10. Januar 2018

Die 5 schönsten Naturerlebnisse in Tirol – durch Täler zu Tieren und in Hütten

Wer nach Tirol in den Winterurlaub fährt, möchte verschneite Wege, weiße Berggipfel, glitzernde Wiesen und traditionelle Bergdörfer sehen. Einzigartige Naturerlebnisse eben, denn dafür steht Tirol. Wir haben die fünf schönsten Naturmomente gesammelt, die man beim Wandern, Rodeln oder Übernachten in Tirol haben kann.

Naturerlebnis 1: Zu Fuß zwischen Zahmen und Wildem Kaiser unterwegs

Es war der schönste Platz Österreichs im Jahr 2016. Zumindest, wenn es nach den Zuschauern des österreichischen Fernsehsenders ORF geht. Die Rede ist vom Kaisertal, gelegen zwischen dem Wilden und dem Zahmen Kaiser, also inmitten einer wirklich beeindruckenden Bergkulisse. Wer ins Kaisertal wandern möchte, muss – auch im Winter – erst einmal 285 Stufen bis zum eigentlichen Talweg hinauf gehen. Nach dieser ersten Anstrengung wird es allerdings wesentlich beschaulicher. Wer mag, schnallt sich Schneeschuhe an, alle anderen können auf dem Winterwanderweg gehen. Die Strecke führt durch das windgeschützte Tal bis zur Antoniuskapelle, die 1711 auf einer kleinen Anhöhe errichtet wurde. Von hier kann man die Aussicht zum Gamsberg und weiter hinein ins Kaisertal genießen – oder man gönnt sich eine Jause und ein warmes Getränk im Hinterkaiserhof, der unweit der Kapelle liegt.

Naturerlebnis 2: Auf Schneeschuhen zur Tierbeobachtung durch den Nationalpark

Gämsen, Steinböcke, Schneehasen oder Bartgeier – auch im Winter kann man in Tirol zahlreiche Tiere in freier Wildbahn beobachten. Vor allem im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol. Allerdings sollte man Abstand wahren, um die Tiere nicht zu erschrecken. Das alpine Klima von mancherorts -20 Grad verlangt ihnen alles ab. Nahrung ist selten und so kann eine spontane Flucht extrem kräftezehrend sein. Besser also, man ist mit einem Nationalpark-Ranger unterwegs. Der weiß, an welchen Plätzen man die schönsten Aussichten auf Landschaft und Tiere hat. Außerdem haben die Ranger hochwertige Ferngläser und Spektive auf ihren winterlichen Nature-Watch-Touren dabei. So können die Schneeschuhwanderer zum Beispiel die zum Teil bis zu 40 Exemplare großen Steinbockgruppen trotzdem so sehen, als stünden sie direkt davor. Natürlich spart der Ranger auch nicht mit seiner Wissensweitergabe und so genießen die Teilnehmer nicht nur die beeindruckenden Tierbeobachtungen, sondern erfahren ganz nebenbei auch noch viel über den Nationalpark im Winter.

Naturerlebnis 3: Auf Langlaufskiern in die Karwendeltäler

Von Pertisau am idyllisch gelegenen Achensee kommt man in drei verschiedene Almtäler. Eines der landschaftlich schönsten ist das Falzthurntal. Vom Eingang in die Karwendeltäler führt eine 14 Kilometer lange Loipe durch das Tal, das in einem kontrastreichen Spannungsverhältnis zum schroffen Karwendelgebirge steht, bis zum Talschluss Gramai. Kein Wunder, dass sich hier Kaiser Max I. schon sehr wohl gefühlt hat. Die Loipe bis Gramai ist nicht ganz einfach und erfordert etwas technisches Können, Kraft und Ausdauer. Aber die Anstrengung wird mit dem grandiosen Blick ins Karwendelgebirge belohnt. Einkehren kann man unterwegs in der Falzthurnalm und in der Gramaialm. Der Rückweg führt über eine Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt.

