25. Oktober 2019

Musher-Workshops und Mondscheinfahrten in der Aktivregion Rennsteig – mit Huskies und Schlitten durch den Thüringer Wald

Tief verschneite Wälder und weite Schneeflächen, auf denen nur die Spuren eines Hundeschlittens zu sehen sind – dafür muss man nicht nach Kanada, Alaska oder gar Sibirien reisen. Mitten im Thüringer Wald, entlang des berühmten Rennsteigs kommt man auch der einheimischen Wildnis im Winter besonders nah. Bei geführten oder selbst gesteuerten Hundeschlittenfahrten hat man nicht nur ein beeindruckendes Naturerlebnis, sondern lernt auch die temperamentvollen Huskies gut kennen und lieben.

 

Die „Arctic Speed Crew“ freut sich über Besuch und angehende Schlitten-Lenker

Insgesamt zwölf Huskies leben im sogenannten Basislager der Familie Kraft in Tambach-Dietharz, einer kleinen Gemeinde nordwestlich von Oberhof. „Arctic Speed Crew“ nennen Ralf und Christina Kraft ihre Sibirischen Huskies und Alaska Malamutes. Die kontaktfreudigen Tiere sind ausgebildete Schlittenhunde und ziehen immer zu sechst oder zu viert einen der speziellen Schlitten durch den Schnee über den Thüringer Rennsteig.

Drei oder sechs Stunden Training für eine richtiges Musher-Diplom

Bei Ralf und Christina Kraft kann man sich zum „Musher“ ausbilden lassen. Musher nennt man die Lenker von Hundeschlitten. Zwei spezielle Workshops bieten die beiden Husky-Liebhaber an. Das kleine Musher-Training (109 Euro/Person) dauert rund drei Stunden, das große ganze sechs Stunden (149 Euro pro Person). Beide Workshops beginnen mit dem ersten Kennenlernen der Hunde. Dann wird den Tieren das Geschirr angelegt und sie werden angespannt. Vorneweg Anook, einer der Leithunde, dahinter Team-Hunde wie Greta, Ronja oder Mikka und am Ende die sogenannten Wheeldogs wie Manjuk und Caruso.

Die Musher-Anwärter lenken die Schlitten alleine, aber die Profis sind immer in der Nähe

Die Einweisung in die Kommandos eines Mushers geht schnell, es sind nur vier: Bei einem lauten und langen „Go“ laufen die Huskies los. „Straight“ ruft man, wenn sich die Hunde ablenken lassen und aus der Spur kommen, „easy“ bedeutet: Macht ein bisschen langsamer. Um zum Stehen zu kommen, genügt ein langgezogenes „Halt“ mit gleichzeitigem Treten auf die Bremse des Schlittens. Nach ein paar Minuten hat fast jeder Schüler die Befehle drauf und genießt die Fahrt durch den verschneiten Thüringer Wald. Die Profi-Musher sind immer in der Nähe, beobachten, greifen korrigierend ein und geben gerne Tipps und Tricks zum richtigen Verhalten mit den Hunden. Während der rustikalen Brotzeitpause ist genügend Zeit für ein ausgedehntes Fotoshooting mit den Huskies und Malamutes. Nach der Ausfahrt steht noch eine gemütliche Husky-Wanderung auf dem Programm und natürlich die feierliche Verleihung des Musher-Diploms.

Geführte Hundeschlittenfahrten und eine Mondscheinfahrt mit Huskies

Wer sich lieber auf dem Schlitten kutschieren lassen möchte, kann auch dies: Bei den geführten Hundeschlittenfahrten darf der Gast auf dem Sitz des Schlittens Platz nehmen, der Musher steht dahinter und lenkt die Hunde in die richtige Richtung. Diese Fahrten dauern eine (59 Euro) oder zwei Stunden (99 Euro) und beinhalten auch ein Heißgetränk. Ein besonderes Erlebnis ist die Mondscheinfahrt (129 Euro). Wer möchte, kann nach einer Einführung den Schlitten auch selbst durch die Nacht zur Mitternachtsvesper lenken.

Erlebnistage zum Kuscheln und Spazierengehen mit den Hunden

Christina und Ralf Kraft bieten auch Erlebnistage mit den Huskies an, bei denen man vor allem mit den Hunden wandert und ganz viel Zeit zum Streicheln und Kuscheln hat. Oder man leiht sich eine Pulka, ein kleiner Transportschlitten, auf dem man kleine Kinder von den Hunden ziehen lassen kann.


Pressebilder


Download der Presseinformationen

Pressemitteilung als PDF-Datei
(190,58 kB)


Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

Sie suchen weiteres Bildmaterial?

