25. Mai 2020

Wandern im Thüringer Wald: Wälder, Täler und Kultur auf zertifizierten Wegen Goethewanderweg, Gipfelwanderweg und über sieben Berge am Rennsteig

Abwechslungsreich, aussichtsreich, in natürlicher Umgebung und hervorragend markiert – die Wanderwege im Thüringer Wald sind vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet und zertifiziert. Vor allem aber sind sie eindrucksvolle Wander-Erlebnisse mitten im Thüringer Wald. Neben dem Rennsteig, dem berühmten Traditions-Fernwanderweg mit Misch- und Nadelwäldern, Bergwiesen und Panoramablicken gibt es noch weitere erlebenswerte Wanderwege: den Gipfelwanderweg Suhl, Panoramaweg Schwarzatal, Goethewanderweg, Hohenwarte-Stausee-Weg und den Weg „Von Bach zu Goethe“.

„Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ im Thüringer Wald
Wer sich bei der Wahl seiner Wanderrouten im Thüringer Wald orientieren möchte, dem empfiehlt das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ einige ganz besondere Wege. Welche Wege diesen Titel tragen dürfen, entscheidet der Deutsche Wanderverband mit 58 Gebietsvereinen nach messbaren Kriterien. Zum Beispiel muss die dauerhafte Wegepflege über den gesamten Nutzungszeitraum gewährleistet sein. Geschulte und kompetente Wegeexperten von Wandervereinen, Großschutzgebieten und dem Tourismus überprüfen dies. Der Qualitätsweg ist in das Konzept der Europäischen Wandervereinigung eingebettet. Es zeichnet unter dem Namen „Leading Quality Trails – Best of Europe“ attraktive Wanderwege nach transparenten und umfassenden Kriterien aus. Im Thüringer Wald gibt es insgesamt fünf zertifizierte Wanderwege neben dem bekanntesten und beliebten Höhenwanderweg des Thüringer Waldes – Der Rennsteig von Hörschel nach Blankenstein.

Gipfelwanderweg Suhl: Über die sieben höchsten Berge am Rennsteig
Insgesamt 33 Kilometer Länge mit Start- und Zielpunkt in Suhl sowie eine Dauer von rund sieben Stunden – der Gipfelwanderweg Suhl mit dem Schwierigkeitsgrad „schwer“ gilt als einer der ersten Wege, der vom Deutschen Wanderverband mit der Zertifizierung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet worden ist. Freie Blicke und wunderbare Aussichten sind bei der Ganztagestour durch Wälder und Täler garantiert. Die Wanderroute führt von Suhl-Goldlauter-Heidersbach über die sieben höchsten Berge im Rennsteiggebiet sowie im Thüringer Wald zurück an ihren Ausgangspunkt in Suhl, Deutschlands größter „Staatlich anerkannter Erholungsort“.

Panoramaweg Schwarzatal: Die schönste Verbindung zwischen Rennsteig und Saaleland
Der Panoramaweg Schwarzatal führt um einen der schönsten Gebirgsflüsse Deutschlands, um die Schwarza. Die Wanderroute verbindet den Rennsteig mit dem Saaleland. Wanderer werden auf diesem zertifizierten Qualitätsweg die Burg Greifenstein, das Zeughaus Schloss Schwarzburg, den Fröbelturm und Barigauer Turm sowie weitere Museen entdecken. Dazu erwartet Naturliebhaber auf diesem Qualitätsweg viele unberührte Naturräume, naturbelassene Wälder sowie aussichtsreiche Berge.

Wenn es rauscht „Von Bach zu Goethe“
Die zertifizierte Wanderroute Von Bach zu Goethe führt von Arnstadt nach Ilmenau. Der Wanderweg verbindet die Wirkungsstätten des Musikers Johann Sebastian Bach, der seine erste feste Anstellung als Organist in Arnstadt hatte, und des Literaten Johann Wolfgang von Goethe. Der prämierte Wanderweg führt zum ehemaligen Schloss Neideck, vorbei am Theater im Schlossgarten und dem Sport- und Freizeitbad auf den Lutherweg direkt in den Thüringer Wald. Sanfte Hügellandschaften, die Wehrkirche in Reinsfeld und die Talsperre Heyda, das Naturschutzgebiet Ziegenried und Veronika Berg sind Teil dieser Route, die ihr Ende am GoetheStadtMuseum in Illmenau hat.

