7. November 2017

Zu Fuß, mit der Bahn oder auf Ski: Die 5 schönsten Gipfelerlebnisse in Tirol

Von oben sieht die Welt einfach noch ein bisschen schöner aus. Im Sommer ist es relativ einfach, diesen Blick zu genießen: Man wandert oder fährt mit der Gondel in die Höhe. Aber im Winter? Nur was für Skifahrer? Nicht in Tirol. Natürlich kommen Skifahrer immer zu ihrem Panoramaerlebnis. Doch auch Winterwanderer und Seilbahnfahrer können in Tirol Gipfel erklimmen und die wunderschönen Aussichten genießen.

Tipp 1: Winterwandern inklusive Gipfelerlebnis

Wandern im Winter bedeutet nicht, dass man im Tiefschnee unterwegs ist. Die Tiroler Winterwanderwege sind geräumte Wege. Zwar geht man auf Schnee, aber auf festgewalztem. Eine Winterwanderung ist also nicht schwieriger oder anstrengender als jede andere Wanderung. Oft ist sie einfach nur noch schöner. Zum Beispiel, wenn man sich auf den geräumten Winterwanderweg auf das Neunerköpfle im Tannheimer Tal begibt. Gut zwei Kilometer (ca. 45 Gehminuten) ist der leichte Rundweg mit integriertem Gipfelsieg lang und man muss nur etwa 130 Höhenmeter überwinden. Von der Bergstation Neunerköpfle geht es über elf Stationen des „9er-lebniswegs“ bis auf 1.840 Meter zum Gipfel, wo man den Blick über das Tannheimer Tal und die Lechtaler Alpen schweifen lassen kann.

Tipp 2: Zum Umadum-Frühstück in die Panorama-Dreh-Alm

Ein zünftiges Frühstück auf einem Gipfel ist an sich schon etwas Besonderes. Dass man sich dabei aber auch noch um die eigene Achse dreht und automatisch, während man Brötchen und Kaffee verzehrt, in den kompletten Panorama-Genuss auf insgesamt 73 (!) Dreitausender kommt – das ist schon wirklich außergewöhnlich. Auf der Hohen Salve in den Kitzbüheler Alpen steht die Gipfelalm auf 1.829 Metern – mit der „Umadum Stubn“. Umadum bedeutet auf Tirolerisch so viel wie rundherum. Die Wirtsleute wollten den wunderschönen Rundherum-Panoramablick ihren Gästen auch im Winter, an kälteren Tagen ermöglichen und bauten Österreichs höchstes Drehrestaurant in ihre Alm. Seit einem Jahr nun können Gäste im Winter wie im Sommer dieses einmalige 360-Grad Panorama genießen. Damit niemandem schwindlig wird, lässt sich das Restaurant übrigens in beide Richtungen drehen. Und auch die Geschwindigkeit kann manuell eingestellt werden. Zwischen 25 und 50 Minuten dauert dann eine Umdrehung – genügend Zeit für ein gemütliches Gipfelfrühstück mit Umadum-Blick.

Tipp 3: Gemütlich mit der Seilbahn zu einem der ungewöhnlichsten Gipfelkreuze der Welt

Wer sich im Pillerseetal in die Bergbahn auf die Buchsteinwand setzt, sieht schon von unten, was ihn oben erwartet: ein ziemlich großes Gipfelkreuz. Es ist sogar das größte begehbare Gipfelkreuz der Welt. Fast 30 Meter hoch ist das Jakobskreuz auf der 1.456 Meter hohen Buchsteinwand. In den vier Armen des Kreuzes befinden sich Ausstellungs- und Veranstaltungsräume, die jeweils eine ganz besondere Aussicht bieten. In 19 und in 28 Metern Höhe gibt es außerdem Aussichtsplattformen, die bequem und barrierefrei über einen Aufzug erreicht werden können und auch im Winter zugänglich sind. Wem es draußen zu kalt ist, der genießt das Panorama eben aus dem Inneren des Jakobskreuzes.

