prozent davon sind mit Wald bedeckt. Es ist das älteste Waldreservat Deutschlands inmitten des Naturparks Thüringer Wald. Auf gut beschilderten Wegen kann man nicht nur entlang des sagenumwobenen Rennsteigs geheimnisvolle Moore, ausgedehnte Bergmischwälder oder glasklare Gebirgsbäche entdecken. Fünf Tipps für ganz besondere Wanderungen durch den Thüringer Wald im Herbst:

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Eine Fahrt mit dem Cabrio-Wagen der Bergbahn auf der denkmalgeschützten, 1,4 Kilometer langen Standseilbahn von Obstfelderschmiede nach Lichtenhain im Schwarzatal im Thüringer Wald ist nicht nur für Eisenbahnfans empfehlenswert.  © Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn / Steven Neukirch
12. August 2019

Tag der Sommerfrische im Schwarzatal im Thüringer Wald. Ein Erzählsalon, die neue Sommerfrische und viele spannende Einblicke

Die Gebrüder Grimm prägten Mitte des 19. Jahrhunderts in ihrem Deutschen Wörterbuch den Begriff „Sommerfrische“. Sie definierten ihn als „Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit“. Sommerfrische war gestern? Nicht im Schwarzatal. Der Ausbau der Schwarzatal-Bahn vor über 100 Jahren war der Startpunkt des Tourismus in der Region, Hotels und Pensionen entstanden. Schon damals fanden Sommerfrischler den perfekten Mix aus Entschleunigung und Erholung. Das suchen viele Gäste auch heute noch – und finden es hier.

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(c) Dominik Ketz
25. Juli 2019

Neu bei genböck pr: Naturregion Biosphäre Thüringer Wald

Der Thüringer Wald – bekannt durch seine sagenhafte Landschaft, die Lage unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und natürlich durch das bekannte Lied über den nicht minder bekannten Wanderweg durch den Thüringer Wald, den Rennsteig. Ab sofort dürfen wir für die Naturregion Biosphäre Thüringer Wald die PR-Arbeit übernehmen.

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Die Drachenschlucht ist ein geologisches Naturschutzdenkmal (c) Dominik Ketz
Die Drachenschlucht ist ein geologisches Naturschutzdenkmal (c) Dominik Ketz
(c) Dominik Ketz
(c) Dominik Ketz
Der Rennsteig, Deutschlands ältester, und bekanntester Wanderweg verbindet gleich drei Nationale Naturlandschaften miteinander. (c) Dominik Ketz
(c) Dominik Ketz
(c) Dominik Ketz
Goethe fühlte sich innig verbunden mit Ilmenau und der umgebenden Landschaft. (c) Dominik Ketz
Erztafel mit Goeth'schen Versen (c) Dominik Ketz
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(c) Dominik Ketz
Der erste Kindergarten wurde 1840 in Bad Blankenburg von Friedrich Fröbel gegründet. (c) Dominik Ketz
(c) Dominik Ketz
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(c) Dominik Ketz
(c) Dominik Ketz
(c) Dominik Ketz
'Außergewöhnlich WILD' - bei der Genuss-Woche im UNESCO-Biosphärenreservat auf den Spuren des Königs der Wälder wandern. © Robert Groß
Auf den Spuren Friedrich Fröbels, dem Erfinder des Kindergartens. © Regionalverbund Thüringer Wald e.V./ Barbara Neumann
Wasserreise am Rennsteig mit Naturparkführer Ralf Kirchner.  © Walter Schmitz
Der Rennsteig ist Deutschlands ältester,  bekanntester und beliebtester Höhenwanderweg. Doch auch abseits des legendären Wegs gibt es einiges zu entdecken.  © Regionalverbund Thüringer Wald e.V. / Dominik Ketz
Ausblick auf den Schneekopf - mit Aussichtsturm 1001 Meter ü.NN., der höchste der 7 Gipfel des Gipfelwanderwegs Suhl. © Regionalverbund Thüringer Wald e.V. / Paul Hentschel
Am Tag der Sommerfrische, am 25.8., können Besucher im Schwarzatal die Villen und Hotels aus der Zeit der Sommerfrische-Architektur bewundern. Außerdem gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie Ausstellungen, Filme, Führungen oder ein Erzähl-Café. © Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen / Thomas Müller
Das Bahnhofsgebäude in Rottenbach wurde komplett umgebaut und saniert und hat nun einen eigenen Hofladen, den BahnHofladen, in dem regionale Produkte verkauft werden. © Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen / Thomas Müller
Schloss Schwarzburg hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Zum Tag der Sommmerfrische ist im Schlosspark eine 'lange Tafel der regionalen Produkte' aufgebaut.   © Regionalverbund Thüringer Wald e.V. / Dominik Ketz
Eine Fahrt mit dem Cabrio-Wagen der Bergbahn auf der denkmalgeschützten, 1,4 Kilometer langen Standseilbahn von Obstfelderschmiede nach Lichtenhain im Schwarzatal im Thüringer Wald ist nicht nur für Eisenbahnfans empfehlenswert.  © Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn / Steven Neukirch
Auf ihrem 53 Kilometer langen Weg windet sich die Schwarza, der goldreichste Fluss Deutschlands, meist durch enge Schluchten und Täler durch die Sommerfrische-Region Schwarzatal. © Regionalverbund Thüringer Wald e.V. / Dominik Ketz
Auf dem Schieferpfad kommt man unter anderem am Technischen Denkmal 'Historischer Schieferbergbau Lehesten' im Geopark Schieferland vorbei. Das ehemalige Tagebauloch ist heute ein See.  © Dominik Ketz
Zwischen Blankenstein und Hirschberg verläuft der Saalepfad entlang der Saale. Hier markiert der Fluss die Grenze zu Bayern und gehört ebenfalls zum Grünen Band. © Sven Lemnitzer
Auf dem alten Kolonnenweg am Grünen Band kann man hervorragend wandern und so neben dem Naturerlebnis auch allerhand über die deutsche Geschichte erfahren. © Sven Lemnitzer
Auf dem Schieferpfad am Grünen Band wandelt man auf den Spuren des 'Blauen Goldes'. Die ehemaligen Abraumhalden sind heute mit Bäumen und Moos bewachsen. Der Schiefer ist das Gestein des Jahres 2019.  © Susen Reuter
Was zu DDR-Zeiten ein bis zu 200 Meter breiter Grenzstreifen war, ist heute das Grüne Band, eine ökologische Schutzzone, in der zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen leben. © Sven Lemnitzer
Der Schieferpfad aber auch alle anderen Wanderwege im Thüringer Wald sind gut ausgeschrieben. Wer sich lieber einem zertifizierten Natur- und Landschaftsführer anschließt, kann bei den geführten Wanderungen mitgehen.  © Susen Reuter
Bei Wanderungen am Grünen Band begegnen einem immer mal wieder ehemalige Grenztürme, stumme Zeugen der deutschen Teilung. © Sven Lemnitzer
Auf dem Schieferpfad kommt man unter anderem am Technischen Denkmal 'Historischer Schieferbergbau Lehesten' im Geopark Schieferland vorbei. Das ehemalige Tagebauloch ist heute ein See.  © Dominik Ketz