21. Juni 2017

Graz feiert Österreichs neuestes Food Festival: Nose-to-tail-Dinner, Jahrgangssardinen und der perfekte Kaffee

Die GenussHauptstadt Graz bekommt ein neues Food Festival und beweist damit, dass der Titel mehr als gerechtfertigt ist. Vom 12. bis 19. August 2017 können Gäste ein einzigartiges Gourmet-Programm erleben, mit kulinarischen Stadtführungen und Straßenbahnfahrten, verschiedenen Workshops zu den Themen Cocktails, Kaffee oder Süßes, Picknick, Dinner Blind Dates oder einer Food-Film-Reihe. Höhepunkt ist die Lange Tafel, ein Abendessen für rund 750 Personen mitten im Stadtzentrum.

Gute Gastgeber bleiben in Erinnerung

Graz, die Hauptstadt der Steiermark, verwöhnt ihre Gäste das ganze Jahr über mit einem sensationellen kulinarischen Angebot. Und wer sich seit 2008 GenussHauptstadt nennen darf, hat natürlich auch immer wieder neue, besondere Genuss-Höhepunkte auf dem Programm. Das neue FOOD FESTIVAL GRAZ findet in der Woche vor der beliebten Langen Tafel statt und richtet sich an all jene, die gerne essen und sich für Essen interessieren. „Liebe geht durch den Magen, und wer ein guter Gastgeber ist, bleibt in Erinnerung“, sagt der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl über das neue Festival. Und tatsächlich werden den Teilnehmern diese Genuss-Tage sicherlich gut in Erinnerung bleiben.

Foodtram statt Foodtruck und kulinarische Stadtrundgänge

Das Food Festival startet am 12. August mit einem kulinarischen Stadtrundgang: Neben Fakten zur Grazer Geschichte gibt es an unterschiedlichen Orten lokale Spezialitäten zu kosten. Ähnlich funktioniert der kulinarische Bier-Rundgang, eine Stadtführung auf den Spuren der lokalen Brauereien. Ein Stadtrundgang der ganz anderen Art wird die kulinarische Straßenbahnfahrt: Foodtram statt Foodtruck.

Workshops für Cocktail- und Kaffee-Liebhaber, zum Grillen, Naschen oder ganz gesund

Interessant sind die verschiedenen Workshops: Beim Barkeeper & Mixologen-Workshop etwa geht es um die richtige Mischung, Eiskunde und die Geschichte von Cocktails. Beim Workshop „how to make and drink the perfect coffee“ lernt man alles rund um die Bohne, es geht um Brüh- und Röstmethoden und man bekommt eine Sensorikschulung. Jahrgangswein war gestern. Heute kostet man Jahrgangssardinen. Und Gin. Zumindest beim Workshop „Gin & Sardinen Tasting“. Strikte Geschlechtertrennung ist bei „Es gibt Fleisch, Baby“ (Männer) und „Die süße Kunst“ (Frauen) angesagt. Bei ersterem wird gegrillt, bei letzterem zeigt die Konditorweltmeisterin Eveline Wild ihre Patisseriekunst. Schon Hypokrates wusste um die Vorteile einer gesunden Ernährung und auch in Indien kennt man sich damit bestens aus, was etwa die ayurvedische Kost beweist. Welche Gewürze dem Körper wann am besten tun, lernen die Teilnehmer beim „Iss dich gesund!“-Workshop. Wer für die Lange Tafel kein Ticket mehr ergattert, kann die Weinraritäten aus dem Privatkeller von Unternehmer Werner Gröbl kosten: Weine, die normalerweise gar nicht mehr erhältlich sind.

