20. Dezember 2021

Best Tourism Village, neue Weißseejochbahn, neuer Skitourenpark und eine Dauerausstellung im Quellalpin: Endlich wieder den Winter erleben in der Naturpark- und Gletscherregion Kaunertal

Nachhaltigkeit, Naturbewusstsein und Entschleunigung. Die Naturpark- und Gletscherregion Kaunertal steht für eine besondere Art des Tourismus. Dies zeigt sich auch bei den neuen Winterangeboten in dieser Saison: Ab Dezember 2021 erweitert zum Beispiel die neue Weißseejochbahn das Angebot auf dem Kaunertaler Gletscher. Und der im letzten Jahr eröffnete Skitourenpark auf dem Winterberg Fendels bietet für Skitourengeher drei Aufstiegsrouten und für Naturliebhaber und Familien gibt es das neue Winterprogramm im Naturpark Kaunergrat. Nach einem intensiven Schneetag in freier Natur sollte man am besten die Schwimm- und Saunalandschaft Quellalpin besuchen. Seit September gibt es dort auch eine neue Dauerausstellung zum Thema Klima und Gletscher. Zudem erhielt das Kaunertal in diesem Jahr als erste österreichische Destination die Auszeichnung „Best Tourism Village by UNWTO“. Ausschlagend dafür ist der nachhaltige und zukunftsfähige Tourismus, den das alpine Tal schon lange lebt sowie die vielen wertvollen Projekte für den Klimawandel in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung.

Neue Weißseejochbahn: Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und mehr Pistenvielfalt
Am 17. Dezember ist die neue Weißseejochbahn in Betrieb gegangen und macht damit das Wintersportangebot auf dem Kaunertaler Gletscher noch attraktiver. Insgesamt stehen Aktivsportlern, Genuss-Skifahrern und Freeridern 50 Pistenkilometer und zahlreiche unverspurte Hänge in allen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung.
Das Besondere an der Weißseejochbahn ist, dass sie „grün“ fährt. Die Energie kommt aus Wasserkraft und ab 2022 wird die Gebäudehülle mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die rund 40 Prozent des Energiebedarfs produzieren wird. Ein Direktantrieb sorgt für einen sehr energieeffizienten und leisen Betrieb. Die Tal- und Bergstation der neuen Weißseejochbahn ist wie alle Anlagen am Kaunertaler Gletscher barrierefrei erreichbar – auch Monoskifahrer und Rollstuhlfahrer können somit die Seilbahn nutzen. Bei den Stationsgebäuden wurde bei der Architektur darauf geachtet, dass sie sich besonders gut in die Landschaft einfügt. Durch ein weltweit einzigartiges Garagierungssystem der Gondeln konnte auch ein Drittel der Kubatur der Talstation eingespart werden. Bei dem ausgeklügelten System werden ebenfalls die Zustiegs- und Aufenthaltsbereiche der Skigäste als Garage genutzt.
Mit einer Fahrgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde gelangen Wintersportler von der Talstation der Weißseejochbahn – auf 2.494 Höhenmetern – in nur sechs Minuten zu den Skipisten, die von Oktober bis Mai Schneesicherheit bieten. Denn der Kaunertaler Gletscher gehört zu einem der höchsten Skigebiete Österreichs. Während der zwei Kilometer langen Fahrt mit der neuen Bahn können Wintersportler ein einzigartiges Bergpanorama auf die 3000er und sogar 4000er Gipfel genießen. Diesen Ausblick hat man sonst nur bei mehrstündigen Bergtouren. Die Weißseejochbahn führt mit 33 Kabinen zur Bergstation auf 3.044 Höhenmetern. Dort verläuft die österreichische Staatsgrenze direkt am Grat entlang. Pro Kabine können 10 Personen befördert werden, die Köcher für die Ski befinden sich in der Kabine, was das Ein- und Aussteigen entspannter macht.