Zum Bildarchiv

Der Thüringer Wald – bekannt durch seine sagenhafte Landschaft, die Lage unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und natürlich durch das bekannte Lied über den nicht minder bekannten Wanderweg durch den Thüringer Wald, den Rennsteig.

Blühende Bergwiesen und frische Waldluft prägen die Naturregion mit ihren 36 Kur- und Erholungsorten zwischen Eisenach im Westen und Blankenstein im Osten. 982 Meter misst der Große Beerberg, der höchste Berg des Mittelgebirges Thüringer Wald. Der Rennsteig, Deutschlands ältester, und bekanntester Wanderweg verbindet gleich drei Nationale Naturlandschaften miteinander: den 220.000 Hektar umfassenden Naturpark Thüringer Wald, das UNESCO Biosphären-Reservat Thüringer Wald mit 33.700 Hektar und den 830 Quadratkilometer großen Naturpark Schiefergebirge/ Obere Saale. Neben dem berühmten Rennsteig führen zahlreiche weitere Wanderwege durch die Naturregion zu unvergesslichen Aussichten oder einmaligen Sehenswürdigkeiten. Im Winter werden viele davon zu unzähligen Loipenkilometern. Viele Ausflugsziele erwarten den Besucher der Naturregion Biosphäre Thüringer Wald, wie etwa die Oberweißbacher Bergbahn, eine Standseilbahn aus dem Jahr 1923, oder der Rennsteiggarten, der größte und artenreichste Alpingarten Deutschlands. Sogar eine in Europa einzigartige Ursaurier-Fundstelle befindet sich im Thüringer Wald am Bromacker bei Tambach-Dietharz. Ein Saurier-Erlebnispfad mit 17 lebensgroßen Ursauriern macht Urgeschichte greifbar.

Auch das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas – Bleilochtalsperre und Hohenwarte Stausee – gehört zur Naturregion Biosphäre Thüringer Wald. Auf insgesamt 80 Kilometern windet sich die Saale an steilen Felsen und weiten Wäldern entlang. Die fjordähnliche Flusslandschaft, das sogenannte Thüringer Meer, bietet nicht nur eine einzigartige Flora und Fauna sondern auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten.

Zur Website

Thüringer Wald - Weitere Pressemeldungen

Am „Tag des Baumes, am 25. April 2021, kann man mit den Forstexperten von ThüringenForst seinen eigenen Baum pflanzen und erfährt mehr über die Geschichte des Waldes und den Einfluss des Klimawandels. © Christopher Schmid
8. April 2021

Thüringer Wald: Erlebnisse rund um den Baum Gemeinsam Bäume pflanzen, Waldgeheimnisse lüften, ausgezeichnete Bäume kennenlernen und auf der längsten Holzbank Thüringens rasten

Ein Spaziergang im Wald gehört für viele zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Dabei ist sicher nur den wenigsten bewusst, wie viele positive gesundheitliche Effekte ein entspanntes Flanieren zwischen Bäumen wirklich hat. Bei einem solchen Bad im Wald nimmt der Mensch die sogenannten Terpene, die Botenstoffe der Bäume, über die Atmung auf. Ganz nebenbei werden dadurch die Abwehrkräfte gestärkt und die Sinne angenehm angeregt. Das klingt nach Erholung. Die Japaner nennen es „Shinrin Yoku“. Im Thüringer Wald nichts Neues, baut man hier doch schon seit jeher auf Dr. Wald.
Um dem Wald und seinen Wundern auf die Spur zu kommen, gibt es jedoch noch weitere erlebnisreiche Angebote. Hier kann man nicht nur seinen eigenen Baum pflanzen, sondern auch auf Wanderungen Geheimnisse lüften, auf der längsten, aus einem Stamm gefertigten, Holzbank Thüringens Rast machen oder 40 „Bäume des Jahres“ in einer besonderen Allee kennenlernen. Nicht nur zum „Tag des Baumes“ am 25. April bietet der Thüringer Wald diese Vielfalt, aber an diesem Tag wird besonders deutlich, wie wichtig der Wald für den Menschen ist – und dabei erzählt jeder Baum seine eigene Geschichte.

