26. Juni 2019

Kurzurlaub in Tirol: die perfekte Alternative zur Hitze in der Stadt – SUP im Gletscher, Erfrischung an den Bergseen und flussaufwärts Surfen auf dem Inn

Die Hitzewelle rollt gerade über Deutschland. Knapp 40 Grad in München, Köln, Hamburg und Berlin. Eine Abkühlung garantieren da folgende Tipps für einen Kurztrip nach Tirol. Denn: je höher desto kühler. Alle hundert Höhenmeter nimmt die Temperatur um rund ein Grad ab – in höheren Lagen ist der Luftdruck nämlich geringer, die Luft dehnt sich aus und kühlt so ab. Das Wasser in den Seen und Flüssen kommt in Tirol aus den Bergen und hat kaum Zeit sich richtig aufzuheizen, ideal für ein kühlendes Sport- und Badevergnügen.

Auf dem SUP-Brett oder schwimmend durch den Natur Eis Palast im Hintertuxer Gletscher

Stand-Up-Paddeling, kurz SUP, liegt nach wie vor voll im Trend. Aber in der großen Hitze hält man es auch auf dem Brett nicht lange aus. Der beste Zeitpunkt, um das SUP-Brett einmal ganz woanders einzusetzen. Im Gletscher. Ja, im, nicht auf. Im Natur Eis Palast auf dem Hintertuxer Gletscher, einer begehbaren Gletscherspalte, kann man nämlich über den Eissee tief im Inneren des Gletschers SUPen – sogar mit mehreren Personen auf einem Brett. Mehr Kontrastprogramm zu den hochsommerlichen Temperaturen geht wohl kaum. Hier sollte man sich warm anziehen, so kalt ist es im Gletscher auch um diese Jahreszeit. Richtig Hartgesottene können im Eissee übrigens auch schwimmen. Wem das zu extrem ist, kann die Sommerfrische auf den Tiroler Gletschern auch anders genießen. Zum Beispiel bei einem Besuch in der James-Bond-Ausstellung „007 Elements“ auf dem Gaislachkogel in Sölden oder bei einer Wanderung zur Aussichtsplattform „Top of Tyrol“ auf dem Stubaier Gletscher.

Vilsalpsee, Seebensee und Drachensee: Bergschuhe aus und Füße im kühlen Bergsee erfrischen

Wer zur Abkühlung nicht gleich einen Gletscher braucht, wandert in Tirol am besten zu einem der vielen Bergseen. Zwar wird es in den Bergen nicht so heiß wie im Tal, trotzdem sollte man möglichst früh los und den anstrengendsten Teil der Wanderung bis etwa 14 Uhr hinter sich haben. Wer dann zum Beispiel nach der Bergtour über die Landsberger Hütte am dunkelgrün schimmernden Vilsalpsee im Tannheimer Tal die Füße ins etwa 18 Grad kühle Wasser strecken kann oder sogar ein paar Meter schwimmt, erlebt einen perfekten Sommertag mit echtem Abkühleffekt. Wem es auch für eine Bergtour zu heiß ist, kann übrigens auch direkt zum Vilsalpsee fahren. Eine einfache Wanderung führt in Ehrwald in der Tiroler Zugspitzarena zum wildromantisch gelegenen Seebensee. Rundherum erheben sich große Gebirgszüge wie die Mieminger Kette, das Wettersteingebirge, das Zugspitzmassiv und die Drachenköpfe. Eine traumhafte Lage für einen Bergsee, der immerhin bis zu 22 Grad warm werden kann. Ein Bergsee pro Tag ist nicht genug? Kein Problem: Einfach weiterwandern bis zur Coburger Hütte, dort liegt der Drachensee. Zum Baden ist der allerdings wirklich etwas zu frostig, nur rund zwölf Grad hat er im Sommer. Für ein erfrischendes Fußbad ist das allerdings perfekt.

