13. Dezember 2019

Winter-Action in der Aktivregion Rennsteig im Thüringer Wald: Mit dem Bike unter Tage, im Bob durch den Eiskanal oder auf Skiern durch die Lüfte

Langlaufen oder rodeln – das kennt jeder. Wer aber wirklich außergewöhnliche Winter-Aktivitäten erleben möchte, der ist im Thüringer Wald genau richtig. Hier kann man mit dem Mountainbike unter Tage durch ein altes Bergwerk, mit dem Snowbike den Berg hinunter oder einfach rund um Oberhof auf dem Winter-Radweg fahren. Selber Skifliegen und Skispringen – im Thüringer Wald ist auch das möglich. Und echte Adrenalinjunkies holen sich ein bisschen Olympia-Gefühl bei einer Fahrt durch den Eiskanal Oberhof, zum Beispiel mit einem echten Profi im 4er-Bob oder in einem Ice-Rafting-Boot.

 

Mountainbiken unter Tage – Pumptrackwellen statt Erzabbau

Wer ein echter Mountainbiker ist, der will auch im Winter nicht auf seinen Lieblingssport verzichten. Im Thüringer Wald muss man das zum Glück auch gar nicht. Hier gibt es gleich drei verschiedene Möglichkeiten, auch in der kalten Jahreszeit zu biken. So richtig abgefahren ist wohl das Biken unter Tage: mit dem Bike durch die alten Stollen des ehemaligen Kamsdorfer Erz-Bergwerks. Mit Stirnlampe geht es in verschiedenen Tour-Varianten bis zu 2,5 Stunden lang über die unter Tage angelegten Trails mit Anliegerkurven und Pumptrackwellen. Ein ganz besonderes Erlebnis für echte Mountainbike-Fans, das man aber nur mit Guide buchen kann, denn die Stollen sind nicht beleuchtet und sehr verwinkelt.

Auf dem Winter-Radweg rund um Oberhof radeln

Weniger adrenalinsteigernd, dafür aber landschaftlich besonders reizvoll ist eine Mountainbike-Tour auf dem neuen Winter-Radweg in Oberhof. Den präparierten Weg können Wanderer ebenso nutzen wie Langläufer und eben Biker. Dank der fest gewalzten Schneeoberfläche greifen die Mountainbike-Räder so gut, dass der 7,1 Kilometer langen Rundtour nichts im Wege steht.

Downhill mit dem Snowbike oder dem Snowscooter

Einfach nur downhillen – das geht mit dem Snowbike in der Skiarena Silbersattel in Steinach oder am Fallbachhang in Oberhof. Statt Rädern hat das Snowbike kurze Ski und auch der Snowbiker selbst hat kleine Skier unter den Füßen. Auf vier Latten geht es dann in rasanten Schwüngen den Berg hinunter. Die Snowbikes kann man sich bei „OutdoorInn“ in Sonneberg ausleihen. Hier werden auch spezielle Snowbike- und Snowscooter-Kurse angeboten. Der Snowscooter erinnert an einen Tretroller mit Snowboard-artigen Brettern an der Stelle von Rädern.

Adler-Feeling in Steinach – Skifliegen am Sicherungsseil

Richard Freitag und Carina Vogt, Markus Eisenbichler oder Katharina Althaus – sie können es schon und beweisen jeden Winter aufs Neue, dass sie nicht nur Erfahrung haben, sondern auch mutig sind. Eine gehörige Portion Mut brauchen auch Skispring-Anfänger. Zwar können sie nicht sofort eine 120-Meter-Schanze hinunterfahren, aber das Flug-Gefühl kann man auch als Laie kennenlernen. Im Outdoor-Park Steinach geht das sogar ganz ohne Absturz-Risiko. Wer sich traut, schlüpft auf der speziellen Schanze in den Sicherungsgurt, der an einem Stahlseil hängt, und schnallt sich die echten Sprungski an. Wenn das Signal auf grün steht, heißt es: ab in die Anfahrts-Hocke und die zehn Meter lange Anlaufspur hinunterfahren. Am Schanzentisch kraftvoll abspringen und schon fliegt man – am Seil hängend – rund 150 Meter weit. Idealerweise im V-Stil.

Skispring-Schnupperkurse für Jedermann

Wer sich noch mehr zutraut, kann beim WSV 08 Lauscha einen richtigen Skisprung-Schnupperkurs buchen. An einem Wochenende geht es von Trockenübungen zur Absprung- und Landetechnik über erste Sprünge auf kleinen Hügeln bis zu richtigen Skisprüngen auf einer größeren Schanze. Die Kurse werden von ausgebildeten Skisprung-Lehrern geleitet, die die korrekte Technik vermitteln und viele Tipps geben.