Dinner mit Themen: Kopf bis Schwanz, Meat Maker oder Mittelalter

Ohne ein schönes Abendessen ist ein Food Festival natürlich undenkbar. Und auch wenn das Festival fast ohne ausländische Starköche auskommt, österreichische Stars sind schon vor Ort. Johann Lafer etwa wird in seinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb Gösser Bräu unter dem Motto „back to the roots“ ein 3-gängies Menü kochen. Karl Pichlmaier kreiert ein „nose to tail“-Dinner, bei dem wirklich alles vom Tier auf dem Teller landet, eben von Kopf bis Schwanz. Spannend werden die fünf Blind Dates: Fünf Gastköche – Harald Irka aus Straden, Alexander Theil aus Wien, Eduard Dimant aus Wien und Thomas Imbusch aus Hamburg – überraschen ihre Gäste in fünf verschiedenen Restaurants mit asiatischer Küche, österreichischer Avantgardeküche, Creative Cuisine aus Deutschland, Vegetarischem oder lateinamerikanischer Küche. Welcher Koch in welchem Restaurant am Herd steht, erfahren die Gäste erst, wenn das Menü serviert wird. Beim „Meat Makers‘ Dinner“ dreht sich alles um das beste Fleisch der Welt – Kobe und Wagyu. Alfons Schuhbeck verwöhnt seine Gäste im sonst nicht zugänglichen 14. Stock des Styria Towers nicht nur mit einem sensationellen Ausblick, sondern auch mit seinen Kreationen und seinem Wissen über Gewürze. Beim höfischen Fest kommen nur Speisen auf den Tisch, die genau so auch im Mittelalter den Königen und Fürsten serviert wurden. Höhepunkt des Food Festivals ist dann am 19. August die jährlich stattfindende Lange Tafel: Rund 750 Gäste bekommen an langen, weiß eingedeckten Tischen am Grazer Hauptplatz ein 5-Gang-Menü serviert – gleichzeitig. Wer das einmal selbst erleben möchte, muss allerdings bis 2018 warten, denn die Plätze für die Lange Tafel sind immer so begehrt, dass sie meist kurz nach Öffnung des Verkaufs schon ausverkauft sind.

Picknick-Happening, Grazer Trüffel und eine kulinarische Filmnacht

Neben Dinner, Stadtspaziergängen und Workshops haben die Grazer zum neuen Food Festival aber auch noch andere Angebote. So findet beispielsweise am 15. August ein großes Picknick-Happening im Stadtpark statt. Wer keinen eigenen Picknickkorb hat, kann sich im Grazer Feinkostladen Frankowitsch einen zusammenstellen lassen – natürlich nur mit steirischen Spezialitäten. In übrigens diesem Stadtpark werden jedes Jahr auch Trüffel gefunden. Diese gibt es dann zur rauschenden Trüffel- und Big-Bottle-Party im Restaurant Eckstein. Am Abend vor der Langen Tafel werden im Rechbauer Kino verschiedene Filme mit kulinarischen Themen gezeigt, wie etwa „Noma – my perfect storm“, der Film über das wohl beste Restaurant der Welt in Kopenhagen, oder die Komödie „Kiss the cook“.

Für alle Rundgänge, Dinners, Lunches, Workshops muss man sich rechtzeitig anmelden, um einen Platz zu bekommen. Die Veranstaltungen kosten zwischen 45 Euro (Lafers Dinner) und 249 Euro (Weinverkostung im Privatkeller). Das komplette Festival-Programm ist unter www.foodfestivalgraz.at abrufbar.


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Pressekontakt

Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Graz ist nicht nur die Landeshauptstadt der Steiermark, sondern auch zweitgrößte Stadt Österreichs. Die Altstadt, die von der Mur durchflossen wird, und das Schloss Eggenberg sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Trotz der vielen alten Gebäude und Schutzzonen ist Graz seit 2011 auch UNESCO City of Design. Besonders beeindruckend sinddas moderne Grazer Kunsthaus, auch „friendly alien“ genannt, die Murinsel, eine schwimmende Plattform aus Glas und Stahl, und das neue unterirdische Besucher-Zentrum des Joanneumsviertels. Darüber können nun die Neue Galerie Graz, die Multimedialen Sammlungen, das Naturkundemuseum des Universalmuseum Joanneum und die Steiermärkische Landesbibliothek erreicht werden.

Graz ist im Übrigen auch GenussHauptstadt. Das heißt, es gibt zahlreiche kulinarische Führungen durch die Stadt, viele gute Restaurants und Geschäfte, die typische steirische Produkte verkaufen, wie Kürbiskernöl, Käferbohnen, steirischen Wein und vieles mehr. Außerdem gibt es Kochkurse und spezielle Kulinarik-Events.

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