28. April 2016

Tirol bietet die besten Alpin-Erlebnisse Teil 1 – Natur-Erlebnis mit dem Nationalpark-Ranger Zu den Tiroler „Big Five“ und dem Edelweiß, das eigentlich aus Asien stammt

Tirol – das Land der Berge und Täler. Und der Alpinkompetenz. An zahlreichen Stellen im ganzen Land gibt es sie, die Menschen, die sich richtig gut auskennen und ihren Gästen damit einmalige Erlebnisse bieten können. In loser Folge stellen wir Ihnen an dieser Stelle acht verschiedene Alpin-Erlebnisse vor – und jene Tiroler, die sie verkörpern.

Andreas Rofner, 51, ist diplomierter Ranger mit Schwerpunkt Botanik im Nationalpark Hohe Tauern, der mit seiner Fläche von gut 1.800 Quadratkilometern nicht nur der größte Nationalpark Österreichs, sondern auch der gesamten Alpenregion ist. Rofner arbeitet seit 16 Jahren im Osttiroler Teil des Nationalparks und kennt das Gebiet zwischen Großglockner und Großvenediger wie seine Westentasche. Er kennt sich mit der ursprünglichen Heimat des Edelweiß‘ aus, weiß, warum es auch bei schlechtem Wetter schön sein kann rauszugehen, und was die Gäste im Nationalpark am meisten fasziniert.

Herr Rofner, was machen Sie mit den Gästen im Nationalpark Hohe Tauern?
Wir gehen raus in die Natur, ich mache Führungen und Exkursionen zu bestimmten Themen, wie etwa Wasser oder Kräuter, außerdem Naturerlebnis-Touren mit Kindern und Jugendlichen. Meine Kollegen machen Touren zu Themen wie Wildtiere, Gletscher oder Schmetterlinge.

Und was genau erleben die Gäste dann in der Natur?
Den meisten fällt eigentlich erst einmal die unglaubliche Artenvielfalt auf, die wir hier haben. Die vielen Blumen, die in allen Farben blühen. Und dann das Überangebot an Wasser. Überall plätschert und rinnt es, hier ein Bach, dort eine Quelle. Unseren Gästen fällt aber auch auf, dass es keine technischen Erschließungen gibt, aber der Nationalpark Hohe Tauern für den Besucher trotzdem gut erlebbar ist. Dafür sorgt ein gut ausgebautes Wanderwegenetz, bestens bewirtschaftete Hütten und natürlich auch das Besucherprogramm mit den geführten Wanderungen der Nationalpark-Ranger.

Welche Pflanzen oder Tierarten erwartet jeder Urlauber im Nationalpark?
Naja, wenn es um Pflanzen geht, freuen sich viele Leute sehr, wenn sie ein Edelweiß sehen. Klar, immerhin gilt es ja auch als die Blume der Alpen schlechthin. Dabei ist das Edelweiß eigentlich gar keine typische Pflanze der Alpen. Es ist eingewandert und zwar aus Asien. Über Samen, die von Tieren transportiert wurden, und mit dem Wind hat der filzige Stern nach tausenden von Jahren die Alpen erreicht. Was Tiere angeht – da wollen die meisten natürlich Murmeltiere sehen, Gämsen, einen Steinbock, einen Steinadler oder sogar den Bartgeier. Das klappt auch oft. Zumindest einen der Tiroler „Big Five“ kann man fast immer bei einer Wanderung im Nationalpark beobachten.

Was machen Sie denn, wenn Ihnen das Wetter einen Strich durch die geplante Wanderung macht?
Dann gehen wir trotzdem los. Bei Regen erlebt man die Natur nochmal ganz anders. Ein aufziehendes Gewitter im Sommer kann spannend sein, wenn man nicht gerade an einem exponierten Ort, sondern schon in der Nähe der sicheren Hütte ist. An solche Wanderungen haben die Gäste meist viel, viel intensivere Erinnerungen als an die Touren bei perfektem Sonnenschein und blauem Himmel. Wind und Wetter – das zu erleben, vergegenwärtigt einem die Natur und die Macht, die sie hat.

Was ist ihr schönstes Erlebnis im Nationalpark Hohe Tauern?
Auf einem der vielen Gipfel zu stehen zählt für mich zu den intensivsten und schönsten Erlebnissen. Es ist eine Welt die nur aus Bergen zu bestehen scheint. Die Natur, die hier wild und karg erscheint, hat aber noch Überraschungen parat. Zwischen dem Grau der Felsen und dem Weiß der Gletscher setzen Steinbrech, Hungerblümchen und Enziane rote, gelbe und blaue Farbtupfer in die Landschaft. Die Natur ist wirklich wunderschön in Tirol.

Die Tiroler Naturjuwele
Der Nationalpark Hohe Tauern ist eine von insgesamt sechs geschützten Landschaften in Tirol. Spannende Führungen für Gäste zu unterschiedlichen Themen werden auch in den anderen Tiroler Naturjuwelen angeboten: Naturpark Tiroler Lech, Naturpark Kaunergrat, Naturpark Ötztal, Alpenpark Karwendel und Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen. Insgesamt stehen in Tirol über 4.000 Quadratkilometer Natur unter Schutz. In allen fünf Naturparks und dem Nationalpark können Gäste entweder Foto-Workshops, „Nature Watch“-Touren oder Volunteering-Angebote buchen – oder einfach nur alleine oder mit Guide die Vielfalt der Tiroler Natur erleben.
Weitere Infos unter: www.tirol.at/natur

Die besten Alpin-Erlebnisse in Tirol:
1. Natur-Erlebnis mit dem Nationalpark-Ranger
2. Wander-Erlebnis mit Bergführer am Adlerweg
3. Bike-Erlebnis mit dem MTB-Guide auf der Bikeschaukel Tirol
4. Familien-Erlebnis mit der Kinderbetreuerin der Tiroler Familiennester
5. Kulinarik-Erlebnis mit der Hüttenwirtin
6. Kletter-Erlebnis mit der Kletterlehrerin im Climbers Paradise
7. Berg-Erlebnis mit dem Bergbahn-Mitarbeiter bei den Tiroler Sommerbahnen
8. Film-Erlebnis mit dem Tour-Guide zu Tirols Filmlocations

Wenn Sie einen der Alpin-Erlebnis-Experten selbst sprechen möchten, melden Sie sich bei uns. Wir vermitteln Ihnen gerne einen Interviewtermin.


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Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

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