Natur und Kultur: Wandern auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe
„Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch; die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur – balde ruhest du auch“, steht auf der inneren Bretterwand in einer schlichten Jagdhütte auf dem Kickelhahn geschrieben. Es ist ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe, das im frei zugänglichen Goethehäuschen in 16 Sprachen nachzulesen ist. Das Goethehäuschen auf 861 Metern ist der Höhepunkt des Goethe-Wanderweges mit einer Länge von 20 Kilometern zwischen Ilmenau und Stützerbach. Der große Reiz des ersten prämierten Qualitätsweges liegt im Erleben von Kultur und Natur. Seine Route führt an der oberen Altstadt vorbei am Zechenhaus und auf den Mittleren und Oberen Berggrabenweg. Zauberhafte Durchblicke ins Manebacher Tal erhascht man am Weg zu Berthas Quelle und zum Schwalbenstein. Auf dem 24 Meter hohen Kickelhahnturm gewinnt man einen atemberaubenden Blick über den Thüringer Wald und sein Vorland.

Am Hohenwarte-Stausee-Weg durch das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas
Mit rund 75 Kilometer Länge führt der Hohenwarte Stausee Weg durch eine wildromantische Landschaft des größten zusammenhängenden Stauseegebietes Europas. Die Route ist in insgesamt vier Etappen mit einer Länge von 16 bis 22 Kilometern unterteilt und in zirka sechs bis sieben Stunden, in einer gemütlichen Ganztagestour, zu bewältigen. Der Ausgangspunkt dieses Qualitätsweges befindet sich an der Sperrmauer in Hohenwarte. Besondere Sehenswürdigkeiten auf dieser Strecke sind das Wasserkraftmuseum Ziegenrück, die Hütte Mooshäuschen und die Fernsicht auf die Saaleschleife.

Weitere Informationen unter www.thueringer-wald.com www.tourenportal-thueringer-wald.de


Pressebilder


Download der Presseinformationen

Pressemitteilung als PDF-Datei
(211,61 KB)


Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

Sie suchen weiteres Bildmaterial?

Zum Bildarchiv

Der Thüringer Wald – bekannt durch seine sagenhafte Landschaft, die Lage unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und natürlich durch das bekannte Lied über den nicht minder bekannten Wanderweg durch den Thüringer Wald, den Rennsteig.

Blühende Bergwiesen und frische Waldluft prägen die Naturregion mit ihren 36 Kur- und Erholungsorten zwischen Eisenach im Westen und Blankenstein im Osten. 982 Meter misst der Große Beerberg, der höchste Berg des Mittelgebirges Thüringer Wald. Der Rennsteig, Deutschlands ältester, und bekanntester Wanderweg verbindet gleich drei Nationale Naturlandschaften miteinander: den 220.000 Hektar umfassenden Naturpark Thüringer Wald, das UNESCO Biosphären-Reservat Thüringer Wald mit 33.700 Hektar und den 830 Quadratkilometer großen Naturpark Schiefergebirge/ Obere Saale. Neben dem berühmten Rennsteig führen zahlreiche weitere Wanderwege durch die Naturregion zu unvergesslichen Aussichten oder einmaligen Sehenswürdigkeiten. Im Winter werden viele davon zu unzähligen Loipenkilometern. Viele Ausflugsziele erwarten den Besucher der Naturregion Biosphäre Thüringer Wald, wie etwa die Oberweißbacher Bergbahn, eine Standseilbahn aus dem Jahr 1923, oder der Rennsteiggarten, der größte und artenreichste Alpingarten Deutschlands. Sogar eine in Europa einzigartige Ursaurier-Fundstelle befindet sich im Thüringer Wald am Bromacker bei Tambach-Dietharz. Ein Saurier-Erlebnispfad mit 17 lebensgroßen Ursauriern macht Urgeschichte greifbar.

Auch das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas – Bleilochtalsperre und Hohenwarte Stausee – gehört zur Naturregion Biosphäre Thüringer Wald. Auf insgesamt 80 Kilometern windet sich die Saale an steilen Felsen und weiten Wäldern entlang. Die fjordähnliche Flusslandschaft, das sogenannte Thüringer Meer, bietet nicht nur eine einzigartige Flora und Fauna sondern auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten.

Zur Website

Thüringer Wald - Weitere Pressemeldungen

Der Thüringer Wald - ideal um die Natur mit der Familie zu entdecken.  © Regionalverbund Thüringer Wald e.V./ Barbara Neumann
9. Juli 2020

Mit der Familie den Thüringer Wald erleben Zauberhaftes Feenweltchen, Action im Woodcamp, Schatzsuche im Fröbelwald

Von magisch bis actionreich, vom intensiven Waldbad bis zum tierischen Wandervergnügen: Der Thüringer Wald garantiert allen Familienmitgliedern genau die Erlebnisse, die den Sommerurlaub perfekt machen.

