9. November 2018

Rodeln im Tiroler Oberland – der einfache Winterspaß für alle Altersklassen. Mit einem handgefertigten Rodel von Tirols größtem Rodel-Hersteller auf die schönsten Rodelbahnen

Rodeln ist nur was für Kinder? Weit gefehlt. Auf Kufen den Berg hinunter sausen – das macht allen Spaß, egal wie alt. Im Tiroler Oberland gibt es fünf verschiedene Rodelbahnen – ein davon ist die längste Tirols – und den Familienbetrieb Rodel Kathrein, in dem hochwertige Schlitten noch in Handarbeit hergestellt werden.

Fünf Mal Rodelspaß für jeden Anspruch – mit Gütesiegel zum Nachtrodeln

Das Tiroler Oberland ist ein idealer Standort für all jene, die lieber etwas abseits des Ski-Rummels ihren Winterurlaub genießen möchten. Neben zahlreichen Winterwanderwegen gibt es hier auch insgesamt sechs Rodelstrecken. Die beliebteste ist wohl jene in Fendels. Die 4,5 Kilometer lange Naturrodelbahn ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Besonders praktisch für Eltern mit kleineren Kindern: Statt zu Fuß zu gehen kann man auch ganz komfortabel mit der Sesselbahn hinauffahren. Am Startpunkt der Bahn befindet sich auf 1.900 Metern das gemütliche Restaurant Sattelklause. Die Rodelbahn Fendels ist übrigens mit dem Tiroler Gütesiegel für Naturrodelbahnen ausgezeichnet und jeden Donnerstag wird am Abend von 19 bis 22 Uhr das Flutlicht zum Nachtrodeln eingeschaltet.

Über Tirols längste Rodelbahn oder die anspruchsvolle Natur-Rodelbahn

Die längste Rodelstrecke Tirols ist jene in Nauders. Ganze acht Kilometer geht es hier auf einer täglich frisch präparierten Bahn von der Bergstation der Bergkastelbahn hinunter ins Tal. Die Naturrodelbahn St. Ulrich in Pfunds ist 1,1 Kilometer lang, wird an Freitag- und Samstagabenden beleuchtet und gilt als eher anspruchsvolle Strecke. Die Rodelbahn in Hohenegg in Ried ist 1,2 Kilometer lang, hier kann man mittwochs auch bei Flutlicht rodeln. Keine offizielle Rodelstrecke, aber trotzdem wunderschön zum Schlittenfahren, ist der 3,5 Kilometer lange Winterwanderweg zum Frudiger am Beginn der Hochebene Pfundser Tschey.

In Handarbeit gefertigte Schlitten erhöhen den Fahrspaß

Besonders wichtig beim Rodeln sind die Einkehrmöglichkeiten und die gibt es natürlich zahlreich. Nach dem Aufstieg zu Fuß oder mit der Bahn kann man sich am Start- oder Endpunkt der Bahnen in den gemütlichen Hütten oder Bergrestaurants stärken und aufwärmen und oft auch gleich einen Rodel ausleihen. Die meisten Schlitten stammen aus der Rodelmanufaktur Kathrein in Prutz. In Handarbeit fertigt Christoph Kathrein hier in vierter Generation zusammen mit seinen rund 15 Mitarbeitern jährlich zwischen 15.000 und 20.000 Rodel. Dass der Rodelspaß auf Kathrein-Rodeln besonders groß ist, merkt man schnell. Die flexible Bauweise der unterschiedlichen Modelle erleichtert das Lenken enorm. „Bei unseren Tourenrodel – das sind die, die man auch überall ausleihen kann – muss man sich beispielsweise nur in die Kurve legen, also das Gewicht verlagern und etwas am Riemen ziehen und schon lenkt der Rodel in diese Richtung“, sagt Firmenchef Christoph Kathrein. Die klassischen Familienrodel sind etwas steifer in der Machart, sie lenkt man eher durch bremsen.

