14. April 2022

Kurznachrichten – Neu: Mit dem „Top of Europe Pass“ das Jungfraujoch entdecken – Die Sonderausstellung „Der Henker des Herzogs“ eröffnet am 30. April 2022 im Thüringer Wald – Einmal rund um Borkum mit dem neuen Loopdeelenweg

Neu: Mit dem „Top of Europe Pass“ das Jungfraujoch entdecken
An 365 Tagen hinauf auf 3.454 Meter, zu Gletschern und traumhafter Weitsicht
Wer in der Schweiz vom 3.454 Meter hohen Jungfraujoch – Top of Europe seinen Blick in die Ferne schweifen lässt, wird diese Aussicht nicht vergessen. Unendlich scheint der Horizont und auf der einen Seite schaut man bis zu den Vogesen, auf der anderen Seite liegt der Aletschgletscher, der längste Gletscher der Alpen, gesäumt von Viertausendern. Ein Besuch ist da eigentlich viel zu wenig. Das Gefühl der Weite kann man mit einem neuen Angebot künftig so oft man möchte erleben. Möglich macht dies der „Top of Europe Pass“, der vom 15. April bis zum 30. November 2022 gilt. Er schließt alle Bahnangebote rund um das Jungfraujoch – Top of Europe mit ein und erlaubt auch unlimitierte Fahrten mit der Jungfraubahn hinauf zum höchsten Bahnhof Europas. Oben liegt an 365 Tagen Schnee und es gibt eine einzigartige Erlebniswelt, unter anderem mit Restaurants, mit einem zauberhaften Eispalast und mit einem 360-Grad-Kino. Die Fahrt hinauf dauert sogar 47 Minuten weniger, wenn man ab Grindelwald die nagelneue 3S-Gondelbahn Eiger Express nimmt. Auch er lässt sich mit dem „Top of Europe Pass“ befahren. Wer unterhalb der Bergriesen Eiger (3.967 m), Mönch (4.107 m) und Jungfrau (4.158 m) nach noch mehr Abenteuern sucht, findet diese auf dem Grindelwald-First. Bis in den Herbst hinein kann man hier mit 80 km/h auf den beiden Flying-Fox-Varianten First Flieger und First Glider ins Tal sausen, seinen Mut auf der Hängebrücke vom First Cliff Walk beweisen oder auch auf den wendigen Mountain Carts oder Trottibikes Slaloms fahren. Zum Angebot des „Top of Europe Pass“ gehört auch die Fahrt mit der Standseilbahn hinauf zum Harder Kulm, dem Hausberg von Interlaken. Vom Panorama-Restaurant, das einem Märchenschloss ähnelt und auf 1.322 Metern Höhe liegt, schaut man auf den Brienzer See, den Thunersee und auf die berühmtesten drei Bergriesen der Schweiz. Rund um Grindelwald kann man jetzt noch Ski fahren und bald so richtig weit wandern oder mit dem Mountainbike fahren und zahllose Abenteuer erleben. Die Berner Oberland-Bahn, die Wengernalpbahn, der Eiger Express und weitere Berg- und Gondelbahnen sorgen dafür, dass man stressfrei und sicher hinaufkommt. Der „Top of Europe Pass“ macht das Einsteigen und Umsteigen unkompliziert – bis auf 3.454 Metern Höhe. Den „Top of Europe Pass“ gibt es für 228 Euro für drei Tage.
Weitere Informationen unter: www.jungfrau.ch, www.jungfrau.ch/de-ch/top-of-europe-pass/