Neuer Skitourenpark auf dem Winterberg Fendels
Die Stille des Winters und die unberührte Schneelandschaft kann man am besten bei abwechslungsreichen Skitouren auf dem Winterberg Fendels genießen. Seit Dezember letzten Jahres gibt es einen Skitourenpark mit drei Routen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Der Skitourenpark befindet sich unweit der Bergbahnen des Kaunertals. Jeweils eine eigene Aufstiegsroute – auf die Fendler Alm, auf die Sattelklause und zum Ochsenkopf – stehen für Skitour-Anfänger, geübte Tourengeher und Tour-Profis zur Auswahl. Auch Naturfreunde kommen hier auf ihre Kosten, denn Skitouren haben viele Vorteile: Beim Aufstieg genießt man die Ruhe und Schönheit der verschneiten Bergwelt Tirols. Man atmet die frische Bergluft ein und kann beim Gehen sein eigenes Tempo bestimmen.

Genuss am Berg: ressourcenschonende Küche und regionale Tiroler Spezialitäten
Regional, saisonal und selbstgemacht – so lautet das Motto im Restaurant am Kaunertaler Gletscher. Hier wird darauf geachtet, dass Zutaten direkt von umliegenden Bauern bezogen werden. Eier, Brot, Milch und Käse kommen von den Bauernhöfen aus der Region. Und natürlich werden die Speisen mit Liebe zubereitet. Wer sich kulinarisch verwöhnen möchte – mit Rücksicht auf Natur und Umwelt – ist hier genau richtig. Denn die gesamte Gastronomie ist fast autark. Das heißt, das Wasser für die Herstellung von Speisen kommt nicht aus der Wasserleitung, sondern von einem Tiefenbrunnen auf 2.750 Höhenmetern, der das Restaurant mit Wasser versorgt. So werden zum Beispiel Käsespätzle aus dem Kaunertaler Bergwasser hergestellt. Das Abwasser wird in einer vollbiologischen Kläranalage aufbereitet und für Warmwasserbedarf sorgt eine Solaranlage.

Naturpark Kaunergrat: abwechslungseiche Schneeschuhtouren für reinen Wintergenuss
Endlich wieder aufatmen, durchatmen und den Winter genießen. Schneefans können im Naturpark Kaunergrat zum Beispiel einen Schneeschuh-Schnupperkurs ausprobieren und Einblicke in die Verwendung des Materials, der Technik und der Tourenplanung bekommen. Für Anfänger und Fortgeschrittene gibt es die Schneeschuh-Erlebnistour. Sportliche Winterwanderer kommen bei der Schneeschuh-Hüttentour voll auf ihre Kosten. Die Tour führt über 500 Höhenmetern bis zur Gogles Alm. Dort wird man mit einer atemberaubenden Aussicht und regionalen Spezialitäten belohnt. Zurück geht es dann mit der Rodel ins Tal. Das gesamte Equipment für die Schneeschuhtouren kann im Naturparkhaus ausgeliehen werden. Schneeschuhwandern ist für Kinder ab 12 Jahren möglich.

Familienfreundliches Angebot für Groß und Klein: Naturdetektive unterwegs im Winterwald
Für Eltern und Kinder gibt es im Naturpark Kaunergrat das „Naturdetektive Familienprogramm“. Gemeinsam mit einem Jäger geht es in den Wald auf die Suche nach winteraktiven Tieren. Kinder erfahren Interessantes über Anpassungsstrategien der Tiere und über die Nahrungssuche im Winter. Die einzelnen Touren finden einmal pro Woche im Zeitraum vom 25. Dezember 2021 bis 14. April 2022 statt.

Quellalpin: Naturverbundenes Wohlfühl-Erlebnis und neue Ausstellung zum Klimawandel
Ein besonderes Badeerlebnis bietet das Quellalpin. Die Freizeitanlage beherbergt ein Hallenbad mit ausgezeichnetem Quellwasser und eine Saunalandschaft auf dem Dach des Gebäudes. Hier genießt man eine fabelhafte Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Holz, Granit und der Duft von Heu prägen das Ambiente des Saunabereichs im Quellalpin. Die Erdwärme-Heizung sorgt in jeder Jahreszeit für eine angenehme Temperatur.
Wer Entspannung und sportliche Betätigung sucht, ist im Wellnessbereich genau richtig. Gäste entspannen sich auf Sprudelliegen. Für Sportbegeisterte gibt es die Möglichkeit, das Fitnessstudio, die Kegelbahn oder den Schießstand zu besuchen. Und einen entspannten Wellnesstag lässt man dann am besten im Restaurant „Talgenuss“ ausklingen.
Seit 5. September gibt es im Quellalpin unter dem Titel „Mit aller Kraft – Gletscher, Klima, Kaunertal“ eine neue innovative Dauerausstellung. Gäste bekommen Einblicke in die globale Klimaforschung und tauchen in das Innenleben der Gletscher ein. Ein Rundgang durch die Ausstellung zeigt die Bedeutung der Gletscher für das alpine Ökosystem und macht auf den Klimawandel aufmerksam. Mit Hilfe von architektonischen, künstlerischen und musikalischen Elementen werden außerdem Geschichten über das emotionale Verhältnis der Einheimischen zu dem Gepatschfener, dem zweitgrößten Gletscher Österreichs, erzählt. 