Mehr erfahren

Rafting geht auch auf dem Eis - zumindest in Oberhof. Dafür werden zwei schmale Schlauchboote aneinander gebunden und schon geht es rasant die Bobbahn hinunter.  © Michael Bauroth
13. Dezember 2019

Winter-Action in der Aktivregion Rennsteig im Thüringer Wald: Mit dem Bike unter Tage, im Bob durch den Eiskanal oder auf Skiern durch die Lüfte

Langlaufen oder rodeln – das kennt jeder. Wer aber wirklich außergewöhnliche Winter-Aktivitäten erleben möchte, der ist im Thüringer Wald genau richtig. Hier kann man mit dem Mountainbike unter Tage durch ein altes Bergwerk, mit dem Snowbike den Berg hinunter oder einfach rund um Oberhof auf dem Winter-Radweg fahren. Selber Skifliegen und Skispringen – im Thüringer Wald ist auch das möglich. Und echte Adrenalinjunkies holen sich ein bisschen Olympia-Gefühl bei einer Fahrt durch den Eiskanal Oberhof, zum Beispiel mit einem echten Profi im 4er-Bob oder in einem Ice-Rafting-Boot.

Mehr erfahren

Moorbad © Moorbad KGL Kurgesellschaft Bad Lobenstein mbH / Ardesia-Therme/Karsten Schmidt
2. Dezember 2019

Naturregion Biosphäre Thüringer Wald: Gesundheitsangebote für die kalte Jahreszeit

Gerade in der kalten Jahreszeit ist eine gesunde Auszeit angesagt, um zu entspannen und das
Immunsystem zu stärken. In der Naturregion Biosphäre Thüringer Wald gibt es dafür vielfältige
Angebote und dazu noch ganz viel Natur mit gesunder Luft, die das Wohlbefinden zusätzlich steigert.

Mehr erfahren

Wie man vier bis sechs Huskies und einen Schlitten bändigt, kann man im Thüringer Wald, in Tambach-Dietharz, bei einem Musher-Workshop lernen. Musher nennt man die Lenker von Hundeschlitten. © David Kraft
25. Oktober 2019

Musher-Workshops und Mondscheinfahrten in der Aktivregion Rennsteig – mit Huskies und Schlitten durch den Thüringer Wald

Tief verschneite Wälder und weite Schneeflächen, auf denen nur die Spuren eines Hundeschlittens zu sehen sind – dafür muss man nicht nach Kanada, Alaska oder gar Sibirien reisen. Mitten im Thüringer Wald, entlang des berühmten Rennsteigs kommt man auch der einheimischen Wildnis im Winter besonders nah. Bei geführten oder selbst gesteuerten Hundeschlittenfahrten hat man nicht nur ein beeindruckendes Naturerlebnis, sondern lernt auch die temperamentvollen Huskies gut kennen und lieben.

Mehr erfahren

Auf dem Schieferpfad kommt man unter anderem am Technischen Denkmal 'Historischer Schieferbergbau Lehesten' im Geopark Schieferland vorbei. Das ehemalige Tagebauloch ist heute ein See.  © Dominik Ketz
26. September 2019

Das Grüne Band in Thüringen – eine einmalige Schutzzone für Flora und Fauna. Der ehemalige „Todesstreifen“ ist heute Lebenslinie und Nationales Naturmonument

Am 3. Oktober startet Deutschland in das 30. Jahr seiner Wiedervereinigung. Wo zuvor Grenzanlagen die Menschen trennten, verbindet heute ein breiter Grünstreifen Ost und West. Dieser 50 bis 200 Meter breite Grenzstreifen entstand in der Zeit der Teilung Deutschlands. 28 Jahre lang blieb der Streifen fast unberührt, es entstand ein neuer Lebensraum mit seltenen Pflanzen und Tieren. Ein Schatz, der nach der Wiedervereinigung zum sogenannten Grünen Band wurde. Auf 763 Kilometern zieht sich das Grüne Band auch durch Thüringen und den Thüringer Wald. Hier können Besucher die deutsch-deutsche Geschichte nachvollziehen, die Natur beobachten und vielfältige Wanderungen unternehmen.

Mehr erfahren