29. Juni 2021

Thüringer Wald: Eisenach neu entdecken – mit Bike und Boot auf den Spuren von Luther & Co.

Seit 1067 wacht sie über Eisenach und gehört seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe: die Wartburg. Sie ist neben Deutschlands ältestem Fernwanderweg, dem sagenumwobenen Rennsteig, der in Hörschel seinen Anfang nimmt, Hauptanreiz für Entdeckungsreisen in den Thüringer Wald. Ihre herausragende kulturgeschichtliche Bedeutung ist unter anderem mit einem ihrer wichtigsten „Gäste“ eng verknüpft: Martin Luther übersetzte hier vor 500 Jahren das Neue Testament ins Deutsche. Wer die Wartburg und Eisenach besucht, wird jedoch nicht nur mit zentralen Figuren der Kultur-, Kunst-, Literatur- und Musikgeschichte wie Johann Sebastian Bach, Walter von der Vogelweide, Moritz von Schwindt oder Lucas Cranach konfrontiert, sondern entdeckt auch zwangsläufig die einmalig schöne Naturlandschaft des Thüringer Waldes. Hier lässt es sich nicht nur herrlich wandern, sei es auf den Spuren des Reformators entlang des Lutherweges, durch die sagenhafte Drachenschlucht oder auf dem Rennsteig. Auch Radfahrer, Mountain- und Gravelbiker kommen hier auf ihre Kosten. Wer sich einfach einmal treiben lassen möchte, vertraut sich auf einer Packrafting Tour den kühlen Fluten der Hörsel an. Die Angebote beweisen vor allem eines: Ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Wasser – Eisenach bietet den idealen Mix aus Weltkultur, eindrucksvoller Natur und sportlicher Herausforderung.

Perspektivwechsel: Die Bike- und Boot-Tour durch Eisenach
Packrafting ist der neueste Trend für alle Outdoor-Aktivisten und schafft die perfekte Symbiose aus Wander- und Paddelsport. Dass man sich mit „perfekt“ nicht unbedingt zufriedengeben muss, beweist das Radstube Bike & Boot – Tourenangebot ab Eisenach. Das Mikro-Abenteuer beginnt zu Wasser mit einer etwa dreistündigen Paddeltour in ultraleichten, erstaunlich robusten Packraftbooten. Ziel ist der Eisenacher Ortsteil Hörschel. Hier am Beginn des Rennsteigs geht es weiter mit dem Mountainbike, und zwar stetig bergauf zur „Hohen Sonne“. Der „Große Drachenstein“ (466 m ü.NN.) bildet den höchsten Punkt der knackigen Tour. Der Krafteinsatz wird mit einer grandiosen Weitsicht auf den Inselsberg und die Hörselberge belohnt. Mit einer Abfahrt ins Mariental endet die geführte Tour, die wie kaum eine andere sportliche Abwechslung bietet.
Weitere Informationen unter: www.eisenach-rafting.de/boat-bike

 Im Schatten der Wartburg: Mountainbike-Flow und „göttliche“ Gravelpfade
Wer sich für Eisenach als Ausgangspunkt für Radtouren entscheidet, findet hier anspruchsvolle, sportliche Touren mit satten Anstiegen, denn von hier aus führen fast alle Wege erstmal bergauf. Oben angekommen bieten sich spektakuläre Aussichten auf die Wartburg oder die Höhenzüge des Thüringer Waldes. Für Mountainbiker und E-Mountainbiker gilt gleichermaßen: Wer ordentlich „Höhe macht“, darf sich durch Abfahrten im dichten Netz aus Singletrails auf kurvenreichen, flowigen Pfaden entlang der Hörselberge, ursprünglich als Wohnort der Götter bekannt, belohnen. Einst zum Lustwandeln für die Burgherren angelegt, laden die traumhaften Pfade heute zu tollen Biketouren mit jeder Menge Naturgenuss ein. Diese bieten auch Gravelbikern viel Freude. Am besten vertraut man auf die Ortskenntnis lokaler MTB-Guides oder die Tourempfehlungen von Eisenach-Wartburgregion Touristik.
Weitere Informationen unter: www.tba-bike.de / www.rad-stube.de

Mehr Informationen zu Eisenach unter: www.eisenach.info

Die Reisemöglichkeiten und Öffnungszeiten richten sich nach den aktuell gültigen Corona-Bestimmungen. www.corona.thueringen.de


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Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Der Thüringer Wald – bekannt durch seine sagenhafte Landschaft, die Lage unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und natürlich durch das bekannte Lied über den nicht minder bekannten Wanderweg durch den Thüringer Wald, den Rennsteig.

