27. Oktober 2022

Hero of the Day im Tiroler Winter: Eiskalt, rasend schnell oder Sitzen auf dem Zitterbalken

Schlägt man im Lexikon nach, ist ein Held jemand, der sich mit Unerschrockenheit und Mut einer schweren Aufgabe stellt oder eine ungewöhnliche, bewunderungswürdige Tat vollbringt. Die Möglichkeit, sich solchen Aufgaben und Taten zu stellen, gibt es in Tirol reichlich. Hier können Urlauber jeden Tag zum Hero of the Day werden. Ob bei rasenden Fahrten, luftigen Höhen oder eisigen Temperaturen, seinen Mut kann man vielerorts unter Beweis stellen. Auf der Bob- und Rodelbahn in Innsbruck Igls, beim Erklimmen eines Eisfalls oder bei einer eisigen Kajak-Tour. Oder einfach nur beim Sitzen.

Bob-Rafting, Skeleton oder Vierer-Wok: Auf den Spuren eines Olympiasiegers
Bereits 16-mal konnte Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich den Weltcup im Eiskanal von Innsbruck Igls gewinnen. Dazu wurde er hier Welt- und Europameister. Aktuell hält er den Bahnrekord sowohl mit dem Zweier- als auch mit dem Viererbob. Diese Bestzeiten zu knacken, dürfte mutigen Urlaubern kaum gelingen. Doch eine rasante Fahrt durch den Olympia Eiskanal der Winterspiele 1964 können sie trotzdem wagen – mit bis zu 120 km/h durch die 1.270 Meter lange Röhre mit ihren 14 Kurven. Entweder im Rennbob, gelenkt von Weltklasse-Piloten oder beim Bob-Rafting. Ebenfalls buchbar: Eine waghalsige Skeleton-Fahrt oder ein Platz im Vierer-Wok – bekannt aus TV Total.

Winter-Kajak: Ideal für Heißblütige
Dieser Trip ist nichts für Warmduscher: Denn beim Winterkajak geht es durch eisiges Wasser mit einstelligen Temperaturen, der Paddelschlag darf nicht zu gemütlich sein, sonst wird es schnell fröstelig. Aber mit der richtigen Ausrüstung wird der Kälteschock zu einem unvergesslichen Naturerlebnis: Denn es geht durch weiße Winterlandschaften, durchsetzt von glitzernden Eiskristallen. Geeignete Flüsse für die kühne Unternehmung sind unter anderem der Lech, die Imster Schlucht und die Tiroler Ache. Zu buchen in der Kanuschule Kitzalp.

Eisklettern: Die Angst vor der Lust
Wer sich schon immer mal mit einem Prädator anlegen wollte, ist beim Eisklettern richtig. Dabei ist der Eisfall nahe Hochfinstermünz, der wie das Filmmonster heißt, nicht der größte Gegner, der auf mutige Kletterer in Tirol wartet. Eine echte Helden-Prüfung zum Beispiel ist die Route „Angst vor Lust“ im Kaunertal, die auch als große Herausforderung gilt. Für echte Könner ist die „Liftspur“ in Längenfeld im Ötztal. Eine sehr schwierige Kletterpartie. Denn der steile Eisfall mit einzelnen Säulen ist durchwegs senkrecht und bietet keine Rastpositionen. Die Kletterzeit liegt bei zwei Stunden. Fakt ist: Tirol ist ein Kletterparadies – sowohl für Profis als auch für Einsteiger.

Skitouren: Das Wipptal durchqueren
Die tief verschneiten Berge Tirols sind das perfekte Revier für Skitouren. Ob für Einsteiger oder Könner, es gibt alle Arten von Schwierigkeitsgraden. Ein besonderes Highlight ist die Wipptaler Skidurchquerung: Die 6-tägige Gebietstraverse führt vom Stubaital bis zum Brennerbad in Südtirol und eignet sich mit Tagesetappen zwischen 800 und 1.200 Höhenmetern für Einsteiger:innen und Genießer:innen.