Wem die Bergseen zum Baden zu kalt sind, der kann sich an einem der zahlreichen Badeseen in Tirol entspannen, zum Beispiel am Schwarzsee bei Kitzbühel, ein Moorsee, der im Sommer bis zu 27 Grad warm werden kann. Oder am Plansee, der zusammen mit dem Heitwangersee, mit dem er durch einen Kanal verbunden ist, nach dem Achensee die zweitgrößte Wasserfläche Tirols bildet. Nach wie vor ein Geheimtipp ist der Piburger See im Ötztal: Auf über 900 Metern mitten im Wald liegt dieser bis zu 24 Grad warme See, zu dem man nur zu Fuß über einen Waldweg gelangt.

Neu: Up Stream Surfing – den Inn flussaufwärts surfen

Surfen geht nur im Meer und mit Wellen? Nicht so in Tirol. Da reichen ein kalter Fluss und eine ziemlich clevere Erfindung: „Up Stream Surfing“ nennt sich die innovative Tiroler Fassung des Fluss-Surfens. An einer Brücke über dem Inn wird ein Seilzug befestigt, der mit einem Unterwasser-Segel und am anderen Ende mit einem Haltegriff für den Surfer verbunden ist. Durch die Fließkraft des Inns wird nun das Unterwasser-Segel flussabwärts gedrückt, während sich der Surfer flussaufwärts ziehen lassen kann. Eine Mischung aus Surfen und Wakeboarden, nachhaltig, ohne Eingriff in die Natur und ohne jeglichen Energieverbrauch. Ein dreistündiger Anfängerkurs kostet inklusive Equipment 69 Euro pro Person. Möglich ist diese ganz neue Art des Wellenreitens bisher nur auf dem Inn in Innsbruck und zur „Outdoor-Woche“ einige Kilometer Inn-aufwärts in Pfunds im Tiroler Oberland vom 22. bis 28. Juli 2019. Das Wasser des Inns kommt übrigens direkt aus den Bergen und ist entsprechend kalt. Abkühlung ist daher auch mit Neoprenanzug garantiert.

 

Hier gibt es weitere Informationen zum Tiroler Sommer: www.tirol.at/sommerurlaub


Pressebilder


Download der Presseinformationen

Pressemitteilung als PDF-Datei
(154,67 KB)


Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

Sie suchen weiteres Bildmaterial?

Zum Bildarchiv

Gipfelsiege feiern, steile Felswände erklimmen und Berge auf dem Bike bezwingen, Skitouren gehen, Langlaufen oder die präparierten Pisten hinunter düsen. All dies wird in Tirol belohnt: Mit Ausblicken, die man nie wieder vergisst. Heimat und Tradition, Aufbruch und Moderne, Kultur und Kulinarik geben dem Land sein Gesicht.

Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

Zur Website

Tirol Werbung - Weitere Pressemeldungen

Fast wie auf Hawaii. Das Wasser am südlichen Ende des Achensees leuchtet strahlend türkis. Hier kann man auf dem Surfbrett Stand-Up-Paddeling machen, eine Sportart, die auf Hawaii erfunden wurde. Und selbst der weiße Sandstrand lässt ein Aloha-Gefühl aufkommen. © eco.nova / Tom Bauser
13. Mai 2019

Ganz nah und doch weit weg – mit einem guten ökologischen Fußabdruck. In Tirol gibt es bestes Fernweh-Feeling beim Paddeln auf türkisblauem Wasser, auf der Suche nach den Big Five und beim gemütlichen Hängematten-Schaukeln

Natürlich war es Goethe, der es schon immer gewusst hat: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Sein längst zum geflügelten Wort gewordenes Gedicht könnte aktueller kaum sein. Fernreisen sind alles andere als klimaschonend und die aktuelle Klimadebatte lässt niemanden unberührt. Doch was, wenn man trotzdem gerne mal in türkisblauem Wasser baden, die Big Five beobachten, draußen in einer Hängematte baumeln oder in einem edlen Zelt mitten in der Natur übernachten möchte? Man fährt einfach nach Tirol – am besten mit der Bahn – und erlebt die Schönheiten der weiten Welt ganz in der Nähe. Denn Türkis, wilde Tiere, Hängematten und Glamping-Möglichkeiten gibt es auch in Tirol.

