28. März 2018

Kaunertaler Gletscherkaiser XXL – das Radrennen der Kaiserklasse: Neue Strecke und neue Herausforderungen für Radsportler

122 Kilometer und 4.000 Höhenmeter. Der 16. Kaunertaler Gletscherkaiser, ein Radmarathon der Extraklasse, ist mit seiner neuen, erweiterten Streckenführung eine Herausforderung für jeden Hobby- aber auch Profi-Rennradler. Am Ende zählt natürlich die beste Zeit, aber Rad-Helden sind alle, die es am 17. Juni 2018 bis ins Ziel auf den Kaunertaler Gletscher auf 2.750 Metern schaffen.

 

122 Kilometer durch die majestätische Bergwelt bis an den Gletscher

Spektakulär ist sicherlich das Wort, das am besten zum neu aufgelegten „Kaunertaler Gletscherkaiser XXL“ passt. Spektakulär ist nämlich nicht nur die erweiterte Streckenführung am Anfang des Rennens, aus dem Tal heraus, sondern auch die Natur, die die Rennradler durchfahren. Vom Sommer im Tal geht es durch alle Klima- und Vegetationszonen bis in den Schnee am Gletscher. Die um 70 Kilometer erweiterte Route führt jetzt von Feichten im Kaunertal zum Naturparkhaus auf 1.559 Meter, über den Piller Sattel hinüber ins benachbarte Pitztal und weiter nach Imst und Landeck. Von dort aus geht es noch einmal vorbei am Naturparkhaus und dann weiter, das Kaunertal hinauf, am imposanten Gepatschstausee vorbei und über die Kaunertaler Gletscherstraße bis zum Gletscherrand auf 2.750 Meter, im Blick immer die unzähligen Dreitausender, die das Talende umschließen. „Die neue Route führt durch unsere majestätische Bergwelt und sie ist durch die Verlängerung eine einzigartige Challenge für alle Teilnehmer“, sagt Michaela Gasser-Mark, Geschäftsführerin Kaunertal Tourismus. Wer dieses Rennen durch- und überstehen will, muss also nicht nur gut trainiert sein. Die Teilnehmer müssen sich die Fahrt auch gut einteilen, denn bis Kilometer 90 beträgt die durchschnittliche Steigung immerhin schon gut acht Prozent. Beim letzten Anstieg, vom Tal hinauf bis zum Gletscherrand, sind es dann auf den letzten gut 30 Kilometern im Schnitt zwölf Prozent, an manchen Stellen sogar 20 Prozent. Rund vier Stunden werden die Besten der Besten dafür benötigen. Wer bei der Siegerehrung oben am Gletscher aufs Treppchen stiegen darf, hat also wirklich Außergewöhnliches geleistet. Mit dieser eindrucksvollen Zieleinfahrt auf 2.750 Metern hält der Kaunertaler Gletscherkaiser übrigens den Rekord für die höchste Bergankunft Österreichs.

 

Jubel für alle, die sich der Herausforderung des Radmarathons stellen

Der Herausforderung dieses traditionsreichen Straßenradrennens stellten sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Rennrad-Stars wie beispielsweise Hans-Peter Oberwaller, Daniela Pintarelli, Andreas Ortner oder Andi Traxl, aber auch viele Hobby-Biker. Spätestens ab dem Gepatschstausee wird sich auch in diesem Jahr zeigen, wer über sich hinaus wachsen kann. Bejubelt werden aber alle Fahrer und Fahrerinnen, sowohl an der Strecke, als auch bei der Zieleinfahrt am Gletscherrestaurant Weissee und bei der anschließenden Nudelparty. „Der Radmarathon trägt nicht umsonst den Namen Gletscherkaiser. Wer ihn schafft, ist wirklich ein Kaiser auf dem Rad. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Teilnehmer“, sagt der Obmann des Tourismusverbandes Tiroler Oberland Armin Falkner.