Alpine Coaster: Helden-Ritt für die Kleinsten
Im Drachental Wildschönau können auch die Jüngsten zu kleinen Superhelden werden. Es gilt zwar keine feuerspeienden Drachen zu bezwingen, doch für eine wilde Fahrt im Alpine Coaster braucht es ganz viel Mut. 1.355 Meter geht es spektakulär hinab ins Tal, über Kurven, Brücken und drei bis zu 25 Meter hohe Kreisel. Vom atemberaubenden Ausblick mal ganz zu schweigen. Kinder ab 8 Jahren dürfen allein fahren, Kinder von drei bis sieben Jahren nur in Begleitung. Der Drachenpark ist ganzjährig geöffnet.

Zitterbalken: Auch Sitzen erfordert Mut
Eine Mutprobe der besonderen Art ist der Zitterbalken. Auch wenn man hier nur sitzen muss. Denn der unscheinbare Balken hat einen sehr, sehr luftigen Standort. Es ist der Startbalken, von dem sich die Skispringer die Bergisel-Schanze in Innsbruck hinunterstürzen. Mit 90 km/h geht es die 98 Meter lange Anlaufspur hinunter, die Höhendifferenz von Anlauf und Auslauf liegt bei stolzen 128 Metern. Allein hier auf dem Zitterbalken zu sitzen, erfordert Mut. Zur Beruhigung: Man wird festgeschnallt, damit niemand ins Rutschen gerät. Dieses besondere Erlebnis ist nur als Gruppenevent buchbar.

Weitere Informationen unter: www.tirol.at


Pressebilder


Download der Presseinformationen

Pressemitteilung als PDF-Datei
(740,27 kB)


Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

Sie suchen weiteres Bildmaterial?

Zum Bildarchiv

Gipfelsiege feiern, steile Felswände erklimmen und Berge auf dem Bike bezwingen, Skitouren gehen, Langlaufen oder die präparierten Pisten hinunter düsen. All dies wird in Tirol belohnt: Mit Ausblicken, die man nie wieder vergisst. Heimat und Tradition, Aufbruch und Moderne, Kultur und Kulinarik geben dem Land sein Gesicht.

Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

Vom Fuße der berge dauert es dann nur noch eine Gondelfahrt, bis Kinder im Erlebnispark toben, Naturliebhaber das einzigartige Panorama genießen oder Abenteuerlustige ihren Adrenalinspiegel in die Höhe treiben können. Die 20 qualitätsgeprüften Tiroler Sommer-Bergbahnen entführen in die Tiroler Bergwelt und machen das herrliche Panorama, die frische Luft und die abwechslungsreiche Natur für jedermann erlebbar: für Entdecker von Gletschereishöhlen genauso wie für Abenteurer auf Sommerrodelbahnen oder Klettersteigen. Vor allem Kinder können auf Wasserspielplätzen oder Themenwegen die Natur spielerisch kennenlernen. Alle Sommer-Bergbahnen haben sich auf ein konkretes Themenangebot spezialisiert und wurden nach strengen Qualitätskriterien geprüft. Das Gütesiegel der Tiroler Sommer-Bergbahnen verspricht unabhängig vom Angebot der jeweiligen Bergbahn vor allem eines: Gipfelglück für alle.

Zur Website

Tirol Werbung - Weitere Pressemeldungen

Skispaß für den Nachwuchs: In Tirol, wie hier im Alpbachtal, können sich Kinder auf den Pisten austoben. © Alpbachtal Tourismus, Hannes Sautner
22. November 2022

Winterurlaub in Tirol mit der Familie: Urlaubsbudget schonen und ausgeschlafen ankommen

Tirol hat ein Herz für Familien. Nicht nur, weil die gesamte Region pures Skivergnügen und andere tolle Freizeitaktivitäten bietet, sondern darüber hinaus auch attraktive Angebote für Familien bereithält, die deren Urlaubsbudget schonen. Vom gratis Skipass für die Kleinsten bis zum Jungfamilienticket. Entsprechend familienfreundlich und stressfrei lässt sich auch die Anreise gestalten – mit dem ÖBB-Nightjet. Abends einsteigen, durchschlafen und morgens im Urlaubsgebiet aufwachen. So kommt man fitter auf die Skipiste.

