18. Dezember 2017

„Art On Snow” in Gastein – 27. Januar bis 2. Februar 2018: „60 Jahre internationaler Skisport in Gastein – Alpine Ski WM 1958“

Kunst aus Eis und Schnee. Das ist das Konzept bei der 7. Art On Snow in Gastein. Werke aus und im Schnee werden draußen, an den Pisten, auf den Bergen, aber auch im Ort zu sehen sein. Inhaltlich dreht sich in diesem Winter alles um die erste Ski-WM in Bad Gastein, die 1958 am Graukogel stattfand. Mit Veranstaltungen wie der Art on Snow ist Bad Gastein auf dem besten Weg, eine der spannendsten Urlaubsdestinationen zu werden – für Naturliebhaber genauso wie für Kultur- und Sportinteressierte.

Schneebilder von Simon Beck und Schnee-Skulpturen von Soma Vision

Auf die spannende Sport-Historie Gasteins, die ihren Ursprung in der legendären Ski-WM von 1958 hat, werden sich die Kunstwerke bei der Art On Snow 2018 beziehen. Die Ski-Rennen am Gasteiner Hausberg Graukogel waren damals nicht nur perfekt organisiert, sie hatten auch besonders viele Zuschauer und wurden erstmals live im Fernsehen übertragen. Der Star der Ski-WM von 1958: Toni Sailer. Mit ihm und der Ski-WM an sich werden sich Künstler wie der Brite Simon Beck  bei der Art On Snow 2018 auseinandersetzen. Beck tritt Schritt für Schritt, ausgestattet mit Kompass und Schneeschuhen, riesige Bilder und Symbole in den Schnee, die oft nur aus der Luft – oder aus der Seilbahn – richtig zu erkennen sind. Die Mitglieder des bayerischen Künstlerkollektivs Soma Vision und Volker Schubert werden riesige Schneeskulpturen herstellen, Ines und Franz Kaufmann schnitzen glitzernde Kunstwerke aus blanken Eisklötzen. Und Daniel Rauch zeichnet für die Videomapping Show „Kunstgewitter“ am 28. Januar an der Fulseck-Talstation in Dorfgastein verantwortlich – eine Choreografie mit Pistenraupen-Performance, Feuershow und audiovisuellen Installationen.

Kunst in Leuchtkästen und Workshops in Hotels

Skifahrer und Fußgänger können die meisten Arbeiten des Kunstfestivals schon im Entstehen bewundern, an den Bergstationen oder am Rand der Pisten. Einige Werke werden später multimedial in Szene gesetzt. Auch in den Ortszentren wird die Art On Snow präsent sein: Beeindruckende Archivbilder der Ski-WM von 1958 werden bei der Fotoausstellung „glow in the dark“ in Bad Gastein und in Bad Hofgastein in großen Leuchtkästen gezeigt – die Zuschauermengen an den Pisten, Skirennläufer in Aktion oder Toni Sailer während der Siegerehrung.

Die Ski-WM 1958 – Österreichs erstes sportliches Großereignis in Bad Gastein

Die 15. alpine Ski-WM fand im Februar 1958 in Bad Gastein statt. Sie war das erste internationale sportliche Großereignis in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Am Graukogel trugen 175 Skifahrer und Skifahrerinnen aus aller Welt die Wettkämpfe aus. Die Ski-WM 58 war zugleich auch die erste, die live im ORF-Fernsehen ausgestrahlt wurde. Trotzdem reisten die Zuschauer in solchen Scharen an, dass die Liftkapazitäten nicht ausreichten, um alle an die Wettkampf-Strecken zu bringen. So ging ein Großteil der Zuschauer eben zu Fuß den Berg hinauf an den Rand der Rennstrecke. Als die österreichische Ski-Legende Toni Sailer die Herren-Abfahrt gewann, standen 60.000 Zuschauer an der Strecke. Der Graukogel ist heute übrigens ein kleines, aber besonderes Skigebiet: Hier gibt es keine einzige Schneekanone; man fährt ausschließlich auf Naturschnee.

Bad Gasteins Weg in die Zukunft

Die winterlichen Sportevents haben sich vom Graukogel mit dem FIS-Snowboard Weltcup an den Stubnerkogel und mit den Red Bull Play Streets und dem Urban Ice mitten in den historischen Ortskern von Bad Gastein verschoben. Das Urban Ice findet am 26. Januar 2018 statt und ist ein Eiskletter-Wettkampf an der Eiswand mitten im Ort. Die Red Bull Play Streets findet alle zwei Jahre statt: Bei dem Snowboard- und Freeski-Wettbewerb, fahren die Teilnehmer über einen mitten in den historischen Ortskern gebauten Parcours über Schanzen, Kurven, Brücken und Tunneln fahren. Ein beeindruckendes Spektakel, da der Parcours über die Dächer der Stadt und durch die engen Gassen führt. Mit diesen und anderen jungen Events wie eben der Art on Snow im Winter und dem sommer.frische.kunst im Sommer macht Bad Gastein von sich reden. Da passen zwei Nachrichten gut: Die so lange leer stehenden alten Grandhotels in der Ortsmitte konnten nun endlich zurückgekauft werden und werden in den nächsten Jahren saniert. Und auch das vor kurzem geschlossene Hoteldorf Grüner Baum hat einen neuen Besitzer gefunden und wird demnächst wieder seine Pforten öffnen.


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Nina Genböck
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350 Kilometer markierte Wanderwege, 55 bewirtschaftete Almen, Radwege, Bademöglichkeiten und viele Events stehen den Gästen im Sommer zur Verfügung. Im Winter kann man auf 200 Pistenkilometern Ski fahren und in den vielen Loipen langlaufen. Das ganze Jahr über speisen 17 heiße Quellen die Gasteiner Thermen: die Felsentherme in Bad Gastein und die Alpentherme in Bad Hofgastein. Sehr beliebt ist auch ein Besuch im Gasteiner Heilstollen, in dem Radon, Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit für ein heilsames Klima sorgen.

Selbstverständlich bieten auch die drei Orte viel Kultur. Insbesondere in Bad Gastein kann man noch heute die Spuren der Belle Epoque bewundern.

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