Wintererlebnis im Tal mit der kostenlosen Winter-TAL-Card
Für Fans des nordischen Skisports ist die Gletscher- und Naturparkregion ein beliebtes Winterurlaubsziel. Insgesamt gibt es 11 Langlaufstrecken und 25 Loipenkilometer. Die optimalen Schneeverhältnisse und die Lage der Naturloipen sind mittlerweile auch bei Athleten aus Deutschland und Österreich beliebt. Sie kommen hierher, um zu trainieren. Ein großer Vorteil des Angebotes ist die Erreichbarkeit der Langlaufstrecken, Rodelbahnen und Winterwanderwege. Für die Anreise zu den Loipen benötigt man kein Auto. Das heißt, man schnallt die Langlaufskier vor der Haustüre an oder startet direkt mit einer Winterwanderung. Ob klassisch, im Skating-Stil, tagsüber oder abends beleuchtete Loipen – die Gletscher- und Naturparkregion bietet ein vielseitiges Langlaufnetz. Dazu gehören drei Höhenloipen, neun bestens präparierten Loipen und vier Strecken im Tal, die sogar barrierefrei und mit dem Langlaufschlitten befahrbar sind.
Während des gesamten Winterurlaubes nutzt man am besten die Winter-TAL-Card. Sie bietet Gästen zahlreiche Vorteile. Denn mit der Gästekarte nutzt man zum Beispiel kostenlos die Winterwanderwege, die Rodelbahnen Ögg, Verpeil und Schnadiger Weiher sowie die Loipen im Kaunertal. Die Busverbindung von Feichten nach Prutz ist ebenso in der Leistung der Vorteilscard enthalten. Zusätzlich gibt es 50 Prozent Ermäßigung auf die Ausstellung und auf das Winterprogramm im Naturpark Kaunergrat. Pistenneulinge und Familien können mit der Gästekarte den Dorflift Feichten ermäßigt ausprobieren. Die kostenlose Karte ist bei den Winter-TAL-Card Beherbergungsbetrieben erhältlich.

Aktuelle Covid19-Sicherheitsvorkehrungen
In Tirol sind Hotels und Gastronomie für die diesjährige Wintersaison geöffnet. Wie bei der Einreise gilt hier unter anderem die 2-G-Regel – die Voraussetzung ist, dass man geimpft oder genesen ist. Alle jeweils aktuellen Regelungen: https://www.kaunertal.com/de/Aktuelles/Covid19

Weitere Informationen unter: www.kaunertal.com


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Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Eingebettet zwischen den Gipfeln der Samnaungruppe im Norden und Westen, dem Kaunergrat der Ötztaler Alpen im Osten und der Glockturmgruppe im Süden liegt das Tiroler Oberland an der Grenze zu Italien und der Schweiz. Von Dreitausender-Gipfeln über Gletscherhänge bis zu sonnigen Hochplateaus, malerischen Alpendörfern und erfrischenden Seen und Bächen – das Oberland bietet alles, was man für einen aktiven Sommerurlaub braucht.

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Das Oberinntal mit seinen Orten von Prutz bis Pfunds ist geprägt von naturbelassenen Auwäldern im Tal und einzigartigen Hochtälern und Hochplateaus. Am Ende des Tals, auf 1.627 Metern über dem Meeresspiegel, liegt das Örtchen Spiss. Es ist Österreichs höchstgelegene Gemeinde.

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