Naturerlebnis 4: Übernachten in einer modernen Holzhütte in den Zillertalen Alpen

Natur kann man in Tirol nicht nur draußen im Freien erleben. Wer im Chalet Friedlach am Gerlosberg in den Zillertaler Alpen übernachtet, genießt Natur pur auch „in house“. Die Hütte ist nämlich ein reines Naturprodukt. Ein modernes Naturprodukt, bei dem so gut wie alles aus Holz ist, aus Fichte, aus gebrauchtem Altholz oder – die Schlafzimmer zum Beispiel – aus wohlduftendem Zirbenholz. Holz und Tiroler Hüttenstil bedeuten aber nicht, dass der restliche moderne Komfort fehlt. Im Gegenteil. Das Chalet Friedlach ist mit W-Lan, Kaffeevollautomat, Fernseher, zwei Badezimmern und acht Betten ausgestattet. Wenn die Sonne hinter den Bergen untergeht, scheint sie noch lange in die Stube des Chalets. Zeit, um die beliebten Schnäpse von Vermieter und Bauer Hansjörg Schweiberer zu kosten. Meisterwurz, Melisse, Enzian und Zirbe – die Rezepte stammen alle noch von der Großmutter – werden auf dem Hof gebrannt.

Naturerlebnis 5: Rodeln durch das Pinnistal im Stubai

Schlittenfahren ist ein uralter Spaß für Jung und Alt. Seit Generationen setzen sich die Menschen gerne auf ihre schön geschwungenen Holzschlitten und sausen talwärts. Festhalten und mit den Füßen lenken – mehr muss man nicht können. Im Stubai lockt die 8,5 Kilometer lange Naturrodelbahn im Pinnistal. Wer den Weg nicht zu Fuß hinaufgehen möchte, nimmt die Elferlifte und schwingt sich dann auf die Kufen. Nach halber Strecke kann man absteigen und auf einem flachen Weg in rund einer Stunde zur Pinnisalm wandern und die Natur bewundern. Ein besonderes Erlebnis: Täglich um 12 Uhr zieht der Wirt von der Issenangeralm bis zur Pinnisalm mit seinem Jeep einen großen Schlitten hinter sich her, auf dem die Gäste Platz nehmen dürfen. Flutlicht gibt es hier übrigens nicht, trotzdem kann man einmal pro Woche bei Dunkelheit auf die Rodelbahn – mit Laternen.

Weitere Naturerlebnisse unter: www.tirol.at/bergwinter


Pressebilder


Download der Presseinformationen

Pressemitteilung als PDF-Datei
(228,28 kB)


Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

Sie suchen weiteres Bildmaterial?

Zum Bildarchiv

Gipfelsiege feiern, steile Felswände erklimmen und Berge auf dem Bike bezwingen, Skitouren gehen, Langlaufen oder die präparierten Pisten hinunter düsen. All dies wird in Tirol belohnt: Mit Ausblicken, die man nie wieder vergisst. Heimat und Tradition, Aufbruch und Moderne, Kultur und Kulinarik geben dem Land sein Gesicht.

Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

Vom Fuße der berge dauert es dann nur noch eine Gondelfahrt, bis Kinder im Erlebnispark toben, Naturliebhaber das einzigartige Panorama genießen oder Abenteuerlustige ihren Adrenalinspiegel in die Höhe treiben können. Die 20 qualitätsgeprüften Tiroler Sommer-Bergbahnen entführen in die Tiroler Bergwelt und machen das herrliche Panorama, die frische Luft und die abwechslungsreiche Natur für jedermann erlebbar: für Entdecker von Gletschereishöhlen genauso wie für Abenteurer auf Sommerrodelbahnen oder Klettersteigen. Vor allem Kinder können auf Wasserspielplätzen oder Themenwegen die Natur spielerisch kennenlernen. Alle Sommer-Bergbahnen haben sich auf ein konkretes Themenangebot spezialisiert und wurden nach strengen Qualitätskriterien geprüft. Das Gütesiegel der Tiroler Sommer-Bergbahnen verspricht unabhängig vom Angebot der jeweiligen Bergbahn vor allem eines: Gipfelglück für alle.

Zur Website

Tirol Werbung - Weitere Pressemeldungen

Eislauf-Fans genießen auf der zwei Kilometer langen Bahn auf dem Piburger See ein atemberaubendes Berg-Panorama. © Tirol Werbung, Ramon Haindl
28. Oktober 2021

Tirol kann auch anders: Fünf Mal Wintersport abseits der Skipisten – Pirouetten drehen auf Bergseen, Abtauchen im Gletschersee, Eisklettern, Snowkiten und Eisstockschießen

574 Dreitausender-Gipfel, über 80 Skigebiete und 3.400 Kilometer Piste – darauf können sich Ski-Fans in Tirol freuen. Tirol kann aber auch anders. Der Winter in den Tiroler Alpen bietet auch die Sportarten Eislaufen, Eisstockschießen und Snowkiten, man kann Eisklettern und Eisbaden. Immer im Einklang mit einer einzigartigen Natur und mit herrlichen Winterlandschaften als Panorama.