Blühende Bergwiesen und frische Waldluft prägen die Naturregion mit ihren 36 Kur- und Erholungsorten zwischen Eisenach im Westen und Blankenstein im Osten. 982 Meter misst der Große Beerberg, der höchste Berg des Mittelgebirges Thüringer Wald. Der Rennsteig, Deutschlands ältester, und bekanntester Wanderweg verbindet gleich drei Nationale Naturlandschaften miteinander: den 220.000 Hektar umfassenden Naturpark Thüringer Wald, das UNESCO Biosphären-Reservat Thüringer Wald mit 33.700 Hektar und den 830 Quadratkilometer großen Naturpark Schiefergebirge/ Obere Saale. Neben dem berühmten Rennsteig führen zahlreiche weitere Wanderwege durch die Naturregion zu unvergesslichen Aussichten oder einmaligen Sehenswürdigkeiten. Im Winter werden viele davon zu unzähligen Loipenkilometern. Viele Ausflugsziele erwarten den Besucher der Naturregion Biosphäre Thüringer Wald, wie etwa die Oberweißbacher Bergbahn, eine Standseilbahn aus dem Jahr 1923, oder der Rennsteiggarten, der größte und artenreichste Alpingarten Deutschlands. Sogar eine in Europa einzigartige Ursaurier-Fundstelle befindet sich im Thüringer Wald am Bromacker bei Tambach-Dietharz. Ein Saurier-Erlebnispfad mit 17 lebensgroßen Ursauriern macht Urgeschichte greifbar.

Auch das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas – Bleilochtalsperre und Hohenwarte Stausee – gehört zur Naturregion Biosphäre Thüringer Wald. Auf insgesamt 80 Kilometern windet sich die Saale an steilen Felsen und weiten Wäldern entlang. Die fjordähnliche Flusslandschaft, das sogenannte Thüringer Meer, bietet nicht nur eine einzigartige Flora und Fauna sondern auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten.

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Der Moor-Lehrpfad Schützenbergmoor in Oberhof vermittelt spannende Informationen zur Pflanzen- und Tierwelt der Hochmoore im Thüringer Wald. © Paul Hentschel
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Der Thüringer Wald erfüllt nicht nur die Sehnsucht nach Ursprung und Stille, er bietet darüber hinaus unerwartete Kulturexkurse und fordert den Wanderer auch gern einmal sportlich heraus.  Städte wie Bad Liebenstein, Ilmenau oder Steinbach-Hallenberg sind die idealen Ausgangspunkte für Erlebniswanderungen nach Wunsch.
Ein Beispiel dafür ist der Kulturwanderweg „Kultur-NaTour – Bad Liebenstein“. Hier überrascht der Schlosspark Altenstein unter anderem mit faszinierenden Aussichten auf die naturgetreue Nachbildung einer Alpenlandschaft. Ganz natürlich gewachsene uralte Gesteinsformationen, wie die sogenannten „Zwölf Apostel" entdeckt der Wanderer dagegen bei der „Oberschönauer Felsenwanderung". Wer rund um den Kickelhahn, den Hausberg von Ilmenau, wandert, trifft auf Musenorte bedeutender lyrischer Werke, u.a. das Goethehäuschen. Oder er genießt die Aussicht von einem der ältesten Aussichtstürme Deutschlands, dem 24 Meter hohen Kickelhahnturm.

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Am „Tag des Baumes, am 25. April 2021, kann man mit den Forstexperten von ThüringenForst seinen eigenen Baum pflanzen und erfährt mehr über die Geschichte des Waldes und den Einfluss des Klimawandels. © Christopher Schmid
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Thüringer Wald: Erlebnisse rund um den Baum Gemeinsam Bäume pflanzen, Waldgeheimnisse lüften, ausgezeichnete Bäume kennenlernen und auf der längsten Holzbank Thüringens rasten

Ein Spaziergang im Wald gehört für viele zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Dabei ist sicher nur den wenigsten bewusst, wie viele positive gesundheitliche Effekte ein entspanntes Flanieren zwischen Bäumen wirklich hat. Bei einem solchen Bad im Wald nimmt der Mensch die sogenannten Terpene, die Botenstoffe der Bäume, über die Atmung auf. Ganz nebenbei werden dadurch die Abwehrkräfte gestärkt und die Sinne angenehm angeregt. Das klingt nach Erholung. Die Japaner nennen es „Shinrin Yoku“. Im Thüringer Wald nichts Neues, baut man hier doch schon seit jeher auf Dr. Wald.
Um dem Wald und seinen Wundern auf die Spur zu kommen, gibt es jedoch noch weitere erlebnisreiche Angebote. Hier kann man nicht nur seinen eigenen Baum pflanzen, sondern auch auf Wanderungen Geheimnisse lüften, auf der längsten, aus einem Stamm gefertigten, Holzbank Thüringens Rast machen oder 40 „Bäume des Jahres“ in einer besonderen Allee kennenlernen. Nicht nur zum „Tag des Baumes“ am 25. April bietet der Thüringer Wald diese Vielfalt, aber an diesem Tag wird besonders deutlich, wie wichtig der Wald für den Menschen ist – und dabei erzählt jeder Baum seine eigene Geschichte.

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