Tipp 4: Mit Skiern und Fellen den Gipfel erklimmen

Eine Skitour ist für viele das ultimative Skierlebnis: Schritt für Schritt geht es in völliger Einsamkeit und Stille auf einen Gipfel, von wo aus man dann bei der Abfahrt seine eigene Spur in den frischen Schnee ziehen kann. Eine ideale Tour ist jene auf die 2.624 Meter hohe Kreuzspitze im Roßtal in Innervillgraten in Osttirol. Etwa drei Stunden Anstieg sind es bis zum Gipfelkreuz. Oben angekommen kommt man aus dem Staunen und Bewundern kaum mehr raus: Vor einem breiten sich im Süden die markanten Dolomitengruppen aus, im Norden liegen die Hohen Tauern. Ein traumhaftes Panorama, das man sich dann wirklich verdient hat. Beeindruckend beim Aufstieg wie bei der Abfahrt sind die Bergbauernhöfe, die in extremen Lagen, wie Vogelnester an steilen Hängen kleben. Die Skitour auf die Kreuzspitze ist nicht besonders schwierig, man überwindet rund 1.000 Höhenmeter, aber gerade bei Neuschnee muss man die Lawinengefahr im Blick haben. Am besten geht man die Tour mit einem versierten Bergführer.

Tipp 5: Skifahren mit doppelter Aussicht

Erst vor vier Jahren haben sich die beliebten Tiroler Skigebiete Alpbachtal und Wildschönau zum Ski Juwel zusammengeschlossen. Seither haben Skifahrer die Möglichkeit, neben 109 Pistenkilometern gleich zwei besondere Gipfel zu erleben. Das Wiedersbergerhorn im Alpbachtal ist mit seinen 2.128 Metern nicht nur der höchste Gipfel des Tals, sondern auch des gesamten Skigebiets. Die Bergstation der 6er-Gondel liegt auf 2.025 Metern. Von hier hat man einen herrlichen Blick über das Skigebiet und das Alpbachtal. Der höchste Punkt im Skigebiet der Wildschönau ist der Schatzberg mit seinen 1.903 Metern. Hier wurde rechtzeitig zum Winter die alte Bahn durch eine neue 8er-Gondelbahn ersetzt. Und von hier kann man sogar auf beide Täler blicken, ins Alpbachtal und in die Wildschönau, quasi über das gesamte Ski Juwel.

 

Weitere Gipfelerlebnisse unter: www.tirol.at/bergwinter


Pressebilder


Download der Presseinformationen

Pressemitteilung als PDF-Datei
(224,58 KB)


Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

Sie suchen weiteres Bildmaterial?

Zum Bildarchiv

Gipfelsiege feiern, steile Felswände erklimmen und Berge auf dem Bike bezwingen, Skitouren gehen, Langlaufen oder die präparierten Pisten hinunter düsen. All dies wird in Tirol belohnt: Mit Ausblicken, die man nie wieder vergisst. Heimat und Tradition, Aufbruch und Moderne, Kultur und Kulinarik geben dem Land sein Gesicht.

Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

Zur Website

Tirol Werbung - Weitere Pressemeldungen

Fast wie auf Hawaii. Das Wasser am südlichen Ende des Achensees leuchtet strahlend türkis. Hier kann man auf dem Surfbrett Stand-Up-Paddeling machen, eine Sportart, die auf Hawaii erfunden wurde. Und selbst der weiße Sandstrand lässt ein Aloha-Gefühl aufkommen. © eco.nova / Tom Bauser
13. Mai 2019

Ganz nah und doch weit weg – mit einem guten ökologischen Fußabdruck. In Tirol gibt es bestes Fernweh-Feeling beim Paddeln auf türkisblauem Wasser, auf der Suche nach den Big Five und beim gemütlichen Hängematten-Schaukeln

Natürlich war es Goethe, der es schon immer gewusst hat: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Sein längst zum geflügelten Wort gewordenes Gedicht könnte aktueller kaum sein. Fernreisen sind alles andere als klimaschonend und die aktuelle Klimadebatte lässt niemanden unberührt. Doch was, wenn man trotzdem gerne mal in türkisblauem Wasser baden, die Big Five beobachten, draußen in einer Hängematte baumeln oder in einem edlen Zelt mitten in der Natur übernachten möchte? Man fährt einfach nach Tirol – am besten mit der Bahn – und erlebt die Schönheiten der weiten Welt ganz in der Nähe. Denn Türkis, wilde Tiere, Hängematten und Glamping-Möglichkeiten gibt es auch in Tirol.