Mehr erfahren

Kufstein liegt malerisch am Inn. Am Fuße der imposanten Festung liegt die schöne Altstadt. © Tirol Werbung
9. April 2019

Städtetrip über die Feiertage mal anders: Kufstein, Rattenberg und Lienz – drei kleine und feine Städte in Tirol

Städtetrips machen Spaß. Schließlich erlebt man auf kleinem Raum ziemlich viel – Kultur, Kulinarik, Architektur und shoppen kann man nebenbei auch noch. Aber muss es immer eine Großstadt sein? Hier kommen drei Tiroler Städte, die man unbedingt besuchen sollte.

Mehr erfahren

Werner Haberfellner ist Lawinensprengmeister auf der Nordkettte in Innsbruck. © Tirol Werbung/Heinzlmeier
14. November 2018

Ein Lawinensprengmeister, ein Standesbeamter, eine Seilbahn-Fachfrau und ein Off-Piste-Guide – in Tirol gibt es viele spannende Berufe im Winter

Viele Tiroler haben im Winter ganz besondere Berufe. Tätigkeiten und Orte machen diese Jobs so einzigartig. Die meisten dieser Arbeitnehmer findet man auf den Bergen, mitten im Schnee. Oft ist ihnen ihr Beruf Berufung. Vier Beispiele.

Mehr erfahren

Gemeinsam mit den Gästen wandert Pilloni beispielsweise zur Falzthurnalm. © Tirol Werbung/Hörterer
31. Oktober 2018

Winterwandern in Tirol: Ruhige Aussichten, viele Gämsen und abgelegene Hütten. Ein Liftbetreiber, ein Ranger und ein Wanderführer verraten ihre Geheimtipps

Wenn es um die schönsten Wege, die besten Aussichtspunkte und die ruhigsten Orte geht, kennen sich die Einheimischen meist am besten aus. So ist es auch in Tirol. Man muss sie nur fragen, die Ranger, Pistenraupen-Fahrer oder Wanderführer, und schon bekommt man nicht nur wertvolle Tipps, sondern meist auch noch spannende Geschichten dazu erzählt. Drei Tiroler stellen ihre liebsten Winterwanderungen vor:

Mehr erfahren

Nach der Winter-Sonnenaufgangswanderung im Kaisertal gibt es ein uriges Frühstück auf der Ritzau Alm. Wenn man dannach wieder ins Freie tritt, kommt einem die weiße Schneelandschaft noch heller vor als sonst. © Tirol Werbung/Soulas
18. Oktober 2018

Vom ersten Winter-Weitwanderweg Tirols bis zur Sonnenaufgangswanderung im Schnee: Zu Fuß die verschneiten Tirol Berglandschaften erkunden

Den Winter in all seiner Schönheit und Intensität erlebt man beim Wandern wohl am besten. Da wundert es nicht, dass fast 61 Prozent der Deutschen ihren Winter-Urlaubsort auch nach den Winterwander-Möglichkeiten aussuchen. 28 Prozent der Deutschen wandern im Winter aktiv, ab dem 50. Lebensjahr sind es sogar 38 Prozent. Besonders viele und schöne Winter-Wanderwege gibt es in Tirol. Man kann sie mit Guide oder alleine gehen, zum Sonnenaufgang unterwegs sein, Tiere beobachten oder durch stillgelegte Skigebiete spazieren. Seit Kurzem gibt es sogar einen Winter-Weitwanderweg in Tirol – natürlich mit Gepäcktransport.

Mehr erfahren