Exportschlager Rodel: Schlitten aus dem Tiroler Oberland nach Chile, Kanada und Russland

Die Kathrein Rodel gibt es aber nicht nur im Tiroler Oberland, sie werden in die ganze Welt exportiert. „Wir liefern nach Chile, Kanada, Russland oder Pakistan. Einer unserer Rodel steht sogar in Südafrika“, sagt Kathrein. „Allerdings natürlich eher zu Dekozwecken.“ In einem handgefertigten Kathrein Rodel stecken viele Arbeitsschritte, das Eschenholz muss gelängt und gebogen, die Teile müssen lackiert und zusammengesetzt und die Kufen gebogen und montiert werden. Zum Schluss wird die Sitzfläche aus Gurten geflochten.

Der Kathrein-Geheimtipp: Fendels mit dem Lift und ein leckeres Gröstl

Und wo rodelt ein Profi wie Kathrein am liebsten? „Ich gehe mit meinen zwei kleinen Jungs tatsächlich meistens nach Fendels zum Rodeln. Da kommt man bequem rauf mit dem Lift und kann daher auch ganz einfach mehrere Abfahrten machen und sich zwischendrin in der Hütte mit einem Kaiserschmarrn oder einem Tiroler Gröstl stärken.“

Im Werksverkauf einen Schlitten für neue Rodelabenteuer kaufen

Die leicht lenkbaren Kathrein Rodel gibt es übrigens nicht nur bei den Verleihstationen im Tiroler Oberland. Am Produktionsstandort in Prutz können Gäste sich im Werksverkauf umsehen, gut sortierte Fachhändler in Österreich und Deutschland führen die Qualitätsrodel ebenfalls oder man bestellt einfach online unter www.rodel.at. „Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die Gäste, die im Tiroler Oberland einmal mit einem unserer Rodel gefahren sind, so viel Spaß daran hatten, dass sie keinen anderen mehr fahren möchten“, sagt Kathrein stolz.


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Nina Genböck
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Eingebettet zwischen den Gipfeln der Samnaungruppe im Norden und Westen, dem Kaunergrat der Ötztaler Alpen im Osten und der Glockturmgruppe im Süden liegt das Tiroler Oberland an der Grenze zu Italien und der Schweiz. Von Dreitausender-Gipfeln über Gletscherhänge bis zu sonnigen Hochplateaus, malerischen Alpendörfern und erfrischenden Seen und Bächen – das Oberland bietet alles, was man für einen aktiven Sommerurlaub braucht.

Das Tiroler Oberland vereint die Regionen Kaunertal, Fendels, Kauns und Kaunerberg, sowie Nauders am Reschenpass und die Orte Prutz, Ried, Tösens, Pfunds und Spiss.

Das Kaunertal mit seinen idyllischen Bergdörfern zählt zu den schönsten und ursprünglichsten Landschaften Tirols. Es ist Teil des Naturparks Kaunergrat, geprägt durch das Hochgebirge mit dem Kaunertaler Gletscher und eine artenreiche Flora und Fauna.

In Nauders ist die Nähe Italiens schon spürbar. Das Klima ist deutlich milder als im hochgebirgigen Kaunertal. Die stark terrassierte Landschaft zeigt, dass in der Region trotz ihrer Höhenlage schon seit Jahrhunderten Ackerbau betrieben wird.

Das Oberinntal mit seinen Orten von Prutz bis Pfunds ist geprägt von naturbelassenen Auwäldern im Tal und einzigartigen Hochtälern und Hochplateaus. Am Ende des Tals, auf 1.627 Metern über dem Meeresspiegel, liegt das Örtchen Spiss. Es ist Österreichs höchstgelegene Gemeinde.

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Beim Skifahren soll der Spaß im Vordergrund stehen, aber ohne dass Natur und Klima ins Hintertreffen geraten. Im gesamten Kaunertal wird deswegen auf Nachhaltigkeit, Naturnähe und Schonung der Ressourcen geachtet. Und genau aus diesem Grund wurde das Kaunertal 2021 als einziger Ort Österreichs als „Best Tourism Village“ ausgezeichnet.

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