10. September 2018

Gastein – Österreichs erste öffentliche Therme wird 50. Die Felsentherme in Bad Gastein ist heute so stylisch wie damals

In die Felsen hineingebaut wurde das 1968 eröffnete Felsenbad in Bad Gastein. Was damals als ikonographische Architektur galt, entspricht heute wieder dem Zeitgeist. Täglich eine Million Liter frisches Thermalwasser speisen die 24 bis 34 Grad warmen Becken, in denen sich die Gäste nach dem Wandern, Skifahren, Langlaufen oder Biken perfekt entspannen und regenerieren können.

Die architektonische Vision des Gerhard Garstenauer

Vor genau 50 Jahren, am 28. September 1968, wurde nach nur 14-monatiger Bauzeit die erste öffentliche Therme Österreichs in Bad Gastein eröffnet. Lange hatte man überlegt, wie man aus dem alten Freibad ein Hallenbad machen und damit den damals ins Stocken geratenen Tourismus wieder etwas ankurbeln könnte. Da präsentierte der Salzburger Architekt Gerhard Garstenauer seine Idee, die felsige Natur Bad Gasteins in das Bad zu integrieren. Er ließ den Platz für die Ruhetherme und andere Gebäudeteile aus dem Berg heraussprengen. Die Felsen aus Tauern-Gneis wurden nicht bearbeitet und bilden bis heute einen reizvollen Kontrast zu den Sichtbeton-Elementen wie etwa der umlaufenden Galerie über den Schwimmbecken und den großen Panoramafenstern. Nach nur sieben Monaten hatten bereits rund 120.000 Gäste das Bad mit Sauna-, Massage-, Kosmetik- und Ruhebereichen besucht.

Täglich 1 Million Liter frisches Thermalwasser für alle Becken

Gespeist wird die Therme bis heute mit dem Gasteiner Thermalwasser – das wahre Tauerngold. Mit rund 46 Grad sprudeln in Gastein aus 18 Quellen täglich gut fünf Millionen Liter heilsames Wasser. Eine Million Liter werden jeden Tag als frisches Wasser und – je nach Becken – mit 24 bis 34 Grad in die Felsentherme weitergeleitet – was im Übrigen dazu führt, dass das Wasser nur mit sehr wenigen chemischen Zusatzstoffen angereichert werden muss. So bleibt es vitalisierend für die Zellen und harmonisiert die Körperfunktionen.

Einzigartige Kombination aus Tiefenentspannung und imposanter Bergwelt

Verändert hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten in der Mutter aller Thermen aber auch einiges: 1983 kam die Felsengrotte mit dem Thermalwasserfall dazu, in den 90er Jahren wurde die Saunalandschaft ausgebaut, 2002 entstand der gläserne, überdachte Verbindungssteg zwischen Therme und Hotel Wetzlgut, der Stubnerkogel Talstation und dem Bahnhof, so dass man seither direkt von der Piste in die Therme gelangt. Anschließend wurde das „Felsenbad“ zur „Felsentherme“ ausgebaut. Von 2014 bis 2017 wurde in Etappen generalsaniert. Zum Jubiläum bietet die Felsentherme nun bei 1.000 Quadratmetern Wasserfläche Platz für bis zu 600 Besucher gleichzeitig. Neben dem 25 Meter langen Sportschwimmbecken im großzügigen Außenbereich und dem 22 Meter langen Pool in der Ruhetherme kann man sich im 600 Quadratmeter großen Panorama-Wellness-Bereich erholen – mit acht verschiedenen Saunen und Dampfbädern. Die Stollen- und die Graukogelsauna befinden sich auf dem Dach der Therme. Von hier genießen die Gäste einen herrlichen Blick in die Hohen Tauern und auf die Talabfahrt am Stubnerkogel. Für Familien wurde die Erlebnistherme geschaffen, mit abgestuften Pools, Massage-Liegen, Geysiren, einem Strömungskanal und einer 70 Meter langen Erlebnisrutsche. Es gibt ein Fitnesscenter, ein umfangreiches Massageangebot und natürlich ein Restaurant, in dem man auch im Bademantel Platz nehmen darf.

Ruhe, Erholung und eine 50-tägige Schatzsuche in der Felsentherme

Schon 1968 schrieben die Salzburger Nachrichten über die Felsentherme: „Das Schwimmen im einzigartigen Gasteiner Thermalwasser macht die Kurmittelanwendung zweifellos attraktiver und wirkungsvoller als das Liegen in einer Badewanne.“ Genauso ist es auch heute noch.

Zum Jubiläumsjahr wird an 50 Tagen ab dem 28. September 2018 täglich Österreichs erste Thermen-Schatzsuche ausgerufen: Jeden Tag versenken die Mitarbeiter 50 Schatzkugeln mit Nummern in der Felsentherme. Wer eine dieser Schatzkugeln findet, nimmt am 16. November 2018 an der Verlosung vieler hochwertiger Sachpreise teil.


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Nina Genböck
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Selbstverständlich bieten auch die drei Orte viel Kultur. Insbesondere in Bad Gastein kann man noch heute die Spuren der Belle Epoque bewundern.

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