4. Mai 2016

Tirol bietet die besten Alpin-Erlebnisse Teil 2 – Wander-Erlebnis mit dem Bergführer Für den Gipfel immer ein Schnapserl im Rucksack

Tirol – das Land der Berge und Täler. Und der Alpinkompetenz. An zahlreichen Stellen im ganzen Land gibt es sie, die Menschen, die sich richtig gut auskennen und ihren Gästen damit einmalige Erlebnisse bieten können. In loser Folge stellen wir Ihnen an dieser Stelle acht verschiedene Alpin-Erlebnisse vor – und jene Tiroler, die sie verkörpern.

Mike Rutter, 51, ist staatlich geprüfter Berg- und Skiführer in Innsbruck und führt Wandergruppen über den Adlerweg in Tirol. Außerdem steht er als „Alpine Auskunft“ für alle Fragen zum Adlerweg zur Verfügung – der Bergführer ist auf diesem Thema Experte, denn vor elf Jahren war er selbst an der Konzeption des 413 Kilometer langen Adlerwegs mit beteiligt. Rutter weiß, was alles in einen Rucksack muss, worauf man beim Weitwandern achten sollte und wo der Adlerweg am schönsten ist.

Herr Rutter, was ist das Schönste am Adlerweg?
Oh, das ist schwer zu sagen. Jede Region, die man durchwandert, hat ihren eigenen Reiz. Es ist die Fülle an abenteuerlichen Erlebnissen, die eine Wanderung auf dem Adlerweg so einzigartig macht. Und dann natürlich der Blick von oben – das schenkt einem echte Lebensfreude. Ich persönlich finde ja die Etappen im Karwendel am schönsten. Die sind teilweise sehr wild und dann wieder sehr sanft. Dieser Kontrast ist für mich etwas ganz Besonderes.

Was müssen die Leute beachten, die so eine Weitwanderung wie den Adlerweg machen möchten?
Für den Adlerweg – wenn man ihn ganz gehen möchte – braucht man auf jeden Fall Bergerfahrung und an einigen Stellen muss man schwindelfrei sein. Für Anfänger, die noch nie in den Bergen waren, ist das nichts. Trittsicherheit und natürlich eine gewisse Kondition sind also Grundvoraussetzung. Aber dann finde ich es am wichtigsten, dass man nicht jede Etappe durchrennt, sondern sich Zeit nimmt. Die Schönheit der Natur bewundert. Der Kletterer und Autor Gustaf Haber hat es um 1900 so ausgedrückt: „Das Auge hat hier über viel zu tun, ob all der Schönheit die sich ihm hier offenbart.“ Das klingt zwar etwas geschwollen, aber er hat absolut Recht.

Es ist also schon sinnvoll, mit einem Bergführer zu gehen, oder?
Naja, wenn man sich die Touren alleine nicht zutraut, unsicher oder Einsteiger ist, dann ist es schon empfehlenswert, sich einen Bergführer zu nehmen. Das gilt aber für alle Wege in Tirol.

Was muss denn bei so einer Wanderung unbedingt in den Rucksack?
Regenjacke, Fleecejacke, wenn das Wetter umschlägt. Auf dem Adlerweg sollte man auch Mütze und Handschuhe dabei haben, Wenn man über mehrere Tage wandert, muss natürlich auch Wechselwäsche mit, Sonnencreme und ein Sonnenschutz für den Kopf, eine Trinkflasche und ein Erste-Hilfe-Set. Es gibt dafür aber gute Packlisten, was man wie in den Rucksack packt für eine Weitwanderung. Ich habe für meine Gäste immer noch ein Schnapserl dabei, das wir dann auf dem Gipfel trinken.

Wie entwickelt man eigentlich so etwas wie den Adlerweg?
Also ursprünglich wollten wir einfach einen Weitwanderweg schaffen, auf dem man einmal durch ganz Tirol wandern kann. Also haben wir auf die Landkarte geschaut, uns die bestehenden Wege angesehen und überlegt, wie man diese Routen miteinander verbinden kann. Dabei fiel uns auf: Die komplette Route sieht aus wie die Silhouette eines Adlers. So kam der Adlerweg zu seinem Namen und auch das Leitmotiv stand damit fest.

Der Adlerweg Tirol
Der Adlerweg verläuft durch ganz Tirol und gehört zu den bekanntesten Weitwanderwegen der Alpen. Die Form seiner Route erinnert an einen Adler mit ausgebreiteten Schwingen. Insgesamt hat der Weitwanderweg 33 Etappen, 31.000 Höhenmeter und er ist 413 Kilometer lang. 24 Etappen führen durch Nordtirol, auf weiteren neun Etappen durchquert man die Glockner- und Venediger-Gruppe in Osttirol. Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung für den Adlerweg.
Weitere Infos unter: www.tirol.at/adlerweg
Alpine Auskunft: T +43-512-5878280, info@alpine-auskunft.at

Die besten Alpin-Erlebnisse in Tirol:
1. Natur-Erlebnis mit dem Nationalpark-Ranger
2. Wander-Erlebnis mit Bergführer am Adlerweg
3. Bike-Erlebnis mit dem MTB-Guide auf der Bikeschaukel Tirol
4. Familien-Erlebnis mit der Kinderbetreuerin der Tiroler Familiennester
5. Kulinarik-Erlebnis mit der Hüttenwirtin
6. Kletter-Erlebnis mit der Kletterlehrerin im Climbers Paradise
7. Berg-Erlebnis mit dem Bergbahn-Mitarbeiter bei den Tiroler Sommerbahnen
8. Film-Erlebnis mit dem Tour-Guide zu Tirols Filmlocations

Wenn Sie einen der Alpin-Erlebnis-Experten selbst sprechen möchten, melden Sie sich bei uns. Wir vermitteln Ihnen gerne einen Interviewtermin.


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Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Gipfelsiege feiern, steile Felswände erklimmen und Berge auf dem Bike bezwingen, Skitouren gehen, Langlaufen oder die präparierten Pisten hinunter düsen. All dies wird in Tirol belohnt: Mit Ausblicken, die man nie wieder vergisst. Heimat und Tradition, Aufbruch und Moderne, Kultur und Kulinarik geben dem Land sein Gesicht.

Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

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