16. November 2020

genböck pr freut sich über einen Neukunden in der Schweiz: Die Jungfraubahnen mit ihrem neuen Eiger Express

Ab dem 5. Dezember 2020 wird die Schweizer Bergwelt um eine Attraktion reicher. Dann geht es noch schneller und komfortabler zu den Skipisten und zur höchsten Bahnstation Europas aufs Jungfraujoch – Top of Europe. Die Jungfraubahnen eröffnen dann das Generationenprojekt – und damit das modernste Liftsystem der Alpen. Der Eiger Express zum Eigergletscher und die Seilbahn zum Männlichen bilden zwei der acht Elemente vom V-Bahn Projekt. Die Männlichenbahn ist schon seit dem 14. Dezember 2019 in Betrieb. Jetzt wird der Eiger neu erobert. Mit der modernsten 3S-Bahn kommen Wintersport Fans und Besucher des Jungfraujochs 47 Minuten schneller an.

Mit der Bahn auf den Gipfel der Jungfrau
Am 3. August 1811 standen Johann Rudolf und Hieronymus Meyer aus dem Kanton Aargau als erste Menschen auf dem Gipfel der Jungfrau. Sie konnten damals nicht ahnen, wie schnell, sicher und bequem die 4.158 Meter hohe Riesin aus Fels und Eis im 21. Jahrhundert erklommen werden kann. Sie bildet mit den benachbarten Gipfeln das weltberühmte Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau, das das Markenzeichen des Berner Oberlandes ist.
Bis zum im Dezember startenden Eiger Express war es ein langer, steiniger und vor allem eisiger Weg für die Jungfraubahn. Am 1. August 1912 ging es damals los. 16 Jahre nach Baubeginn, fuhr der erste, festlich geschmückte Zug der Jungfraubahn mit geladenen Gästen die 9,3 Kilometer lange Strecke hinauf. Auf dem Jungfraujoch angekommen, gingen die Gäste durch eine zweihundert Meter lange Galerie und dem höchstgelegenen Bahnhof der Welt: Noch heute halten hier die Züge der Zahnradbahn in einer Höhe von 3.454 Metern.

Neue Talstation, zwei neue Gondelbahnen
Die Jungfraubahnen werden nun von zwei neuen Gondelanlagen ergänzt. Dazu wurde eine Talstation mit direktem Anschluss an den öffentlichen Eisenbahnverkehr gebaut: das Grindelwald Terminal (937 Meter über dem Meer). Hierher kommen Züge aus Interlaken an, außerdem steht ein Parkhaus für 1000 Fahrzeuge bereit. Die Gondelbahn zum Männlichen (2.343 m, Bergstation: 2.225 m) bildet den rechten Arm der V-Bahn-Anlage. Sie ist 6.100 Meter lang, hat 111 Gondeln mit je 10 Sitzplätzen und kann in einer Stunde 1.800 Personen befördern. Die Auffahrt dauert 19 Minuten.
Den linken Arm des V bildet ab dem 5. Dezember 2020 der nagelneue Eiger Express. Er braucht nur 15 Minuten um die Bergstation Eigergletscher auf 2.328 Metern Höhe zu erreichen. Die Strecke ist 6.483 Meter lang, es gibt 44 Kabinen mit jeweils 26 Sitzplätzen. Somit können pro Stunde 2.200 Personen hinaufgebracht werden.

Mit neuer Technik schneller zum Gipfel
In der Bergstation des Eiger Express besteht die Möglichkeit, in die Jungfraubahn umzusteigen, um hinauf aufs Jungfraujoch zu fahren. Mit dem Eiger Express, mit dem man auch direkt an der Eiger Nordwand entlangfährt, ist man nun 47 Minuten schneller auf dem Jungfraujoch, dem Top of Europe. Ein faszinierender Ausblick erwartet die Gipfelstürmer. Bei guter Sicht sind die angrenzenden Alpengipfel und sogar der Schwarzwald in Deutschland zu sehen. Das hochmoderne 3S-Bahnsystem des Eiger Express kombiniert alle Vorteile der Gondelbahn und der Pendelbahn. Durch die doppelte Tragseilführung können große Spannfelder mit einer geringen Anzahl Stützen äußerst windstabil überfahren werden. Beim Eiger Express müssen so über die gesamte Streckenlänge von 6.483 Metern lediglich sieben Stützen gebaut werden, die Natur bleibt weitgehend intakt und unberührt. Wie schnell der Eiger Express in Kombination mit den Schweizer Bahnen ist, zeigt, dass die Fahrt von Zürich bis hinauf auf das Jungfraujoch nur 3 Stunden und 33 Minuten beträgt.

Wir freuen uns, Sie künftig über die Neuigkeiten und Themen rund um den Eiger Express informieren zu dürfen.

www.jungfrau.ch


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Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Die Jungfraubahnen mit ihrem neuen Eiger Express

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