28. Mai 2020

Der schönste Mindestabstand in den Alpen auf 580.000.000 Quadratmetern – Alpine Distancing in Nauders, dem Tiroler Oberland und dem Kaunertal

Social Distancing? Die Devise in Nauders, dem Tiroler Oberland und dem Kaunertal lautet Alpine Distancing. Gemeint ist damit ein herzliches Willkommen in Tirol mit ganz viel Platz für den ersten Urlaub nach dem Lockdown. Weitläufige Tal- und Berglandschaften, Naturbelassenheit, neue, leichtere Bike-Trailangebote und familiäre Beherbergungsstrukturen zählen zu den Besonderheiten der Region. Ab 29. Mai startet die Sommersaison.

Alpine Distancing und herzliche Gastgeber
Eine beeindruckende Bergwelt, mehr als 850 Kilometer lange Wanderwege und bestens präparierte Radstrecken machen die drei Regionen Nauders, das Tiroler Oberland und Kaunertal einzigartig und unverwechselbar. Am 29. Mai starten sie gemeinsam in die neue Sommersaison.
„Die verfügbare Fläche von mehr als 580.000.000 Quadratmetern im Verhältnis zu den bestehenden 9.700 Gästebetten bedeuten für jeden Gast knapp 60.000 Quadratmeter Alpine Distancing-Fläche“, erklärt Dr. Armin Falkner, Obmann des Tourismusverbandes Tiroler Oberland. Unzählige Rad- und Wanderrouten, die Bergbahnen und eine Gäste-Unterbringung in kleinem, familiärem Umfeld sind beste Voraussetzungen für Urlaub in der neuen Situation.

Nauders: Neue Bike-Trails, neuer Erholungspark und ein 3-Länder-Panorama
Grenzenloser Bergsommer lautet das Motto in Nauders. Dafür steht die Region mit seinen alpinen Hochebenen, der Lage im Herzen der Dreiländerregion und dem außergewöhnlichen Angebot für Wanderer, Biker und Familien.
Unter dem Motto „Mit Mut in neue Zeiten“ startet Nauders sein Angebot Schritt für Schritt. Ab 30. Mai sind der Edelweiß-Steig, der Kaiserschützenweg, die 3-Länder-Endurotrails und auch Klettergärten geöffnet. Die Erlebniswelt Goldwasser am Bergkastel ist ab Mitte Juni zu entdecken. Die Mutzkopf- und Bergkastelbahn nehmen den Betrieb am Pfingstwochende (30. Mai – 1. Juni) sowie an den Wochenenden vom 6. bis 7. Juni, 11. bis 14. Juni und vom 20. bis 21. Juni auf. Ab 27. Juni befördern dann beide Bergbahnen täglich Gäste. Die Zirmbahn öffnet ab 27. Juni jeweils von Donnerstag bis Sonntag.

Tiroler Oberland: beeindruckende Natur, Verzicht auf touristische Inszenierung, individuelle Unterkünfte
Die Region Tiroler Oberland mit den drei Hauptorten Ried, Prutz und Pfunds startet ebenfalls am 29. Mai in die Sommersaison. Sämtliche Wanderwege sind dann wieder begehbar, Berghütten und Almen sind geöffnet und das gut ausgebaute Radwegenetz mit der bekannten Via Claudia Augusta-Strecke, dem Innradweg oder Wildbachtrail ist für Urlauber oder Tagesgäste ab diesem Zeitpunkt wieder befahrbar. Die charmanten Beherbergungsbetriebe mit vielen Privatvermietern heißen ihre Gäste wie gewohnt herzlich willkommen.
„Die eindrucksvollen Natur-Highlights wie der neu entstandene Smaragdsee beim Hohenzollernhaus, das Hochtal Pfundser Tschey, die Anton-Renk-Wasserfälle, das alpine Platzertal mit dem Bergwerk oder die Radurschlklamm werden gerade in diesem Sommer willkommene Rückzugsorte für unsere Gäste sein“, sagt Bettina Thöni, Geschäftsführerin Tiroler Oberland. Vielfältige Abwechslung gibt es wieder in Bibis Märchenwald und am Bogenparcours, erfrischende Abkühlung bietet der zweieinhalb Hektar große Badesee Ried mit dem Themen-Spielplatz Bibis Wasserkraft und einem Beachvolleyballplatz. Die Schwimmbäder in Pfunds und Prutz öffnen Ende Mai, geführte Wanderungen, der Wanderbus, das Bike- und Outdoorprogramm starten Anfang Juni und im Juli beginnt das beliebte Kinderprogramm.

Naturpark- und Gletscherregion Kaunertal: Nachhaltiger Urlaub in der Klimaregion
Bereits vor vielen Jahren haben sich das Kaunertal, Heimat des österreichischen Bundespräsidenten Dr. Alexander van der Bellen, und seine Gemeinden zur Klimawandel-Anpassungs-Modellregion vereint. Das Ziel: Die Lebensqualität von Einheimischen und Gästen in der Naturpark- und Gletscherregion nachhaltig zu sichern und die weitläufigen Naturräume als Rückzugsorte zu erhalten. Die intakte Kulturlandschaft ist ein idealer und gesunder Lebensraum für Tiere – wie Steinböcke, Murmeltiere, Gämsen sowie rund 9.000 Schmetterlingsarten. Genauso beeindruckend ist die Pflanzenwelt mit Almrosen, Edelweiß, Silberwurz, Zirben-Urwäldern und seltenen Torfmoosen.
„Durch die moderate Anzahl an Gästebetten bietet unser Tal maximalen Platz für einen nachhaltigen Urlaub mit Abstand“, erklärt Geschäftsführerin Michaela Gasser-Mark. Die Kaunertaler Gletscherstraße mit allen Vegetationsstufen der Alpen auf 26 Kilometer Länge und mit insgesamt 29 Kehren in einem imposanten Naturraum ist wieder befahrbar. Täglich ab 29. Mai 2020 sind dann die Gletscherspalte, die Falginjochbahn und das Gletscherrestaurant geöffnet, ab 2. Juli 2020 dann auch der Sommerberg Fendels.


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Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
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Eingebettet zwischen den Gipfeln der Samnaungruppe im Norden und Westen, dem Kaunergrat der Ötztaler Alpen im Osten und der Glockturmgruppe im Süden liegt das Tiroler Oberland an der Grenze zu Italien und der Schweiz. Von Dreitausender-Gipfeln über Gletscherhänge bis zu sonnigen Hochplateaus, malerischen Alpendörfern und erfrischenden Seen und Bächen – das Oberland bietet alles, was man für einen aktiven Sommerurlaub braucht.

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In Nauders ist die Nähe Italiens schon spürbar. Das Klima ist deutlich milder als im hochgebirgigen Kaunertal. Die stark terrassierte Landschaft zeigt, dass in der Region trotz ihrer Höhenlage schon seit Jahrhunderten Ackerbau betrieben wird.

Das Oberinntal mit seinen Orten von Prutz bis Pfunds ist geprägt von naturbelassenen Auwäldern im Tal und einzigartigen Hochtälern und Hochplateaus. Am Ende des Tals, auf 1.627 Metern über dem Meeresspiegel, liegt das Örtchen Spiss. Es ist Österreichs höchstgelegene Gemeinde.

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