29. November 2018

Gastein: Ab dem 1. Dezember fährt die komplett erneuerte Schlossalmbahn. Abfahrten über 1.000 Höhenmeter und ein Musikfestival zur Eröffnung

Rund zwei Jahre dauerten die Baumaßnahmen. Nun ist aus der alten Standseilbahn in Bad Hofgastein die neue Schlossalmbahn geworden, eine moderne Einseilumlauf-Bahn mit 10er-Kabinen, neuen Stationsgebäuden und ganz viel Service und Komfort. Zusätzlich zur Bahn gibt es ebenfalls neue Pistenflächen. Finanziert wurde das Projekt unter anderem mit kräftiger Unterstützung der Bevölkerung – via Crowdfunding. Außerdem wird ein neues Musikfestival auf die Beine gestellt, das „Sound & Snow Gastein“, das im Januar 2019 als offizielle Eröffnungsfeier fungiert. Mit dabei unter anderem Schlagersängerin Andrea Berg, die Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier und DJ Martin Garrix.

Rückbau vor Neubau – ein gigantisches Projekt

Die alte Standseilbahn von 1964 auf die Schlossalm war einfach nicht mehr zeitgemäß, eine Erneuerung dingend nötig. Doch vor dem Neubau stand erst einmal der Ab- und Rückbau. Die Standseilbahn und zwei Sesselbahnen mussten komplett abgetragen und die Stationsgebäude zurückgebaut werden. Gleichzeitig wurde mit dem Bau der neuen Tal-, Mittel- und Bergstation begonnen. Die Talstation wurde dabei auf die andere Seite der Bundesstraße verlegt. Es wurden eine neue Sesselbahn geplant, Pfeiler aufgestellt und das Seil für die Gondeln aufgezogen.

Am 1. Dezember 2018 startet die neue Bahn nun in ihre erste Saison. Mit Kabinen für bis zu zehn Personen kann die Schlossalmbahn jetzt bis zu 3.000 Personen pro Stunde befördern. Das entspricht einer Verdoppelung der Kapazität im Vergleich zur alten Standseilbahn. In nur neun Minuten kommen die Skifahrer ab Dezember ohne Umsteigen an der Mittelstation vom Tal bis auf 2.066 Meter auf die Kleine Scharte. Von der Bergstation hat man nun drei Abfahrtsmöglichkeiten: Schlossalm, Kleine Scharte und Haitzingalm.

20 Hektar neue Pistenflächen und die längste Abfahrt im Salzburger Land

Damit die neuen Bahnen auch richtig an das bestehende Pistennetz anschließen, werden in den nächsten Jahren zusätzlich 200.000 Quadratmeter neue Pistenflächen geschaffen. Skifahrer können nun nach nur einer Liftfahrt eine Abfahrt über 1.000 Höhenmeter genießen, es ist die längste Abfahrt im Salzburger Land. Von der Bergstation auf 2.066 Metern geht es nämlich ohne Unterbrechung bis zur Talstation auf 850 Meter – ein Gefühl, als würde das Skifahren niemals enden. Dieses schier unendliche Skivergnügen bieten auch die anderen Gasteiner Skigebiete: vom Fulseck bis hinunter nach Dorfgastein, vom Stubnerkogel nach Bad Gastein und vom Kreuzkogel, Salzburgs höchstem gletscherfreien Skiberg, hinunter bis Sportgastein – immer über 1.000 Höhenmeter.

Eröffnungsfeier: Andrea Berg, Die Fantastischen Vier und DJ Martin Garrix treten beim neuen Musikfestival „Sound & Snow Gastein“ auf

Obwohl die neue Bahn zwar schon am 1. Dezember 2018 ihren Betrieb aufnimmt, finden die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten im Januar 2019 statt, dafür mit einem richtigen Star-Aufgebot: Am Freitag, 18. Januar, startet das neue „Sound & Snow Gastein“ mit einem Konzert der Schlagerkönigin Andrea Berg in der Arena an der Talstation der Schlossalmbahn. Die 50 Meter breite Bühne wurde vom österreichischen Veranstalter Leutgeb Entertainment Group entwickelt und orientiert sich mit den Türmchen und rot-weißen Fensterläden an der Fassade des Weitmoser Schlössels in Bad Hofgastein. Am Samstag den 19. Januar rappt die deutsche Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“ und am Sonntag, 20.1., ist der Nummer-1-DJ der Welt Martin Garrix an den Turntables unter freiem Himmel. Spektakuläre Lasershows runden die Abende ab. Die Tickets ab 59,90 Euro können per E-Mail unter badhofgastein@gastein.com oder per Telefon unter +43 6432 3393-260 bestellt werden. 

Neue Stationen mit viel Service

Mit dem Bau der neuen Bahn sind natürlich auch neue Stationsgebäude entstanden. Sie bestechen nicht nur durch ihre offene Architektur, die den Blick auf die Technik und die Gondelgaragen freigeben. Die Talstation beherbergt auch viel Service wie beispielsweise große Depots für die Skiausrüstung. In Zukunft kann jeder Gast gemütlich in Straßenschuhen vom Hotel zu Bahn spazieren und erst dort seine Skischuhe und Ski aus dem Depot holen, das selbstverständlich beheizt ist.

Ein Speicherteich für die perfekte Beschneiung

Um die neuen Pisten präparieren zu können, wurde zeitgleich ein Speicherteich mit 150.000 Kubikmetern Wasservolumen angelegt. Dank dieses neuen Reservoirs kann nun bei passenden Temperaturen in nur zwei Tagen eine Piste vom Berg bis ins Tal beschneit werden.

Finanzierung über Crowdfunding

Und noch etwas ist völlig neu: Der Gondelbahn-Neubau, den die Einwohner selbst mitfinanziert haben. Via Crowdfunding haben sich rund 800 interessierte Bürger am Projekt beteiligt. Verschiedene Beteiligungsmodelle waren möglich – mit entsprechend interessanten Renditen. Die Nachfrage war so hoch, dass kurz nach Bekanntgabe des Crowdfunding-Projekts die möglichen Beteiligungen bereits ausgeschöpft waren. Insgesamt 84,8 Millionen Euro kostete der Neubau der Bahn, davon steuerten die „Skisparer“ fast 3,5 Millionen Euro via Crowdfunding bei. Das ist mehr als bei anderen österreichischen Crowdfunding-Projekten wie etwa den Stadionneubauten der Fußballclubs SK Rapid Wien und FK Austria Wien zusammenkamen.


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Nina Genböck
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Selbstverständlich bieten auch die drei Orte viel Kultur. Insbesondere in Bad Gastein kann man noch heute die Spuren der Belle Epoque bewundern.

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