Die Sonderausstellung „Der Henker des Herzogs – das Leben des Johann Jeremias Glaser (1653-1725)“, eröffnet am 30. April 2022 in der Totenkirche in Schmalkalden im Thüringer Wald
Henker, Scharfrichter, Vollstrecker – aber auch Mensch, liebevoller Familienvater und gebildeter Mann: Die Sonderausstellung „Der Henker des Herzogs“ gibt überraschende Einblicke in die Arbeits- und Lebensumstände des Scharfrichters Johann Jeremias Glaser. Erzählt wird die Geschichte des Henkers vom bekannten Schauspieler Thomas Thieme, der durch die Ausstellung als lebensgroßer visueller Audioguide führt.
Johann Jeremias Glaser war einst Vollstrecker in Meiningen und Wasungen und führte ein Rechnungsbuch, in dem er auf 350 Seiten sein Leben akribisch in Zahlen festhielt. In diesem einmaligen kulturhistorischen Schatz sind jedoch nicht nur die Honorare für seine vollzogenen scharfrichterlichen Tätigkeiten vermerkt – das Buch erlaubt vielmehr einen Blick auf den Menschen hinter die Maske des Henkers.
In der Ausstellung tritt ein liebevoller Familienvater entgegen, der großen Wert auf die Aus- und Bildung seiner Kinder legt, es erscheint ein juristisch wie betriebswirtschaftlich hoch gebildeter Mann, der stark musisch veranlagt ist. Von ihm entsteht das Bild eines sozialen Arbeitgebers und erfolgreichen Heilers, der vermögend und angesehen ist. Von den Gewürzen, mit denen die unzähligen Speisen bei den Tauf- oder Hochzeitsfesten seiner Kinder zubereitet wurden, bis hin zum Mobiliar und Hausstand der jeweiligen Meistereien, kann alles aus der Lebenswelt des einfachen Volkes nachvollzogen werden.
Die Ausstellung ist ein Blick hinter die Maske des Mannes mit dem „unehrlichen Beruf“, wobei allerdings Scharfrichter nie eine Maske getragen haben. Die Geschichte dieses Henkers wird an einem besonderen Ort erzählt: In der Totenhofkirche von Schmalkalden, in der sich auch das originale, kunstvoll gestaltete Grabdenkmal von Glasers Schwiegervater, dem Schmalkalder Scharfrichters Hieronymus Wahl, befindet. Er war auch der Sohn von Otto Heinrich Wahl, der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts 100 als Hexen gebrandmarkte Frauen auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. 1700 führte Glaser dann selbst in Breitungen die letzte Lebendverbrennung einer vermeintlichen Hexe auf Thüringer Boden durch.
In der Sonderausstellung wird auch auf die Entwicklung des „Handwerks“ der Scharfrichter, ihrer Aufgaben und Nebentätigkeiten eingegangen sowie die Meininger und Schmalkalder Scharfrichter des 16. und 17. Jahrhunderts beleuchtet.
Kuratiert wurde die Ausstellung „Der Henker des Herzogs“ vom Direktor des Museums Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden, Dr. Kai Lehmann. Sie ist bis 31. Oktober 2022 jeweils von Mittwoch bis Sonntag, in der Zeit zwischen 11.00 und 17.00 Uhr, zu sehen.
Weitere Informationen unter: www.museumwilhelmsburg.de und www.meinekulturregion.de

Einmal rund um Borkum – zu Fuß oder mit dem Rad: Der neue Loopdeelenweg auf der Ronden Plate macht es wieder möglich

Auf dem Holzweg zu sein, bedeutet im Allgemeinen nichts Gutes. Außer auf Borkum, der etwas anderen und sehr besonderen Nordseeinsel. Hier ermöglicht ein Holzweg, der Loopdeelenweg „Dünenkamm – Ronde Plate“, dass man mit dem Rad oder auf einer Wanderung die 30 Quadratkilometer große Hochseeinsel einmal umrunden kann. Für Entdecker ein schönes Ausflugsziel, denn hier lässt sich Freiheit atmen.
„Jetzt wieder“ muss es heißen, denn das Sturmtief „Nadia“, am letzten Wochenende im Januar 2022, sorgte für eine Sturmflut, die den erst 2021 fertiggestellten 655 Meter langen Loopdeelenweg (Holzbohlenweg) stark beschädigte und teilweise mit ins aufgewühlte Meer riss. Der Schaden wurde inzwischen repariert – jetzt können Borkum-Gäste wieder zwischen Salzwiesen und Dünen zu Fuß und als Radfahrer der Natur ganz nahe sein.
Warum lohnt es sich so, auf Borkum auf dem Holzweg zu sein? Der Seeregenpfeifer ist einer der vielen Gründe. Von ihm gab es zuletzt in ganz Niedersachsen nur 13 Brutpaare – alle auf Borkum und meistens an der Ronden Plate im Südwesten der Insel. Urlauber, die auf einer Tour rund um die Insel die herrliche Natur genießen wollten, mussten bis 2021 eben durch diese schutzwürdige Natur laufen – und haben sie dann dabei gefährdet und oftmals Strandbrüter in Bedrängnis gebracht.
Die 655 Meter des Loopdeelenwegs „Dünenkamm – Ronde Plate“ gehören zu der 25,91 Kilometer langen Insel-Rundstrecke. Geübte Wanderer schaffen die Tour in gut sechs Stunden, Genießer machen täglich ein Teilstück und erleben dabei, dass Borkum außer Sand und Dünen auch noch eine fast paradiesische und abwechslungsreiche Vegetation bietet, von Salzwiesen über Hochmoore bis hin zum Urwald, der „Greunen Stee“.
Die Insel verfügt insgesamt über mehr als 130 Kilometer lange Wege zum Wandern und für Radtouren. Unterwegs entdeckt man die vielfältige Natur der Insel, die mit 560 Arten die reichste Pflanzenwelt der Ostfriesischen Inseln hat. Unterwegs ist man in einer einzigartigen Luft, denn als einzige ostfriesische Insel liegt Borkum, dank 30 Kilometern Entfernung zum Festland, das ganze Jahr über unter Hochseeklima-Einfluss der Nordsee. Die entspannende und heilende Wirkung der jodhaltigen Luft, des Meerwassers und des Sonnenlichts auf Atemwege, Haut, Gelenke und Herzkreislauf spürt man überall auf der ganzen Insel – auch auf dem jetzt wieder hergestellten Holzweg.
Mit diesem Kurzfilm begibt man sich auf den Loopdeelenweg: https://youtu.be/5ZC92O8SSp8.
Weitere Informationen unter: www.borkum.de 

 


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Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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