26. Juli 2017

Herbst in Tirol: 5 Tipps für außergewöhnliche Natur-, Kultur- und Kulinarik-Erlebnisse

Wer im Herbst nach Tirol fährt, kann viel erleben, von traditionellen Festen über Wanderungen mit oftmals guter Fernsicht und köstliche Tiroler Speisen bis hin zu Kunst und Kultur. Fünf Vorschläge für besonders schöne Herbst-Aktivitäten in Tirol:

Tipp 1: Sonnenaufgangswanderung – zum Sunriser auf den Sechszeiger im Pitztal

Das Schöne an Sonnenaufgangswanderungen im Spätsommer und Herbst ist – neben dem Erlebnis am Berg – die Tatsache, dass man nicht mehr ganz so früh aufstehen muss, um die ersten Sonnenstrahlen erblicken zu können. In Jerzens im Pitzal gibt es eine weitere Annehmlichkeit: Man fährt mit der Hochzeiger Bergbahn und muss nicht in der Dämmerung wandern. In wenigen Minuten ist man mit der Sesselbahn unterhalb des Gipfels und muss dann nur noch 15 Minuten bis zum Gipfel, bis auf 2.392 Meter wandern. Und dann beginnt das faszinierende Schauspiel: Hinter den Gipfeln wird es langsam heller, bald rot, dann gelblich, dann plötzlich schafft es ein erster Sonnenstrahl über die entfernten Bergspitzen. Bis die Sonne ganz über den Bergen steht, hat man ein paar unvergessliche Minuten verbracht. Anschließend gibt es ein ordentliches Bergfrühstück im Zeiger-Restaurant an der Mittelstation.

Die Sonnenaufgangsfahrten auf den Sechszeiger finden am 24. August und dann jeden Donnerstag bis zum 21. September 2017 statt. Treffpunkt an der Talstation je nach Datum zwischen 5.20 Uhr und 6.20 Uhr. Preis: 26 Euro pro Person.

Wer lieber zum Sonnenaufgang hinauf wandert oder mit einer geführten Gruppe unterwegs ist, findet unter www.tirol.at/sonnenaufgangswanderungen weitere schöne Tipps für einen „Sunriser“ in den Tiroler Bergen.

Tipp 2: Almabtrieb – wenn in Tarrenz 1.000 Schafe durch enge Gassen strömen

Wenn es kühler wird am Berg und die Wiesen abgegrast sind, kommen sie wieder runter ins Tal, in ihre Ställe. Feierlich werden die Kühe in allen Orten bei klassischen Almabtriebsfesten begrüßt. Aber eben nicht nur Kühe. Gerade in Tirol sind im Sommer auch Tausende Schafe und Ziegen auf den Almen. Und auch sie werden von den Hirten gemeinsam wieder ins Tal getrieben. Besonders beeindruckend ist der sogenannte „Schafschied“ in Tarrenz im Gurgltal in der Ferienregion Imst. 2017 findet er am Sonntag den 10. September statt. Es ist der größte Almabtrieb der Region, über 1.000 Schafe und ihre Lämmer kommen von der Hinterberg-Alm und fluten geradezu die Gassen des rätoromanischen Dorfkerns. Überall blökt es, überall weiße Wolle auf Streichelhöhe.

Informationen über weitere traditionelle Almabtriebe mit Schafen, Kühen oder Pferden und die dazugehörigen Feste gibt es unter: www.tirol.at/almabtriebe

Tipp 3: Familienspaß – mit den Tiroler Sommerbergbahnen zu den Hexen

Der Herbst ist auch die Zeit der Hexen und Geister, die aus dem Morgennebel emporsteigen. In Söll am Fuße des Wilden Kaisers, gleich bei der Bergstation der Sommerbergbahn sind die Hexen ganzjährig unterwegs. Hexenwasser heißt die aufregende Erlebniswelt für Kinder, bei dem sich alles ums Wasser dreht. An 60 feuchtfröhlichen Stationen gibt es viele Spielmöglichkeiten und im Hexenwald kann man selbst zur Hexe werden. Wenn es für Wasserspiele draußen doch schon zu kühl sein sollte, erlebt man einfach sein „Blaues Wunder“: In der Indoor-Anlage am Hexenwasser lernt man auf gut 250 Quadratmetern an fünf Stationen die Geheimnisse und Mythen des Wassers kennen.