Bobfahren – durch den Eiskanal mit Weltmeistern und Olympiasieger

Im Fernsehen sieht es so leicht aus, doch zu viert einen Bob den Eiskanal hinunter zu steuern, ist gar nicht so einfach. Wie das geht, trainieren die Profis unter anderem auf der „Rennschlitten- und Bobbahn Oberhof“. Die Stars der Szene wie die Olympiasiegerin Mariama Jamanka oder der Weltmeister Maximilian Arndt fahren die 15 Kurven aber nicht nur mit ihren Sport-Kollegen hinunter, sondern auch mit Gästen. „Bobfahren mit Weltmeistern“ nennt sich das Angebot, bei dem man mit einem der Oberhofer Bob-Weltmeister im 4-er-Bob rund 900 Meter und zehn Kurven bei etwa 100 Stundenkilometer durch den Eiskanal saust. Drei bis fünf g wirken dabei auf den Körper. Wer lieber alleine unterwegs ist, setzt sich in den speziell für Gäste konzipierten Rennschlitten, den Speed Luge, und fährt mit rund 90 km/h ins Tal.

Ice Rafting – im Schlauchboot über die Bob-Bahn

Beim Rafting auf dem Fluss muss man paddeln. Beim Ice-Rafting auf der Bobbahn von Oberhof sollte man die Hände lieber im Boot lassen und sich gut festhalten. In einer windschnittigen Schlauchboot-Variante können zehn Mutige alle 14 Kurven der Bahn ausfahren und dabei rund 70 Stundenkilometer erreichen. Etwas langsamer, gut 40 km/h, ist man beim Ice-Tubing. Dafür werden zwei oder vier große Reifen hintereinander geschnallt. Jeder Reifen bietet Platz für eine Person. Und dann: Nichts wie hinunter durch die Eisrinne.

Auf dem Snow-Mobil durch den Schnee fahren

Alaska-Feeling im Thüringer Wald – das bekommt man, wenn man mit dem Motorschlitten über die verschneiten Wiesen von Sonneberg düst. So ein Schnee-Mobil ist schnell und wendig und lässt sich leicht lenken – da staubt der Schnee. Der Outdoor-Veranstalter „OutdoorInn“ ermöglicht Interessierten 15 und 30 Minuten eigenständiges Fahren mit solch einem Motorschlitten.


Pressebilder


Download der Presseinformationen

Pressemitteilung als PDF-Datei
(192,16 kB)


Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

Sie suchen weiteres Bildmaterial?

Zum Bildarchiv

Der Thüringer Wald – bekannt durch seine sagenhafte Landschaft, die Lage unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und natürlich durch das bekannte Lied über den nicht minder bekannten Wanderweg durch den Thüringer Wald, den Rennsteig.

Blühende Bergwiesen und frische Waldluft prägen die Naturregion mit ihren 36 Kur- und Erholungsorten zwischen Eisenach im Westen und Blankenstein im Osten. 982 Meter misst der Große Beerberg, der höchste Berg des Mittelgebirges Thüringer Wald. Der Rennsteig, Deutschlands ältester, und bekanntester Wanderweg verbindet gleich drei Nationale Naturlandschaften miteinander: den 220.000 Hektar umfassenden Naturpark Thüringer Wald, das UNESCO Biosphären-Reservat Thüringer Wald mit 33.700 Hektar und den 830 Quadratkilometer großen Naturpark Schiefergebirge/ Obere Saale. Neben dem berühmten Rennsteig führen zahlreiche weitere Wanderwege durch die Naturregion zu unvergesslichen Aussichten oder einmaligen Sehenswürdigkeiten. Im Winter werden viele davon zu unzähligen Loipenkilometern. Viele Ausflugsziele erwarten den Besucher der Naturregion Biosphäre Thüringer Wald, wie etwa die Oberweißbacher Bergbahn, eine Standseilbahn aus dem Jahr 1923, oder der Rennsteiggarten, der größte und artenreichste Alpingarten Deutschlands. Sogar eine in Europa einzigartige Ursaurier-Fundstelle befindet sich im Thüringer Wald am Bromacker bei Tambach-Dietharz. Ein Saurier-Erlebnispfad mit 17 lebensgroßen Ursauriern macht Urgeschichte greifbar.

Auch das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas – Bleilochtalsperre und Hohenwarte Stausee – gehört zur Naturregion Biosphäre Thüringer Wald. Auf insgesamt 80 Kilometern windet sich die Saale an steilen Felsen und weiten Wäldern entlang. Die fjordähnliche Flusslandschaft, das sogenannte Thüringer Meer, bietet nicht nur eine einzigartige Flora und Fauna sondern auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten.