Mehr erfahren

Der dritte Kraftort ist das Gebiet vom Pendling zum Thiersee – ein Gebiet, in dem man die inspirierende Kombination von Berg und See deutlich spüren kann. © vanmeyphotography
8. September 2021

Tief in die Höhle, zur Urtanne und zur spirituellen Kombination von Berg und See: Drei besondere Kraftorte von Qi Gong-Lehrer und Bergwanderführer Harald Löffel

„Die Natur ist nicht ein Ort, den man besucht, sie ist Heimat."
Das Motto des US-amerikanischen Schriftstellers und Umweltaktivisten Gary Snyder ist die Philosophie für die Wanderungen, mit denen Harald Löffel in Tirol seine Mitwandernden fasziniert. Denn er ist nicht nur Bergwanderführer, sondern auch harmonie- und umweltbewusster Qi Gong-Lehrer. Er verrät drei ganz besondere Kraftorte im Kufsteinerland, in denen ganz unterschiedliche Naturkräfte wirken.  

Mehr erfahren

Tirol ist aus fast ganz Deutschland mit der Bahn schnell, günstig und klimafreundlich erreichbar. Zusätzlich zu den bisherigen Verbindungen aus Hamburg, Köln, Frankfurt und Stuttgart verbindet eine neue ICE-Verbindung Berlin mit Tirol. Stopps gibt es in Halle, Erfurt, Nürnberg, Augsburg und München.  © Tirol Werbung/Recht Regina
5. Juli 2021

Neu: Mit dem ICE direkt von Berlin nach Tirol – der Sparpreis ab 37,90 Euro gilt bis ins Tiroler Oberland

Nächster Halt: Tirol. So heißt es in diesem Sommer ganz neu ab Berlin. Zusätzlich zu den bisherigen Angeboten aus den Städten Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München. Von Juli bis 11. September geht es immer samstags mit dem ICE von Berlin über Jenbach, Innsbruck, das Ötztal und Imst-Pitztal nach Landeck-Zams direkt in den Tirol-Urlaub. Bequem, günstig und umweltfreundlich. Denn im Vergleich zur Auto-Anreise spart man ungefähr 31,1 Kilogramm an CO2-Emmissionen.

Mehr erfahren

Der Klimaguide ist als digitales Tourenarchiv und Buch verfügbar. Hier gibt es die besten Tipps für Wanderungen im Kaunertal.  © Tirol Werbung, Janine Hofmann
31. Mai 2021

Nachhaltigkeit von A bis Z im Tiroler Tourismus: Anreise – Übernachtung – Kulinarik – Outdoor-Aktivitäten – Zukunftsperspektiven

Können großartige Urlaubs-Erlebnisse einen nur kleinen Klima-Fußabdruck hinterlassen? Ja. Das ist in Tirol möglich – und zwar von „A“ wie Anreise bis „Z“ wie Zukunftsperspektiven. Fünf Aspekte, die in jedem Urlaub eine entscheidende Rolle spielen, mit jeweils konkreten Beispielen, zeigen Initiativen Tirols für einen klimafreundlichen Tourismus auf.

Mehr erfahren

Gemeinsam wird beim Familienurlaub in Tirol die Natur entdeckt. © Tirol Werbung / Pupeter Robert
14. Juli 2020

Tirol für die ganze Familie: Urlaub in den Tiroler Familiennestern, auf dem Bauernhof und mit der Biene Line

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Familienurlaub nach dem Lockdown. Und Tirol ist dafür der richtige Ort: Beim Urlaub am Bauernhof oder in einem der Tiroler Familiennester entdeckt man das Urlaubsgefühl und die Freude an der Natur neu. Und Biene Line ist der Star des Sommers. Sie sorgt für Spaß und begleitet die kleinen und großen Gästen durch die Tiroler Naturerlebnisse.

Mehr erfahren