Die Sommerbergbahn zum Hexenwasser ist nur eine von insgesamt 19 zertifizierten Tiroler Sommerbergbahnen, die hohe Service- und Qualitätsstandards garantieren. Dies bedeutet, dass es auf den Bergen besonders schöne Kinderspielplätze, Sommerrodelbahnen, tolle Sportangebote, gemütliche Hütten und hervorragende Restaurants oder ganz besonders lohnenswerte Aussichtspunkte gibt. Die verschiedenen Angebote der Tiroler Sommerbergbahnen gibt es unter www.tirol.at/sommerbahnen

Tipp 4: Tiroler Herbst-Kulinarik – im Strumerhof am Großvenediger

Der Herbst ist Erntezeit und damit auch die Zeit für gutes Essen und viele kulinarische Feste. Besonders schön – weil man das Essen einfach noch mit einem traumhaften Ausblick garnieren kann – ist es im Strumerhof, einem Osttiroler Bergbauernhof und Restaurant am Fuße des Großvenedigers. Malerisch liegt der Hof am Hang hoch über Matrei. Einen hübschen Kräutergarten hat die Wirtin Anna Holzer neben dem Hof angelegt. Und hier holt sie sich auch die Zutaten für ihr Küche und die ist alles andere als gewöhnlich. Auf der Speisekarte stehen Brennesselknödel, Tiramisu mit Löwenzahn, Wiesenlasagne, Unkrautsuppe, Vogelbeerparfait, Campari mit Schafgarbe oder ihr Vorzeige-Gericht, das Lamm in Bergheu. Wie es sich für einen richtigen Bergbauernhof gehört, werden auf dem Strumerhof natürlich auch Käse und Brot selbst hergestellt.

Es gibt zahlreiche gute Wirtshäuser in Tirol. Fünf ganz besondere, in denen Wert gelegt wird auf Produkte aus dem eigenen Garten, Feld, Stall oder Gewässer, werden hier vorgestellt: www.mein.tirol.at/2017/fuenf-wirtshaeuser

Tipp 5: Stadtleben – Feinheiten und Tiroler Edles in der Landeshauptstadt Innsbruck

Innsbruck ist zwar die Landeshauptstadt Tirols und eine geschäftige Stadt, gleichzeitig bleibt es aber eine überschaubare Kleinstadt, umgeben von einer grandiosen Kulisse. Urbanität und die unmittelbare Nähe zum Gebirge – vielleicht ist es diese Mischung, dieser Gegensatz, der die Kreativität der Innsbrucker fördert. Wer hier eine Shoppingtour einplant, findet eben nicht nur Outdoor-Läden und das übliche Ladenketten-Einerlei. Zahlreiche kleine Geschäfte bieten Ungewöhnliches und Kreatives, wie etwa Marianne Eckers Boutique „feinheiten“ an der Ecke des Innsbrucker Domplatzes oder Therese Fiegels Concept Store „Tiroler Edles“ in der Seilergasse – übrigens die beste Adresse, um kitschfreie und trotzdem tirolerische und edle Mitbringsel zu besorgen und sich selbst einzudecken. Wer genug hat vom Shoppen, gibt sich ein bisschen Kultur, bestaunt das berühmte Goldene Dachl oder das neue, moderne Wahrzeichen der Stadt, die Skisprungschanze, entworfen von Zaha Hadid. Oder man besucht noch bis zum 8. Oktober 2017 die Jubiläumsausstellung über Erzherzog Ferdinand II. in Schloss Ambras. Vor 450 Jahren zog der humanistisch geprägte Ferdinand II. feierlich in Innsbruck ein, baute die mittelalterliche Burg zum heutigen Schloss Ambras um und richtete bereits zu seinen Lebzeiten dort ein Museum für seine umfangreiche Kunstsammlung ein.

Weitere Kultur- und Ausflugstipps gibt es unter www.tirol.at/staedtetrip-innsbruck.


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Nina Genböck
nina.genboeck@genboeckpr.de
Tel.: 030 22487701

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Gipfelsiege feiern, steile Felswände erklimmen und Berge auf dem Bike bezwingen, Skitouren gehen, Langlaufen oder die präparierten Pisten hinunter düsen. All dies wird in Tirol belohnt: Mit Ausblicken, die man nie wieder vergisst. Heimat und Tradition, Aufbruch und Moderne, Kultur und Kulinarik geben dem Land sein Gesicht.

Nord- und Osttirol, das geografisch abgetrennt ist, bilden das drittgrößte Bundesland Österreichs. Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Tirols und Österreichs. Der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze mit 3.768 Metern. Die Hauptstadt Tirols ist Innsbruck. Von hier aus ist man in wenigen Autominuten in den Bergen.

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