1. Juli 2021

Neuer Swiss Flower & Panorama Trail: Die Schynige Platte fasziniert mit Blütenpracht Alpenrosen, Edelweiß, Paradieslilien und ein einzigartiges Panorama erleben

Sie ist eine ältere Dame, Baujahr 1894, aber sie gibt alles: Man bekommt Gänsehaut, wenn es mit der Dampflok H 2/3 5 hinaufgeht von Wilderswil zur Schynigen Platte. Diese sieben Kilometer lange Strecke, oberhalb von Interlaken, gehört zu den schönsten Bahnstrecken in der Schweiz. Dazu tragen sowohl das Ziel, die bunte Blumenpracht in den Bergen, als auch das sensationelle Panorama bei – während der Fahrt, und später auch oben, schaut man auf das berühmteste Dreigestirn der Alpen: Eiger, Mönch und Jungfrau. Und man sieht das Jungfraujoch – Top of Europe. Der Thunersee und der Brienzersee leuchten in der Ferne. Nach rund einer Stunde hat man das Ziel erreicht, die Schynige Platte, den Swiss Flower & Panorama Trail und den Botanischen Alpengarten mit 750 blühenden Pflanzenarten. Im Juli leuchten vor allem Alpenrosen und Edelweiß.

Schon die Anreise mit den Jungfraubahnen ist spektakulär
Urlaub in der Schweiz ist auch immer Urlaub in der Natur. Man denkt sofort an die unzähligen Gipfel, die Berge, die über 4.000 Meter hoch sind und auch im Sommer mit Schnee bedeckt. Man denkt vielleicht nicht sofort daran, dass es zwischen den hohen Gipfeln auch versteckte Plätze gibt, Blumen- und Pflanzenwelten, die mit ihrer Vielfalt und Pracht atemlos machen. Dazu gehören auch die Schynige Platte im Berner Oberland mit dem Swiss Flower & Panorama Trail und dem Botanischen Alpengarten. Schon die Anreise ist spektakulär. Die Schynige Platte-Bahn ist inzwischen eine elektrische Zahnradbahn für die 7,26 Kilometer lange, oft sehr steile Strecke, die bis zur Bergstation in 1.967 Metern führt. Am 14. Juni 1895 wurde sie eröffnet. Die Dampflok H 2/3 5 fährt nur noch bei Sonderfahrten. Die heutige Bahn, mit teils offenen Waggons, gehört zum Netz der Jungfraubahnen, deren Züge die Besucher von Interlaken und Grindelwald nach Wilderswil bringen. Ab hier geht es dann hinauf zur Schynigen Platte. „Die Bahn fährt in einem so gemütlichen Tempo hinauf, dass die Seele nachkommt,“ sagen die Schweizer, die im Botanischen Garten arbeiten.

Der neue Swiss Flower & Panorama Trail, die Kuh Lily und ein Riesen-Bilderrahmen
Die Schynige Platte („scheinende Platte“) ist ein 2.076 Meter hoher Berg mit einer steilen Schiefer-Felswand unter dem Gipfel, die im feuchten Zustand, zum Beispiel nach einem Regen, intensiv und über weite Kilometer das Sonnenlicht reflektiert. Direkt über der Schiefer-Felswand befindet sich ein Bergrestaurant mit einem Design- und Lifestyle-Hotel. Hier beginnen mehrere Wanderwege. Dazu gehören unter anderem Rundwanderwege zu den nahen Gipfeln des Bergrückens Gumihoern (2.099 m), Tuba (oder Daube, 2.076 m) und Oberberghorn (2.069 m). Das sind schon hohe Gipfel – aber das faszinierende Panorama für den fantastischen Ausblick von hier oben bietet das berühmteste Dreigestirn der Alpen, die Eisriesen Eiger (3.970 m), Mönch (4.107 m) und Jungfrau (4.158 m). Gut zu erkennen ist auch das Jungfraujoch, das Ziel der Jungfraubahn in 3.463 Metern Höhe.
Neu angelegt wurde der Swiss Flower & Panorama Trail. Wer ihm folgt, ist mitten drin in der reichhaltigen Alpenflora. Gleich bei der Bahnstation geht es los. Da laden die geschnitzte Holzkuh Lily und ihre Freunde inmitten bunter Blumenarrangements zu einem ersten Fototermin vor der Bergkulisse ein. Anschließend führt der Weg über Alpwiesen und Weiden. Hier oben herrscht vor allem eins: Ruhe. Weiter geht es zu zwei riesigen Bilderrahmen, die das perfekte Foto garantieren. Man kann die Natur und sich ins rechte Bild rücken. Im Hintergrund immer das Gipfel-Dreigestirn.