Zur Website

Thüringer Wald - Weitere Pressemeldungen

Bei den Walderlebnistagen pflanzt man gemeinsam mit der Familie einen Baum. Außerdem werden Kindern bei geführten Waldwanderungen die Flora und Fauna nähergebracht. © Regionalverbund Thüringer Wald e.V. / Christopher Schmid
13. Oktober 2020

Spontane Herbstferien im Thüringer Wald: Fünf Last Minute Tipps für den Familien-Urlaub

Gemeinsam mit der Familie im Urlaub einen Baum pflanzen oder mit kundigen Naturführern das UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald und das „Land der Tausend Teiche“ entdecken. Soll es doch mehr Action sein? Kein Problem im LOTTO Thüringen BIKEPARK Oberhof: Hier kann man sich auf den neuen Trails austoben oder mit dem Bike in einen Riesen-Airbag springen. Wer den Winter gar nicht mehr erwarten kann, ist in der LOTTO Thüringen Skisport-HALLE Oberhof genau richtig. Die hochmoderne Anlage im Herzen des Thüringer Waldes verspricht das ganze Jahr über pures Skivergnügen.

Mehr erfahren

Rosalie Klaua begleitet die Shetlandpony-Wandertouren gemeinsam mit ihrer Husky-Hündin Freya. © Susen Reuter
25. September 2020

Neuigkeiten aus dem Thüringer Wald: Naturerlebnis „Grünes Band“ – Deutsch-deutsche Geschichte hautnah Wandern mit Shetlandponys – Entschleunigung mit Pferdinand

Es gibt viele Möglichkeiten, den Thüringer Wald zu entdecken. Außergewöhnlich sind die Wanderungen entlang des „Grünen Bandes“, auf denen man im Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit viele Eindrücke zur deutsch-deutschen Geschichte sammelt. Erholung, Entspannung und auch jede Menge Spaß bietet eine Tour mit besonderen Shetlandponys. Nicht nur für Kinder, sondern vielleicht gerade für Erwachsene, die den Alltagsstress einmal hinter sich lassen möchten.

Mehr erfahren

Naturfreunde sollten unbedingt einen Besuch im Rennsteiggarten Oberhof, einem Botanischen Garten für Gebirgsflora, einplanen. © Regionalverbund Thüringer Wald e.V. / Paul Hentschel
2. September 2020

Herbstliche Wander-Geheimtipps: Außergewöhnliche Entdeckungen auf den „Rennsteig-Leitern“ im Thüringer Wald

Der Rennsteig als ältester und bekanntester Fernwanderweg Deutschlands ist Kult und Mythos zugleich. Er erstreckt sich von Hörschel an der Werra, über Eisenach, durch den Thüringer Wald, das Thüringer Schiefergebirge und den Frankenwald bis nach Blankenstein an der Saale in der Gemeinde Rosenthal am Rennsteig und lädt auf 169,3 Kilometern gleichermaßen zu einer faszinierenden Zeitreise und einem landschaftlichen Genusserlebnis ein. Doch auch abseits des sagenumwobenen Rennsteigs verspricht der Thüringer Wald jede Menge spannende Entdeckungstouren. Historische Residenzstädte und malerisch gelegene Bergdörfer, seltene Kulturdenkmäler und atemberaubende Naturräume – kombiniert zu wunderschönen Wanderrouten mit herrlichen Aussichten. All das bieten die sogenannten „Rennsteig-Leitern“ sowohl nördlich als auch südlich in direkter Anbindung an den Höhenwanderweg.

Mehr erfahren

Beitragsbild-Version-5
20. August 2020

Kurznachrichten: Grado – Thüringer Wald – Das Baumhaus/Hotel Hochfilzer in Ellmau

Meeres-Kulturfestspiele an der Nordküste der Adria, der Erste Getting Tough Lauf durch Wintersportstätten und ein Bett im Baumhaus unterm Sternenhimmel: der Herbst in Grado, im Thüringer Wald und im Baumhaus des Hotel Hochfilzer wird bunt und abwechslungsreich.

Mehr erfahren

Fabelhafter Ausblick auf die Saaleschleife bei Paska. © Dominik Ketz
7. August 2020

Ein Bergsee, ein Schiefersee, ein Meer und tausend Teiche: Die Wasserschätze des Thüringer Waldes

Der Thüringer Wald bietet beeindruckende Naturlandschaften, vielfältige Wasserwelten – und drumherum zahlreiche Freizeitangebote und kulturelle Highlights. Von einer Abkühlung im eiskalten Bergsee Ebertwiese, über informative Einblicke in die Geschichte der Bergbau- und Schiefertradition bis hin zum „Abtauchen“ zwischen Felswänden und fjordähnlichen Flusslandschaften bieten Reisen in den Thüringer Wald viel Entspannungspotential. So begibt man sich auf der Reise durch die Naturparke Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale zum Beispiel an den Ufern der Schwarza auf die Suche nach Gold und genießt regionale Fisch- und Wildspezialitäten im „Land der Tausend Teiche“.

Mehr erfahren