Anmelden können sich gut trainierte Radler für den Kaunertaler Gletscherkaiser unter www.gletscherkaiser.at. Die Anmeldungen sind auf maximal 1.500 Teilnehmer beschränkt.

 

Die Cupwertung für die Krone: Kaunertaler Gletscherkaiser und Dreiländergiro

Die Krone aufsetzen kann sich aber nur der Sieger der Cupwertung, also jener Teilnehmer und jene Teilnehmerin, die sowohl den Gletscherkaiser als auch den Dreiländergiro erfolgreich beendet haben. Der Dreiländergiro findet nur wenige Tage später, am 24. Juni 2018 in Nauders am Reschenpass statt. Hier dürfen die Teilnehmer bei der 25. Ausgabe des Rennens erstmals selbst entscheiden, welche von zwei möglichen Strecken sie fahren wollen. Die traditionelle Route Engadin führt über 168 Kilometer und rund 3.300 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 15 Prozent von Nauders über das Stilfserjoch, den Umbrailpass und den Ofenpass zurück nach Nauders. Die Strecke Vinschgau startet ebenfalls in Nauders und geht über das Stilfserjoch, den Umbrailpass nach St. Maria und wieder zurück nach Nauders. Hierbei müssen nur 120 Kilometer und 2.975 Höhenmeter überwunden werden.

 

Handbike-Battle – das barrierefreie Rennen auf der Gletscherstraße

Am 14. Juni 2018, nur drei Tage vor dem Gletscherkaiser, startet im Kaunertal das 6. Handbike-Battle. Die Teilnehmer, die meisten querschnittsgelähmt, sitzen in topmodernen Handbikes und müssen auf rund 20 Kilometern Gletscherstraße 850 Höhenmeter überwinden – nur mit ihrer Armkraft. Nur gut 70 Minuten brauchen die schnellsten Fahrer, wie zum Beispiel Olympiasieger und Weltmeister Jetze Plat, dafür. Dass dieses Rennen ausgerechnet im Kaunertal ausgetragen wird, liegt nicht nur an der imposanten Gletscherstraße, sondern auch an der Tatsache, dass das gesamte Tal ideal ist für ein mobilitätseingeschränktes Publikum. Hotels, Restaurants, Bergbahnen und Behörden – viele sind auf Menschen mit Handicap eingestellt.


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Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
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Eingebettet zwischen den Gipfeln der Samnaungruppe im Norden und Westen, dem Kaunergrat der Ötztaler Alpen im Osten und der Glockturmgruppe im Süden liegt das Tiroler Oberland an der Grenze zu Italien und der Schweiz. Von Dreitausender-Gipfeln über Gletscherhänge bis zu sonnigen Hochplateaus, malerischen Alpendörfern und erfrischenden Seen und Bächen – das Oberland bietet alles, was man für einen aktiven Sommerurlaub braucht.

Das Tiroler Oberland vereint die Regionen Kaunertal, Fendels, Kauns und Kaunerberg, sowie Nauders am Reschenpass und die Orte Prutz, Ried, Tösens, Pfunds und Spiss.

Das Kaunertal mit seinen idyllischen Bergdörfern zählt zu den schönsten und ursprünglichsten Landschaften Tirols. Es ist Teil des Naturparks Kaunergrat, geprägt durch das Hochgebirge mit dem Kaunertaler Gletscher und eine artenreiche Flora und Fauna.

In Nauders ist die Nähe Italiens schon spürbar. Das Klima ist deutlich milder als im hochgebirgigen Kaunertal. Die stark terrassierte Landschaft zeigt, dass in der Region trotz ihrer Höhenlage schon seit Jahrhunderten Ackerbau betrieben wird.

Das Oberinntal mit seinen Orten von Prutz bis Pfunds ist geprägt von naturbelassenen Auwäldern im Tal und einzigartigen Hochtälern und Hochplateaus. Am Ende des Tals, auf 1.627 Metern über dem Meeresspiegel, liegt das Örtchen Spiss. Es ist Österreichs höchstgelegene Gemeinde.

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