Der Botanische Alpengarten: Auf 8.000 Quadratmetern entdeckt man über 750 Pflanzenarten
Im Botanischen Alpengarten, der 1927 angelegt wurde, sieht man auf einem rund einen Kilometer langen Rundweg zwei Drittel der gesamten Alpenflora. Für den Alpengarten wurden gut 8.000 Quadratmeter Alpweide eingezäunt. Er ist alpenweit der einzige Garten, der die Pflanzen in ihren natürlichen Pflanzengesellschaften zeigt. Dazu gehören ein Großteil der Pflanzen, die in der Schweiz oberhalb der Waldgrenze vorkommen – zum Beispiel Edelweiß (auf keinen Fall pflücken), Schwarzes Männertreu oder Paradieslilie.
Im Juli entfalten Alpenrosen, Arnika, Edelweiß und Orchideen ihre volle Pracht. Den Höhepunkt erreicht die Sommerblüte im August, wenn Gelber Enzian, Türkenbund, Rittersporn und die Große Sterndolde farbenfrohe Akzente setzen.
Der Alpengarten mit seinen rund 750 Pflanzenarten ist in 16 Lebensräume aufgeteilt: So zum Beispiel das Urgesteinsfeld für Alpenblumen, die kalkarme Böden bevorzugen, die Riviera für die südländischen Pflanzen oder die Windecke für Pflanzen, die exponierte Lagen vorziehen. Ebenso das Schneetälchen, wo der winterliche Schnee besonders lange liegen bleibt, und das alpine Flachmoor mit seinem wassergesättigten Boden. An jedem Sonntag im Sommer gibt es dann kostenlose Führungen. Der Eintritt ist im Bahn-Ticket enthalten.
Beim Wandern auf der Schynigen Platte kommt man eigentlich niemals weit. Alle paar Meter beugt man sich hinunter, um Edelweiß-Sterne, Dolden und Glöckchen zu bewundern, die auf den Wiesen blühen. Oder man bleibt stehen, um sich sattzusehen. So schaltet man ganz einfach mal einen Gang herunter. Man sollte sich Zeit nehmen für den Besuch der Schynigen Platte. Es lohnt sich. Faszinierende Eindrücke vom Blumenmeer auf dem Alpengipfel und den atemberaubenden Panoramen werden den Besuch in vielen Erinnerungen verlängern.

Angebot: „Jungfraujoch geschenkt“
Aktuell gibt es die Erlebnis-Pauschale „Jungfraujoch geschenkt“ (ab 589 Euro). Im Preis enthalten sind vier Übernachtungen mit Frühstück in Interlaken oder Grindelwald. Hinzu kommen der 3-Tages Jungfrau Travel Pass, der Swiss Coupon Pass und ein Anschluss-Ticket zum Jungfraujoch – Top of Europe. Die Reisezeit ist frei wählbar bis zum 20. Oktober 2021. Gebucht werden kann bis zum 31. Juli 2021 nur exklusiv auf www.jungfrau.ch/jungfraujochgeschenkt

Weitere Informationen: www.jungfrau.ch, www.alpengarten.ch


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Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
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