Mehr erfahren

Die beeindruckende Gothaer Orangerie im barocken Stil ist ein Kleinod der Gartenkunst mit einer der größten und schönsten Sammlungen exotischer, nicht winterfester Gewächse in Deutschland. © Sebastian Pohl
26. März 2021

Thüringer Wald: Fünf spannende Außenstandorte der BUGA Erfurt 2021 – Faszinierende Geschichten von herzoglicher Muse und der raffinierten Inszenierung von Natur

„Erfurt erblüht“ – Die diesjährige Bundesgartenschau kehrt nicht nur zu ihren Ursprüngen in die grüne Landeshauptstadt Thüringens zurück, sondern präsentiert sich zwischen Blumenfeldern, Parks und historischen Kulissen auch an 25 Außenstandorten. Bereits 1865 fand in Erfurt die erste internationale Gartenschau statt. In der traditionellen Blumenstadt und Metropole des Gartenbaus erlebt man im Rahmen der Bundesgartenschau (BUGA) Erfurt 2021, vom 23. April bis 10. Oktober 2021, eine einzigartige Ausstellung der Gartenkunst auf 430.000 m² mit einer noch nie dagewesenen Varietät blühender Exponate und zahlreichen gärtnerischen Höhepunkten.
Fünf Außenstationen der BUGA 21 liegen in der Kulturregion Wartburg im Thüringer Wald: Die Residenzstadt Gotha, der Schlosspark von Schloss Altenstein, der Schlosspark Kochberg in Großkochberg, der Bergfried-Park Saalfeld und der Landschaftspark Ebersdorf am Thüringer Meer. Vom Barockgarten und Englischen Garten bis zum herrschaftlichen Bürgerpark mit imposanten Bauten, finden Naturliebhaber und Pflanzenfreunde ein abwechslungsreiches Angebot vor. Die Bandbreite reicht von reizvoller Gartenkunst, bezaubernden Teppichbeeten, historischen Baumbeständen bis zu weiten Wiesenflächen für ein romantisches Picknick an lauen Sommertagen. Ergänzend werden in den Schloss- und Parkanlagen zahlreiche musikalische Höhepunkte geboten: Bach-Konzertreihen, Open-Air-Konzerte und arkadische Singspiele in einem Musentempel.

Mehr erfahren

Im „FEEN-Bike-Paradies Saalfeld gibt es seit dieser Saison neue Premium-Mountainbike-Routen. Kurvenreiche, steile Strecken mit herrlichen Aussichten und guten Einkehrmöglichkeiten stehen hier für Radsportler zur Auswahl. © Saalfelder Feengrotten
17. März 2021

Bike-Angebote im Thüringer Wald: Vom Genussradeln bis zum sportlichen Angebot für Mountainbiker, E-Biker und Gravelbiker  

Radfahren ist bekanntlich ein vielseitiger Sport und wer Abwechslung, Spaß und sportliche Herausforderung schätzt, der findet im Thüringer Wald ungeahnte Möglichkeiten und spannende Angebote. Für entspannte Radtouren eignet sich zum Beispiel der Saale Radweg, denn nicht nur die wunderschöne Landschaft, sondern auch charmante Städte entlang der Saale sorgen für eine ausgewogene Mischung aus Natur, Kultur und sportlicher Aktivität. Mountainbiker haben die Möglichkeit, die neuen MTB-Touren in Saalfeld zu erleben oder erkunden die leichten bis anspruchsvollen Trails im „FEEN-Bike-Paradies Saalfeld“. Für erfahrene Bike-Fans, die sich nach mehr Action sehnen, lohnt sich ein Trail-Abenteuer im Bergwerk Kamsdorf oder im Bikepark Oberhof mit zahlreichen neuen Strecken. Ein ultimatives Bikepacking-Vergnügen bietet der Rennsteig-Radweg für Mountain- und Gravelbiker. Obendrein genießt man die unbeschreiblich schöne Landschaft und die herrlichen Ausblicke auf den Thüringer Wald.

Mehr erfahren

Buckelapotheker Gerd Eberhard und Kräuterfrau Katharina Eichhorn vom Fröbelhaus Oberweißbach. © Barbara Neumann
17. Dezember 2020

Olitäten aus dem Thüringer Wald – Tipps von Kräuterfrau und Buckelapotheker: Gesund von Kopf bis Fuß und ein Rezept für ein gesundes Weihnachtsgeschenk

Gerade in diesem Jahr und verstärkt in den vergangenen Wochen ist die Gesundheit besonders in den Fokus gerückt. Es ist noch wichtiger geworden, sie zu bewahren und das eigene Immunsystem zu stärken. Kräuter können dabei sehr gut helfen, wenn man ihre Wirkung kennt und sie gezielt einsetzt. Im Thüringer Wald wird seit Generationen die Tradition des Olitätenhandwerks weitergegeben – das Wissen um die Verarbeitung, Anwendung und Heilwirkung der Kräuter. Denn die Region ist die Heimat der Buckelapotheker und Kräuterfrauen.

Mehr erfahren