26. Januar 2017

Wintervergnügen in Oberstaufen am Fuße der Allgäuer Alpen. Unterwegs mit dem Pistentaxi oder als Co-Pilot im Pistenbully

Wohin bringt einen eigentlich das Pistentaxi? Und wie fühlt man sich, wenn man nach Liftschluss die Pisten mit 400 PS wieder auf Vordermann bringt? In Oberstaufen können Gäste neben Skifahren, Rodeln und Winterwandern den Winter auch noch auf eine ganz andere, besonders coole Art erleben.

Skifahren – kann ja jeder. Winterwandern – noch viel einfacher. Aber wer kann schon von sich behaupten, einmal eine Piste präpariert zu haben? Oder von einem Taxi auf direktestem Weg den Berg hinauf gebracht worden zu sein? In Oberstaufen im Allgäu können Gäste am Imberg genau das erleben. Und natürlich noch viel mehr.

Als Co-Pilot die Pisten präparieren
Normalerweise sieht man nur abends vom Tal aus ihre Lichter über die Pisten wandern. Wer einmal selbst mitgefahren ist, weiß: Es ist schon ein ganz besonderes, ein mächtiges Gefühl, selbst in einem Pistenbully gesessen zu haben. 5,5 Meter breit sind die modernen Pistenwalzen von Kässbohrer am Imberg in Oberstaufen-Steibis. 400 PS schlummern in den Motoren. Selbst wenn man gemütlich und warm in der Fahrerkabine sitzt, spürt man diese schier unendliche Kraft unter sich ganz genau. Doch es braucht nicht nur diese technische Power. Pistenpräparierer müssen auch ein gutes Feingefühl für Schnee, Hangneigung, Bergbeschaffenheit und das Wetter haben. Wer einmal einen Abend auf dem Beifahrersitz im Pistenbully verbracht hat, weiß, dass es vor allem eine gehörige Portion Mut braucht, einfach steil den Berg hoch zu fahren. Die Pistenbullyfahrer am Imberg nehmen auf Anfrage Gäste mit auf ihre Präparierungsfahrten über die nächtlichen Hänge. Einfach anmelden unter info@imbergbahn.de. Preis pro Person für 1,5 Stunden Fahrt: 60 Euro.

Mit dem Pistentaxi, einem umgebauten Pistenbully, zum Hüttenabend und zurück
Die lustigsten Winterabende sind jene auf einer gemütlichen Hütte. Vor sich ein gutes Essen oder einen wärmenden Glühwein, im Kamin ein Feuer und in der Ecke einen Akkordeonspieler, der für Stimmung sorgt. Am Imberg gibt es viele solch gemütlicher Hütten. Doch wie kommt man hinauf auf die Alpe Vordere Fluh und all die anderen Berggasthöfe? Und wie wieder hinunter? Natürlich kann man einfach zu Fuß gehen. Aber den ganzen Weg bergauf? Bei Schnee und Kälte? Womöglich noch nach einem langen Skitag? Gibt es denn da kein Taxi für die ganze Gruppe? Gibt es. Das Pistentaxi. Am Imberg bringt der umgebaute Pistenbully bis zu 20 Personen auf direktem Weg zum Hüttenabend. Ein bisschen sieht die Pistenwalze aus, als hätte man eine größere Gondel hinter das Fahrerhaus montiert. Hier finden die Gäste Platz und können sogar sitzen. Wer also keine Lust auf eine Wanderung zur Hütte hat, reserviert sich einfach an der Imbergbahn ein Pistentaxi. Preis: 180 Euro pro Taxi.

Pferdeschlitten, Winterwandern und Nachtrodeln
Wesentlich langsamer, stiller und entschleunigter erlebt man den Winter in Oberstaufen bei einer ausgedehnten Winterwanderung oder einer romantischen Pferdeschlittenfahrt. Besonders schön sind die Touren in der Höhe, wo man bei Schritt und Tritt den herrlichen Panoramablick genießen kann. Von der Alpe Hochbühl beispielsweise führt ein Winterrundwanderweg in rund 3,5 Gehstunden über die Alpen Glutschwanden und Hörmoos zurück zum Ausgangspunkt. An der Bergstation der Imbergbahn wartet täglich das Pferdegespann von Bernd Steinhauser. Die Gäste werden für vier Euro pro Person in warme Wolldecken gehüllt. Stündlich ziehen dann die zwei prächtigen Noriker die Kutsche über die tiefverschneiten Höhenzüge der Oberstaufener Berge bis zur Alpe Hochbühl. Hütteneinkehr und Glühwein inklusive – so fühlt es sich an, das klassische Wintererlebnis. Wer ein bisschen mehr Action vertragen kann, leiht sich einen Rodel und genießt eine rasante Fahrt ins Tal. Jeden Samstagabend ist außerdem die Rodelstrecke hinunter vom Imberghaus ab 18 Uhr beleuchtet: Nachtrodeln nach einem gemütlichen Hüttenabend mit einer heißen Schokolade oder deftigen Kässpätzle – schöner kann ein Wintertag nicht enden.


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Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Oberstaufen steht unter anderem für das allseits bekannte ganzheitliche Naturheilverfahren Schrothkur – eine Fastenkur, die der schlesische Arzt Johann Schroth im 19. Jahrhundert entwickelte und die man heute als Detox-Kur mit verschiedenen Anwendungen und veganer Ernährung beschreiben kann.

Aber Oberstaufen hat noch viel mehr zu bieten. Im Sommer etwa Wanderwege auf drei Ebenen – von Wandermöglichkeiten in den Tallagen über Almenwanderungen bis zum Premiumwandern über hohe Gipfel. Außerdem gibt es die Möglichkeit einen Käser-Kurs zu belegen. Im Winter: natürlich Pistenspaß. Aber auch urige Berghütten, romantische Pferdeschlittenfahrten, Schneeschuhtouren und Winterwanderwege. Eben alles, was ein Allgäuer Wintermärchen ausmacht. Und nicht zu vergessen – die gute Allgäuer Küche, allen voran die beliebten Allgäuer Kässpatzen.

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