Mehr erfahren

Kufstein liegt malerisch am Inn. Am Fuße der imposanten Festung liegt die schöne Altstadt. © Tirol Werbung
9. April 2019

Städtetrip über die Feiertage mal anders: Kufstein, Rattenberg und Lienz – drei kleine und feine Städte in Tirol

Städtetrips machen Spaß. Schließlich erlebt man auf kleinem Raum ziemlich viel – Kultur, Kulinarik, Architektur und shoppen kann man nebenbei auch noch. Aber muss es immer eine Großstadt sein? Hier kommen drei Tiroler Städte, die man unbedingt besuchen sollte.

Mehr erfahren

Werner Haberfellner ist Lawinensprengmeister auf der Nordkettte in Innsbruck. © Tirol Werbung/Heinzlmeier
14. November 2018

Ein Lawinensprengmeister, ein Standesbeamter, eine Seilbahn-Fachfrau und ein Off-Piste-Guide – in Tirol gibt es viele spannende Berufe im Winter

Viele Tiroler haben im Winter ganz besondere Berufe. Tätigkeiten und Orte machen diese Jobs so einzigartig. Die meisten dieser Arbeitnehmer findet man auf den Bergen, mitten im Schnee. Oft ist ihnen ihr Beruf Berufung. Vier Beispiele.

Mehr erfahren

Gemeinsam mit den Gästen wandert Pilloni beispielsweise zur Falzthurnalm. © Tirol Werbung/Hörterer
31. Oktober 2018

Winterwandern in Tirol: Ruhige Aussichten, viele Gämsen und abgelegene Hütten. Ein Liftbetreiber, ein Ranger und ein Wanderführer verraten ihre Geheimtipps

Wenn es um die schönsten Wege, die besten Aussichtspunkte und die ruhigsten Orte geht, kennen sich die Einheimischen meist am besten aus. So ist es auch in Tirol. Man muss sie nur fragen, die Ranger, Pistenraupen-Fahrer oder Wanderführer, und schon bekommt man nicht nur wertvolle Tipps, sondern meist auch noch spannende Geschichten dazu erzählt. Drei Tiroler stellen ihre liebsten Winterwanderungen vor:

Mehr erfahren

Nach der Winter-Sonnenaufgangswanderung im Kaisertal gibt es ein uriges Frühstück auf der Ritzau Alm. Wenn man dannach wieder ins Freie tritt, kommt einem die weiße Schneelandschaft noch heller vor als sonst. © Tirol Werbung/Soulas
18. Oktober 2018

Vom ersten Winter-Weitwanderweg Tirols bis zur Sonnenaufgangswanderung im Schnee: Zu Fuß die verschneiten Tirol Berglandschaften erkunden

Den Winter in all seiner Schönheit und Intensität erlebt man beim Wandern wohl am besten. Da wundert es nicht, dass fast 61 Prozent der Deutschen ihren Winter-Urlaubsort auch nach den Winterwander-Möglichkeiten aussuchen. 28 Prozent der Deutschen wandern im Winter aktiv, ab dem 50. Lebensjahr sind es sogar 38 Prozent. Besonders viele und schöne Winter-Wanderwege gibt es in Tirol. Man kann sie mit Guide oder alleine gehen, zum Sonnenaufgang unterwegs sein, Tiere beobachten oder durch stillgelegte Skigebiete spazieren. Seit Kurzem gibt es sogar einen Winter-Weitwanderweg in Tirol – natürlich mit Gepäcktransport.

Mehr erfahren