Mehr erfahren

In Tirol gibt es zahlreiche Abfahrten, die den Adrenalinspiegel steigen lassen. © Tirol Werbung_Neusser Peter
11. August 2022

„Hero of the day“ im Tirol Urlaub: Rasant nach unten im Eiskanal, sanft nach oben als Überflieger oder übers Wasser beim Canyoning und Rafting

Tirol ist die Heimat der Helden. Allein wer einen Blick aus dem Starthäuschen der legendären Streif in Kitzbühel wagt, weiß, wie viel Mut es erfordert, sich diese Piste auf zwei Skiern hinabzustürzen. Mausefalle, Karussell, Hausbergkante, Traverse, Zielsprung – das Höchstgefälle der Strecke liegt bei 85%.
Wer dieses Helden-Gefühl selbst spüren will, muss sich in Tirol aber nicht der Streif stellen, sondern kann weit weniger gefährliche aber nicht minder aufregende Abenteuern erleben und zum „Hero of the day“ werden.

Mehr erfahren

Unterwegs in der Tiroler Bergwelt gibt es für die Familien ganz viel zu entdecken. © Tirol Werbung/Pupeter Robert
20. Juli 2022

Tipps für den perfekten Familienurlaub in Tirol: Bergreiten, Schule der Alm, eine Nacht im Zoo und Schatzsuche auf dem Baumhausweg

Tirol und Familienurlaub – diese Kombi funktioniert perfekt. Das ist seit langem bekannt. Es gibt aber doch noch den einen oder anderen Tipp, der den Sommerurlaub in Tirol ganz besonders macht: Vom Bergreiten bis zur Übernachtung auf der Alm. Von der „Schule der Alm“ bis zum ultimativen Schlechtwetter-Programm auf dem Baumhausweg.

Mehr erfahren

Eislauf-Fans genießen auf der zwei Kilometer langen Bahn auf dem Piburger See ein atemberaubendes Berg-Panorama. © Tirol Werbung, Ramon Haindl
28. Oktober 2021

Tirol kann auch anders: Fünf Mal Wintersport abseits der Skipisten – Pirouetten drehen auf Bergseen, Abtauchen im Gletschersee, Eisklettern, Snowkiten und Eisstockschießen

574 Dreitausender-Gipfel, über 80 Skigebiete und 3.400 Kilometer Piste – darauf können sich Ski-Fans in Tirol freuen. Tirol kann aber auch anders. Der Winter in den Tiroler Alpen bietet auch die Sportarten Eislaufen, Eisstockschießen und Snowkiten, man kann Eisklettern und Eisbaden. Immer im Einklang mit einer einzigartigen Natur und mit herrlichen Winterlandschaften als Panorama.

Mehr erfahren

Der dritte Kraftort ist das Gebiet vom Pendling zum Thiersee – ein Gebiet, in dem man die inspirierende Kombination von Berg und See deutlich spüren kann. © vanmeyphotography
8. September 2021

Tief in die Höhle, zur Urtanne und zur spirituellen Kombination von Berg und See: Drei besondere Kraftorte von Qi Gong-Lehrer und Bergwanderführer Harald Löffel

„Die Natur ist nicht ein Ort, den man besucht, sie ist Heimat."
Das Motto des US-amerikanischen Schriftstellers und Umweltaktivisten Gary Snyder ist die Philosophie für die Wanderungen, mit denen Harald Löffel in Tirol seine Mitwandernden fasziniert. Denn er ist nicht nur Bergwanderführer, sondern auch harmonie- und umweltbewusster Qi Gong-Lehrer. Er verrät drei ganz besondere Kraftorte im Kufsteinerland, in denen ganz unterschiedliche Naturkräfte wirken.  

Mehr erfahren