18. Mai 2016

Tirol bietet die besten Alpin-Erlebnisse Teil 4 – Familien-Erlebnis mit der Kinderbetreuerin Wer tagsüber einen Staudamm bauen darf, braucht abends kein Handy mehr

Tirol – das Land der Berge und Täler. Und der Alpinkompetenz. An zahlreichen Stellen im ganzen Land gibt es sie, die Menschen, die sich richtig gut auskennen und ihren Gästen damit einmalige Erlebnisse bieten können. In loser Folge stellen wir Ihnen an dieser Stelle acht verschiedene Alpin-Erlebnisse vor – und jene Tiroler, die sie verkörpern.

Silvana Beer, 31, ist zuständig für die Kinderbetreuung beim Tourismusverband Wilder Kaiser in Ellmau. Sie arbeitet die jährlichen Sommerprogramme der Region für Kinder und Familien aus. Beer weiß, was Kinder lieben, wie man im Wald überleben kann und wie man mit schüchternen Kindern klar kommt. Und sie ist sich sicher: Jedes Kind kann man immer von seinem Tablet oder Handy weg und in die Natur locken.

Frau Beer, was machen Kinder bei Ihnen in den Ferien am liebsten?
Wir gehen am liebsten mit den Kindern raus in die Natur, Wald, Wiese, Bauernhof. Und das kommt auch bei den Kindern gut an. Manche haben zwar erstmal Hemmungen sich richtig dreckig zu machen, das Heu stupft sie oder beim Barfußgehen tuen ihnen die Füße weh, aber das legt sich schnell. Dann siegt die Entdeckerlust.

Wie schaffen Sie es, die Kinder von ihren technischen Geräten los zu kriegen?
Ach, das ist eigentlich nicht so schwierig. Im letzten Jahr haben wir mal Geocachen angeboten, das hat auch gut funktioniert, aber mir sind Spiele ohne Technik lieber. Wenn wir mit den Kindern einen Staudamm bauen oder ein Lagerfeuer machen, sind Handy und iPad schnell vergessen. Meistens bekommen wir sie am Abend kaum noch weg und zurück ins Hotel.

Was bieten Sie den Kindern und Familien denn konkret für ein Programm im Sommer an?
Die Programme sind in zwei Altersgruppen aufgeteilt, einmal für Kinder von drei bis zehn und einmal für Kinder ab zehn bis etwa 15. Ein Trend für die Größeren ist aktuell alles mit „survival“. Deswegen haben wir jetzt einen „Waldläufertag“. Da lernen die Kinder ab zehn Jahre, wie man alleine im Wald überleben kann. Also: Was kann ich essen, wie mache ich Feuer, wie liest man eine Karte richtig und wie interpretiere ich den Himmel richtig, um eine Wetterprognose machen zu können. Ein Dauerbrenner im Programm für die kleineren Kinder bis zehn Jahre ist der Tag auf dem Bauernhof. Klar, Kinder lieben Tiere. Aber auch den Heuboden. Da dürfen sie hineinspringen und das macht ihnen immer eine Riesenfreude. Insgesamt versuchen wir, das Programm möglichst abwechslungsreich zu gestalten.

Was machen Sie, wenn ein Kind einfach nicht richtig mitmachen möchte?
Es kommt sehr selten vor, dass sich ein Kind so gar nicht wohl fühlt. Manche sind am Anfang eher schüchtern, um die muss man sich dann eben etwas mehr kümmern. Am Ende sind dann die erst so Stillen oft die Lautesten von allen. Wenn es gar nicht geht und das Kind nur weint, dann haben wir immer auch die Telefonnummern der Eltern dabei und können Bescheid sagen. Die meisten Angebote bei uns sind aber sowieso für die ganze Familie, die Eltern sind also meistens dabei oder in der Nähe.

Woran merkt man, dass ein Hotel besonders kinderfreundlich ist?
Eine ganz einfache, aber extrem wirkungsvolle Aktion: Bettwäsche extra für Kinder. Die Kleinen freuen sich riesig, fühlen sich wahrgenommen und auch die Zimmermädchen finden es toll, dass sie mal was anderes als die ewig weiße Bettwäsche aufziehen dürfen.

Tiroler Familiennester
15 Regionen in Tirol haben sich auf Urlaub für Familien spezialisiert. Ausgebildete Kinderbetreuer beschäftigen sich bei naturnahen Programmen mit Kindern ab vier Jahren. Die Infrastruktur ist auf Familien ausgerichtet und die Partnerunterkünfte sind mit einem Qualitätssiegel gekennzeichnet. Die Teilnahme an den Wochenprogrammen ist kostenlos. Im Sommer 2016 steht in den 15 Tiroler Familiennestern das Maskottchen Manni Matschmonster im Mittelpunkt der Spielgeschichten.
Weitere Infos unter: www.tirol.at/familie

Die besten Alpin-Erlebnisse in Tirol:
1. Natur-Erlebnis mit dem Nationalpark-Ranger
2. Wander-Erlebnis mit Bergführer am Adlerweg
3. Bike-Erlebnis mit dem MTB-Guide auf der Bikeschaukel Tirol
4. Familien-Erlebnis mit der Kinderbetreuerin der Tiroler Familiennester
5. Kulinarik-Erlebnis mit der Hüttenwirtin
6. Kletter-Erlebnis mit der Kletterlehrerin im Climbers Paradise
7. Berg-Erlebnis mit dem Bergbahn-Mitarbeiter bei den Tiroler Sommerbahnen
8. Film-Erlebnis mit dem Tour-Guide zu Tirols Filmlocations

Wenn Sie einen der Alpin-Erlebnis-Experten selbst sprechen möchten, melden Sie sich bei uns. Wir vermitteln Ihnen gerne einen Interviewtermin.


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Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Gipfelsiege feiern, steile Felswände erklimmen und Berge auf dem Bike bezwingen, Skitouren gehen, Langlaufen oder die präparierten Pisten hinunter düsen. All dies wird in Tirol belohnt: Mit Ausblicken, die man nie wieder vergisst. Heimat und Tradition, Aufbruch und Moderne, Kultur und Kulinarik geben dem Land sein Gesicht.

Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

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